AKTION 736x414
Anzeige

Tätigkeitsbericht 2024/2025 der Bundesnetzagentur: Glasfaser und 5G im Überblick

• 17.12.25 Der neue Tätigkeitsbericht 2024/2025 der Bundesnetzagentur liefert einen umfassenden Überblick über den Stand der digitalen Infrastruktur in Deutschland. Besonders im Fokus stehen der Ausbau der Glasfaseranschlüsse sowie die Fortschritte beim 5G-Netz. Die veröffentlichten Daten zeigen, dass Deutschland sowohl
Anzeige
im Festnetz- als auch im Mobilfunkbereich deutliche Fortschritte erzielt hat, gleichzeitig aber weiterhin vor strukturellen Herausforderungen steht.

Tätigkeitsbericht 2024/2025 der Bundesnetzagentur: Entwicklung von Glasfaser und 5G in Deutschland

Der Tätigkeitsbericht 2024/2025 der Bundesnetzagentur zeigt klar: Deutschland hat beim Ausbau von Glasfaser und 5G erhebliche Fortschritte erzielt. Mit 9,5 Millionen verfügbaren Glasfaseranschlüssen und einer 5G-Abdeckung von 94,6 Prozent ist die digitale Infrastruktur so gut ausgebaut wie nie zuvor.

Der Tätigkeitsbericht 2024/2025 der Bundesnetzagentur zeigt deutliche Fortschritte beim Glasfaserausbau und beim 5G-Netz. Alle Zahlen, Entwicklungen und Herausforderungen im Überblick.
Tätigkeitsbericht 2024/2025 der Bundesnetzagentur:
Glasfaser und 5G im Überblick
--Bild: © tarifrechner.de

Gleichzeitig bleiben Herausforderungen bestehen - insbesondere bei der Nutzung der Glasfaseranschlüsse, der Schließung letzter Funklöcher und der Harmonisierung regionaler Ausbaugeschwindigkeiten.

1. Entwicklung der Glasfaseranschlüsse in Deutschland

Laut Tätigkeitsbericht verfügten Mitte 2025 rund 5,8 Millionen aktive Glasfaseranschlüsse in Haushalten und Unternehmensstandorten. Dies entspricht etwa 13 Prozent aller potenziellen Nutzer. Zusätzlich existieren 3,7 Millionen fertiggestellte, aber ungenutzte Glasfaseranschlüsse, sodass insgesamt 9,5 Millionen Glasfaseranschlüsse zur Verfügung stehen.

Die Bundesnetzagentur betont, dass der Ausbau weiterhin mit hoher Geschwindigkeit voranschreitet. Dennoch zeigt die Diskrepanz zwischen aktiven und verfügbaren Anschlüssen, dass die Nachfrage der Bevölkerung hinter dem Angebot zurückbleibt. Gründe dafür sind unter anderem mangelnde Wechselbereitschaft, unzureichende Tariftransparenz sowie regionale Unterschiede in der Vermarktung.

1.1 Übersicht der Glasfaserzahlen 2024/2025

Kategorie Zahl 2025 Beschreibung
Aktive Glasfaseranschlüsse 5,8 Mio. Bereits vertraglich gebuchte und genutzte Anschlüsse
Fertiggestellte, ungenutzte Anschlüsse 3,7 Mio. Technisch verfügbar, aber noch nicht gebucht
Gesamt verfügbare Glasfaseranschlüsse 9,5 Mio. Summe aller aktiven und ungenutzten Anschlüsse

1.2 Bedeutung für den digitalen Standort Deutschland

Der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur gilt als zentrale Voraussetzung für die digitale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Die Bundesnetzagentur hebt hervor, dass Wettbewerb und Verbraucherschutz weiterhin im Mittelpunkt stehen.

