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Bitkom und GEMA einigen sich bei der Video-on-Demand Abrechnung

• 05.04.14 Die Online-Videotheken bieten sich mit Maxdome, Amazon Prime Instant Video und Googles Online Videothek Watchever einen harten Preiskampf um die Gunst der Kunden. Rein rechnerisch fallen monatliche Beträge von unter 8 Euro bei den Anbietern an.

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Nun hat der Branchenverband BITKOM und die Verwertungsgesellschaft GEMA erstmalig eine Vereinbarung für die Anbieter von Video-on-Demand im Internet getroffen. Der Vertrag regelt die Höhe der urheberrechtlichen Vergütungen für Musik in Filmen, Serien, TV-Shows, Dokus und anderen Formaten, die von den Betreibern von Online-Videotheken abgeführt werden müssen.

Die Lizenzvergütungen betragen zum Beispiel für Spielfilme 16,5 Cent beim Kauf und 5,5 Cent für die Miete eines Films. Bei TV-Serien liegen die Lizenzvergütungen bei 4,9 Cent für den Kauf einer Folge und 2,35 Cent für die Miete. Beim Kauf dürfen Kunden den Film oder die Serie dauerhaft nutzen, bei der Miete nur für einen begrenzten Zeitraum.

Der neue Vertrag gilt rückwirkend ab dem 1.Januar 2002. Die Bitkom-Mitglieder erhalten einen Gesamtvertragsrabatt auf den Video-on-Demand-Tarif der GEMA. Die Vereinbarung bezieht sich bewußt nur auf den Kauf oder die Miete einzelner Videos. Nicht erfaßt sind Abo-Angebote, die auf einem monatlichen Pauschalbetrag für die begrenzte oder unbegrenzte Nutzung von Videodiensten basieren. Hierzu laufen die Verhandlungen zwischen BITKOM und GEMA weiter.

Die Nutzung von Online-Videotheken steigt derzeit rasant. Zuletzt hatte Googles sein neues Streaming-Wunder in Deutschland vorgestellt. Der Google Chromecast kostet im Google Plays Store und bei Amazon nur 35 Euro. Bei Amazon ist Googles Chromecast schon mit allen Anschlusskabeln für 35 Euro und ohne Versandkosten verfügbar. Beim Google Play Store fallen noch zusätzliche Versandkosten an.

Mit Googles Chromecast können die Nutzer ganz einfach Videos, Musik und mehr aus dem Internet auf dem Fernseher streamen. Dabei ist der Chromecast nur ein daumengroßes Media-Streaming-Gerät, das in den HDMI-Port des Fernsehers eingesteckt wird.

Allerdings muß der HDMI Stick auch mit den passenden Filmen und Serien gefüttert werden, damit der heimische Kino-Spaß sich wirklich lohnt. Als erste europäische Online-Videothek bietet Maxdome in Deutschland alle Möglichkeiten der mobilen Nutzung. Dabei gibt es den ersten Monat kostenlos zum Testen.

# Künftig können maxdome Paket-Kunden auch über die drei wichtigsten mobilen Betriebssysteme auf Deutschlands größte Onlinevideothek von unterwegs aus zugreifen. Die Applikation steht im Apple App Store, bei Google Play und im Windows Store zum Download bereit.

Die neue iOS und Android App unterstützen nun auch Googles Chromecast. Künftig können alle Besitzer eines HD-Fernsehers auch ohne internetfähiges Gerät auf maxdome über den Chromecast zugreifen. Die neue iOS-App unterstützt zudem auch die AirPlay-Funktion.

Mittlerweile stellt Maxdome als Deutschlands größte Onlinevideothek über 60.000 Videos zur Verfügung. Und ab sofort sogar über alle wichtigen mobilen Betriebssysteme. Neukunden können das maxdome-Paket einen Monat lang kostenlos testen und zahlen dann 7,99 Euro pro Monat. Das Paket ist monatlich kündbar.


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