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Bundesnetzagentur informiert über DVB-T Abschaltung --DVB-T2 ab 30 Euro

• 15.02.17 Damit es mehr Mobilfunkfrequenzen auch im ländlichen Raum gibt, wird ab dem 29. März 2017 bundesweit die TV-Übertragungstechnik DVB-T abgeschaltet, daraufhin weisst nochmals die Bundesnetzagentur. So arbeiten die Sendernetzbetreiber, die Länder und die Bundesnetzagentur seit mehreren Jahren eng zusammen, um die technischen und rechtlichen Voraussetzungen für
dieses umfangreiche Projekt zu gewährleisten.

Digitales Antennenfernsehen DVB-T wird abgeschaltet

Verbraucher gewinnen doppelt durch die Modernisierung: Die Bildqualität im terrestrischen wird verbessert und die frei werdenden Frequenzen werden für schnelles mobiles Internet genutzt", erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Der Wechsel des Übertragungsverfahrens betrifft nur den terrestrischen Empfang. Für Verbraucher, die über Satellit, Kabel oder Internet fernsehen, ändert sich nichts, macht Homann deutlich.

Digitales Antennenfernsehen DVB-T
wird abgeschaltet -Bild: Bundesnetzagentur

Die Modernisierung der terrestrischen Fernsehübertragung ist aus Sicht der Bundesnetzagentur im größeren Zusammenhang sehr vorteilhaft. Die Umstellung vom bisherigen DVB-T auf das neue Modulationsverfahren DVB-T2 ermöglicht die Übertragung hochauflösender Bilder. Gleichzeitig wird das bisherige Kompressionsverfahren MPEG-2 für die abgestrahlten Datenströme durch das hochmoderne HEVC (High Efficiency Video Codec) abgelöst. Nur durch diese Modernisierung ist es möglich, die terrestrische Rundfunkübertragung auch in Zukunft mit ausreichender Übertragungskapazität auszustatten.

Nachfrage nach Mobilfunkfrequenzen steigt

Der Nachfolgestandard DVB-T2 benötigt weniger Übertragungsspektrum. Dadurch können die frei werdenden Funkfrequenzen für das mobile Internet genutzt werden und damit den Breitbandausbau in ländlichen Gebieten beschleunigen, so der Branchenverband Bitkom.

Das TV-Signal wird dann über den neuen Standard DVB-T2 in die deutschen Wohnzimmer übertragen. Wer auch nach dem Stichtag das TV-Programm über Antenne empfangen möchte, benötigt ein Empfangsgerät, das den Nachfolger DVB-T2 unterstützt. Viele Flachbildfernseher, die vor 2015 hergestellt wurden, können das neue TV-Signal nicht verarbeiten. Notwendig ist dann die Anschaffung eines zusätzlichen DVB-T2-Receivers. Zudem wird der Empfang von Privatsendern wie RTL oder Pro7 zukünftig kostenpflichtig.

Samsung Apps auf dem Smart-TV sorgen für Video-Spass -Bild: Samsung

Die Kosten liegen dann bei 69 Euro pro Gerät im Jahr. Größter Pluspunkt der neuen Technik ist, dass die TV-Sendungen dann in hochauflösender Qualität übertragen werden.

"Ohne neues TV-Gerät oder einen zusätzlichen DVB-T2-Empfänger bleibt ab März das Fernsehbild weg", sagt Timm Lutter, Bitkom-Experte für Consumer Electronics und Digital Media. Daher sollten sich die Verbraucher frühzeitig informieren, ob sich die Umstellung auf DVB-T2 für sie lohnt. Für viele Haushalte sind Video-Streaming-Angebote und IPTV eine sinnvolle Alternative, welche schon über den Kabel- und DSL Provider angeboten werden.

Im Juni ergab eine Befragung im Auftrag des Bitkom, dass schon heute gut drei Viertel der deutschen Internetnutzer TV-Sendungen, Filme oder andere Videos als Stream im Internet schauen. Dafür ist ein Computer, Tablet oder ein sogenannter Smart-TV erforderlich, also ein TV-Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, so der Branchenverband weiter.

Aber auch ältere Flachbildfernseher können aufgerüstet werden. Internetfähige Streaming-Adapter wie der Amazon Fire TV Stick, Google Chromecast oder Apple TV ermöglichen Video-Streaming auf allen TV-Geräten, die über einen HDMI-Anschluss verfügen. Private TV-Sender sind auch beim TV-Streaming kostenpflichtig, können aber im Paket in einem Abo-Modell freigeschaltet werden.

So kann man zum Beispiel bei waipu.tv ein Abomodell nutzen, welches für 4,99 Euro im Monat mehr als 50 Sender freischaltet. Darunter auch RTL- und ProSieben-Sender. Ferner können die Sender auf mehren Tablet PCs und Smartphones im Haushalt abgespielt werden. Und durch den Chromecast Stick, kann man das Bild auch auf dem Fernseher abspielen.

Wenn Sie nun auf der Suche nach einem passenden und günstigem Android Smartphone und Tablet PC sind, um die passenden Streaming Apps zu nutzen, werden Sie sicherlich in unserem Preisvergleich für Android Geräte fündig, hier listen wir eine große Übersicht von Android Geräten ab 40 Euro auf.

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