Besonders wichtig ist die Tatsache, dass Glasfaseranschlüsse im Vergleich zu Kupfer- oder Koaxialnetzen deutlich höhere Bandbreiten und geringere Latenzen ermöglichen. Dies ist entscheidend für moderne Anwendungen wie Cloud-Computing, Home-Office, KI-gestützte Dienste oder hochauflösende Streaming-Angebote.

1.2.1 Herausforderungen beim Glasfaserausbau

    • Regionale Unterschiede zwischen urbanen und ländlichen Gebieten
    • Geringe Buchungsquote trotz hoher Verfügbarkeit
    • Komplexe Genehmigungsverfahren in einigen Bundesländern
    • Unterschiedliche Ausbaugeschwindigkeiten der Netzbetreiber

Trotz dieser Herausforderungen zeigt der Bericht, dass Deutschland beim Glasfaserausbau im europäischen Vergleich weiter aufholt.

2. Entwicklung des 5G-Netzes in Deutschland

Auch im Mobilfunkbereich zeigt der Tätigkeitsbericht deutliche Fortschritte. Im Juli 2025 waren 94,6 Prozent der Fläche Deutschlands durch mindestens einen Netzbetreiber mit 5G versorgt. Damit setzt sich der positive Trend der vergangenen Jahre fort.

Die mobile Breitbandversorgung (4G/5G) liegt inzwischen bei rund 98 Prozent der Landesfläche. Dennoch bestehen weiterhin sogenannte weiße Flecken - Gebiete ohne jegliche Mobilfunkversorgung. Diese machen laut Bericht noch etwa 1,9 Prozent der Fläche aus.

2.1 5G-Abdeckung nach Netzbetreibern

Netzbetreiber 5G-Flächenabdeckung 2025 Entwicklung zum Vorjahr
Deutsche Telekom ca. 87 % +4 Prozentpunkte
Vodafone ca. 75 % +4 Prozentpunkte
Telefónica (O2) ca. 76 % +4 Prozentpunkte

Die Zahlen zeigen, dass alle Netzbetreiber ihre Ausbauziele weiter vorantreiben. Besonders die Deutsche Telekom bleibt führend bei der Flächenabdeckung, während Vodafone und Telefónica ebenfalls deutliche Fortschritte erzielen.

2.2 Regionale Unterschiede in der 5G-Versorgung

Der Bericht zeigt, dass die Versorgung regional stark variiert. Besonders gut schneiden nördliche Bundesländer wie Schleswig-Holstein ab, das nur 0,15 Prozent weiße Flecken aufweist.

Herausfordernd bleibt die Lage in südlichen Bundesländern wie Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz, die jeweils rund 3 Prozent unversorgte Gebiete aufweisen. Diese Unterschiede sind auf topografische Gegebenheiten, Genehmigungsprozesse und wirtschaftliche Faktoren zurückzuführen.

2.2.1 Bedeutung von 5G-Standalone

Ein wichtiger Trend ist der Übergang zu 5G-Standalone-Netzen. Diese Technologie ermöglicht erstmals ein vollständig eigenständiges 5G-Netz ohne LTE-Kernnetz. Vorteile sind unter anderem:

    • Deutlich geringere Latenzen
    • Höhere Netzstabilität
    • Bessere Performance für Industrie-4.0-Anwendungen
    • Optimierte Netzlastverteilung

3. Vergleich: Glasfaser vs. 5G - Zwei Säulen der digitalen Infrastruktur

Der Tätigkeitsbericht macht deutlich, dass sowohl Glasfaser als auch 5G zentrale Bausteine der digitalen Zukunft Deutschlands sind. Während Glasfaser die Grundlage für stationäre Hochleistungsanschlüsse bildet, sorgt 5G für mobile Konnektivität auf höchstem Niveau.

3.1 Synergien zwischen Festnetz und Mobilfunk

Moderne 5G-Netze benötigen selbst leistungsfähige Glasfaseranbindungen zu den Mobilfunkstandorten. Damit ergänzen sich beide Technologien gegenseitig. Der Bericht zeigt, dass der parallele Ausbau beider Netze entscheidend ist, um langfristig eine flächendeckende Gigabit-Infrastruktur zu gewährleisten.

