Callthrough ohne Allnet-Flat: Für wen sich 3,9 Cent lohnen
• 24.08.26 Callthrough ohne Allnet-Flat kann sich vor allem für Festnetzkunden lohnen, deren Vertrag Gespräche in deutsche Mobilfunknetze noch minutenweise abrechnet. Über 01801-Einwahlnummern sind entsprechende Inlandsgespräche mit 3,9 Cent pro Minute möglich. Wer dagegen bereits eine Allnet-Flat für deutsche Fest- und Mobilfunknetze besitzt, verursacht mit der kostenpflichtigen Einwahl in der Regel zusätzliche Kosten.
|
|
Callthrough ohne Allnet-Flat: Für wen sich 3,9 Cent lohnen
3,9 Cent pro Minute können bei Gesprächen vom Festnetz zum Handy deutlich günstiger sein als ein regulärer Minutenpreis. Entscheidend ist aber der eigene Vertrag: Ohne Mobilfunk-Flatrate kann Callthrough sparen, mit Allnet-Flat meist nicht.
|
|
Callthrough ohne Allnet-Flat: Wann sich 3,9 Cent lohnen --Bild: © TelefonTarifrechner.de |
Der entscheidende Vergleich findet nicht zwischen Callthrough und einer Allnet-Flat statt, sondern zwischen dem Callthrough-Preis und dem Minutenpreis des vorhandenen Festnetzvertrags. Wer für Gespräche in deutsche Mobilfunknetze noch einen zweistelligen Centbetrag pro Minute bezahlt, kann von der 01801-Einwahl profitieren. Sind Mobilfunkgespräche bereits in der Grundgebühr enthalten, entfällt dieser Vorteil.
Callthrough ohne Mobilfunk-Flat: Diese Nutzer profitieren am ehesten
Callthrough eignet sich besonders für Haushalte, die weiterhin häufig über das Festnetz telefonieren, aber keine Flatrate in deutsche Mobilfunknetze gebucht haben. Der Preis von 3,9 Cent pro Minute lässt sich dann direkt mit dem regulären Minutenpreis des eigenen Anschlusses vergleichen.
| Nutzertyp | Eigener Vertrag | Callthrough | Typischer Vorteil | Bewertung |
|---|---|---|---|---|
| Festnetz ohne Mobilfunk-Flat | Handygespräche kosten extra | 3,9 Ct./Min. | Minutenpreis kann deutlich sinken | Interessant |
| Älterer Festnetztarif | Hohe Mobilfunk-Minutenpreise möglich | 3,9 Ct./Min. | Vergleich lohnt sich besonders | Prüfen |
| Gelegenheitstelefonierer | Keine Zusatzoption gebucht | 3,9 Ct./Min. | Keine monatliche Flat nötig | Prüfen |
| Allnet-Flat vorhanden | Festnetz und Mobilfunk inklusive | 3,9 Ct./Min. zusätzlich | Kein Sparvorteil | Nicht sinnvoll |
Entscheidend ist immer der konkrete Telefonvertrag. Der Callthrough-Preis ist nur dann günstiger, wenn der direkte Anruf über den eigenen Anschluss teurer wäre und keine Flatrate greift.
Für Anrufe zu Rufnummern aus dem Bereich 0180-1 gilt ein einheitlich festgelegter Endkundenpreis von 3,9 Cent pro Minute. Nach Angaben der Bundesnetzagentur gilt dieser Preis für Anrufe aus allen Netzen. Ein Hinweis auf abweichende Mobilfunkpreise ist für diese 0180-1-Rufnummern nicht vorgesehen.
3,9 Cent statt 19 Cent: So groß kann der Preisunterschied sein
Wie relevant Callthrough ohne Allnet-Flat sein kann, zeigt ein einfaches Rechenbeispiel. Bei einem Festnetztarif, der Gespräche in deutsche Mobilfunknetze mit 19 Cent pro Minute berechnet, liegen die reinen Gesprächskosten deutlich über einem 01801-Callthrough-Preis von 3,9 Cent pro Minute.
| Gesprächszeit | Callthrough 3,9 Ct. | Direktpreis 19 Ct. | Rechnerische Ersparnis |
|---|---|---|---|
| 30 Minuten | 1,17 Euro | 5,70 Euro | 4,53 Euro |
| 60 Minuten | 2,34 Euro | 11,40 Euro | 9,06 Euro |
| 100 Minuten | 3,90 Euro | 19,00 Euro | 15,10 Euro |
| 300 Minuten | 11,70 Euro | 57,00 Euro | 45,30 Euro |
Bei 100 Gesprächsminuten beträgt der rechnerische Unterschied in diesem Beispiel 15,10 Euro. Das entspricht gegenüber 19 Cent pro Minute einer Kostenreduzierung von rund 79,5 Prozent. Die Rechnung berücksichtigt allerdings nur die beiden Minutenpreise und keine bereits vorhandene Flatrate.