3.2 Herausforderungen im Zusammenspiel

    • Hoher Investitionsbedarf für Netzbetreiber
    • Komplexe Genehmigungsverfahren für Mobilfunkmasten
    • Unterschiedliche Ausbauprioritäten in urbanen und ländlichen Regionen
    • Notwendigkeit einer besseren Koordination zwischen Bund, Ländern und Kommunen

Bundesnetzagentur startet 5G-Frequenzverfahren nach Gerichtspleite neu

Die Bundesnetzagentur steht nach einem Gerichtsurteil vor der Aufgabe, das 5G-Frequenzverfahren neu zu starten. Die bisherigen Regeln wurden für rechtswidrig erklärt, sodass nun ein transparentes und diskriminierungsfreies Verfahren entwickelt werden muss. Wir beleuchten -wie immer- die Hintergründe, die möglichen Optionen und die Auswirkungen auf Netzbetreiber sowie Verbraucher.

Der Neustart des 5G-Frequenzverfahrens durch die Bundesnetzagentur ist eine direkte Folge der Gerichtspleite. Die kommenden Monate werden zeigen, ob eine Anpassung ohne neue Auktion möglich ist oder ob eine komplette Neuausschreibung erfolgen muss. Für die Netzbetreiber bedeutet dies Unsicherheit, für die Verbraucher jedoch die Chance auf bessere Angebote und Netzqualität. Klar ist: Die Entscheidung wird den deutschen Mobilfunkmarkt nachhaltig prägen.

Nach der Gerichtspleite muss die Bundesnetzagentur das 5G-Frequenzverfahren neu starten. Der Artikel erklärt Hintergründe, Optionen und Auswirkungen für Netzbetreiber und Verbraucher.
Bundesnetzagentur startet 5G-Frequenzverfahren
nach Gerichtspleite neu
--Bild: © tarifrechner.de

Hintergrund der Gerichtsentscheidung

Im November 2025 hat das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerden der Bundesnetzagentur endgültig verworfen. Damit sind die Urteile des Verwaltungsgerichts Köln aus August 2024 rechtskräftig. Das Gericht stellte fest, dass die damaligen Auktionsregeln für die Frequenzen bei 2 GHz und 3,6 GHz gegen EU-Vorgaben verstießen. Besonders problematisch war die fehlende Unabhängigkeit der Präsidentenkammer, da das Bundesverkehrsministerium Einfluss genommen hatte.

Folgen der Entscheidung

    • Die milliardenschwere Auktion von 2019 (6,55 Mrd. Euro Einnahmen) gilt als rechtswidrig.
    • Die bisherige Zuteilung der Frequenzen muss überprüft werden.
    • Die Netzbetreiber stehen vor rechtlicher Unsicherheit.

Neustart des Verfahrens

Am 1. Dezember 2025 hat die Bundesnetzagentur eine öffentliche Anhörung gestartet. Bis zum 12. Dezember 2026 können Unternehmen und Interessengruppen Stellung nehmen. Ziel ist ein transparentes Verfahren, das Rechtsklarheit und Planungssicherheit schafft. Betroffen sind die Frequenzen bei 2 GHz und 3,6 GHz, die für den Ausbau von 5G entscheidend sind.

Zwei Handlungsoptionen

    • Anpassung ohne neue Auktion: Falls die Änderungen als unwesentlich gelten, könnten die bestehenden Nutzungsrechte angepasst werden.
    • Komplette Neuausschreibung: Falls wesentliche Änderungen nötig sind, müsste eine neue Auktion stattfinden.

Auswirkungen auf den Markt

Die Entscheidung hat weitreichende Folgen für die Telekommunikationsbranche. Während die bisherigen Frequenzzuteilungen gültig bleiben, müssen die Netzbetreiber mit Unsicherheit rechnen. Eine neue Auktion könnte Milliarden bewegen und die Ausbaupläne direkt beeinflussen.

Mögliche Gewinner und Verlierer

Netzbetreiber Chancen Risiken
Telekom Starke Marktposition, Ausbauvorsprung Hohe Kosten bei neuer Auktion
Vodafone Breite Kundenbasis Unsicherheit bei Frequenzzuteilung
Telefónica Chance auf bessere Konditionen Finanzielle Belastung
1&1 Neue Chancen durch faire Regeln Verzögerungen beim Ausbau
Freenet Zugang zu Frequenzen möglich Abhängigkeit von Auktionsergebnis

Auswirkungen auf Verbraucher

Für die Verbraucher bedeutet der Neustart des 5G-Frequenzverfahrens sowohl Chancen als auch Risiken. Kurzfristig bleibt die Versorgung stabil, da die bisherigen Zuteilungen gültig sind. Langfristig könnte mehr Wettbewerb zu besserer Netzqualität und günstigeren Tarifen führen. Verzögerungen beim Ausbau sind jedoch nicht ausgeschlossen.

Vorteile für Verbraucher

    • Bessere Netzqualität durch Wettbewerb
    • Günstigere Tarife durch neue Anbieter
    • Langfristige Planungssicherheit

Nachteile für Verbraucher

    • Verzögerungen beim Ausbau von 5G
    • Unsicherheit bei der Netzabdeckung
Damit Ihnen in Zukunft kein Spar-Angebot entgeht, können Sie sich auch bei unserem kostenlosen Newsletter anmelden. Einmal in der Woche bekommen Sie dann eine Übersicht an Aktionen und wichtigen Änderungen im Telefonmarkt. Noch schneller sind Sie aber via X (ehemals Twitter) und Facebook informiert.



Verwandte Nachrichten:

Auf dieser Seite gibt es Affilate Links, die den Preis nicht beeinflussen. Damit wird der hochwertige Journalismus kostenfrei angeboten

SIM24 AKTION
Anzeige
     Spartipp Handytarife:
  • 10 GB Allnet-Flat
  • mtl. 3,99 € statt 9,99 €
  • Handy- und SMS-Flatrate
  • 50 MBit/s High-Speed
  • 1&1 5G Netz
  • mtl. Laufzeit
  • Jetzt sparen und Wechseln!

     Preistipp 50 GB-Tarife:
  • 50 GB 5G Tarif
  • mtl. 8,99 € statt 17,99 €
  • mtl. Laufzeit
  • Handy- und SMS-Flatrate
  • 50 MBit/s High-Speed
  • Jetzt sparen und Wechseln!

     Besten 10 GB Tarife:
  • Spartarife ab 3,99 €
  • Sparwochen mit Rabatten,
  • Gutscheinen,
  • Anschlusspreisbefreiungen
  • Jetzt sparen und Vergleichen!

Kostenloser Newsletter:
Mit unserem kostenlosen Newsletter verpassen Sie ab sofort keine Schnäppchen und Aktionen mehr.
Ihre E-Mail-Adresse:
Datenschutzhinweise

Weitere Nachrichten:

Telefontarifrechner.de
 Datenschutzhinweise © Copyright 1998-2026 by DATA INFORM-Datenmanagementsysteme der Informatik GmbH  Impressum 
Damit wir unsere Webseiten für Sie optimieren und personalisieren können würden wir gerne Cookies verwenden. Zudem werden Cookies gebraucht, um Funktionen von Soziale Media Plattformen anbieten zu können, Zugriffe auf unsere Webseiten zu analysieren und Informationen zur Verwendung unserer Webseiten an unsere Partner in den Bereichen der sozialen Medien, Anzeigen und Analysen weiterzugeben. Sind Sie widerruflich mit der Nutzung von Cookies auf unseren Webseiten einverstanden?(mehr dazu)
Cookie-Entscheidung widerrufen