Einen allgemeinen Überblick über heutige Sparmöglichkeiten bietet der Billiger-Telefonieren-Vergleich auf Telefontarifrechner.de. Für aktuelle Einwahlnummern und Callthrough-Angebote ist dagegen der spezielle Callthrough-Vergleich die passende Zielseite.
Warum 01801 bei Callthrough genau 3,9 Cent kostet
Die 3,9 Cent sind bei einer 0180-1-Rufnummer kein beliebig gewählter Aktionspreis. Die Bundesnetzagentur hat für diesen Rufnummernbereich einen einheitlichen Endkundenpreis von 3,9 Cent pro Minute festgelegt.
Damit unterscheidet sich die Kostenlogik von klassischen Telefontarifen. Bei 0180-1 entscheidet nicht das Ausgangsnetz über einen unterschiedlichen Endkundenpreis. Maßgeblich ist der festgelegte Preis der Servicerufnummer.
Für Callthrough-Nutzer bleibt trotzdem ein wichtiger Vergleich notwendig: Der Preis von 3,9 Cent sagt allein noch nicht, ob die Verbindung günstig ist. Entscheidend ist, was der direkte Anruf über den eigenen Festnetz- oder Mobilfunktarif kosten würde.
Callthrough oder Allnet-Flat: Welches Modell passt besser?
Eine Allnet-Flat und Callthrough lösen zwei unterschiedliche Probleme. Callthrough eignet sich eher für einzelne, bewusst geführte Gespräche über eine separate Einwahlnummer. Eine Allnet-Flat richtet sich an Nutzer, die regelmäßig in verschiedene deutsche Netze telefonieren und dafür einen festen monatlichen Preis bevorzugen.
| Kriterium | Callthrough | Allnet-Flat | Worauf achten? | Geeignet für |
|---|---|---|---|---|
| Kostenmodell | Minutenpreis | Monatliche Pauschale | Nutzungsumfang vergleichen | Unterschiedliche Telefonierprofile |
| Mobilfunkgespräche | 3,9 Ct./Min. bei 0180-1 | Je nach Tarif inklusive | Vertragsdetails prüfen | Festnetz ohne Mobilfunk-Flat |
| Bedienung | Zusätzliche Einwahlnummer | Direkte Rufnummer | Komfort berücksichtigen | Gelegenheitstelefonierer |
| Planbarkeit | Abhängig von Minuten | Fester Grundpreis | Monatliche Nutzung abschätzen | Wenig- oder Vieltelefonierer |
Ohne Mobilfunk-Flatrate kann Callthrough günstiger sein
Festnetzanschlüsse enthalten häufig eine Flatrate in das deutsche Festnetz, während Gespräche in Mobilfunknetze separat berechnet werden. Genau in dieser Konstellation sollte der direkte Minutenpreis mit 3,9 Cent verglichen werden.
Ein aktuelles Beispiel liefert MagentaZuhause L der Telekom: Dort sind Gespräche ins deutsche Festnetz enthalten, während Gespräche in deutsche Mobilfunknetze mit 19 Cent pro Minute berechnet werden. Bei einem solchen Tarif kann eine 01801-Callthrough-Verbindung rechnerisch deutlich günstiger sein.
Vor dem Gespräch sollte trotzdem geprüft werden, ob inzwischen eine Zusatzoption, ein anderer Tarif oder eine Allnet-Flat gebucht wurde. Nur der aktuelle Vertrag entscheidet über den tatsächlichen Sparvorteil.
Mit Allnet-Flat verursacht die 01801-Einwahl meist Zusatzkosten
Sind Gespräche in deutsche Fest- und Mobilfunknetze bereits durch die Grundgebühr abgedeckt, bietet Callthrough bei normalen Inlandsgesprächen in der Regel keinen Preisvorteil.
Die kostenpflichtige Einwahlnummer erzeugt dann zusätzliche Kosten, obwohl der direkte Anruf bereits im Tarif enthalten wäre. Nutzer mit Allnet-Flat sollten die Zielrufnummer deshalb normalerweise direkt wählen.
Gelegenheitstelefonierer sollten Minuten statt Monatskosten vergleichen
Wer nur selten vom Festnetz auf Handynummern anruft, benötigt nicht automatisch eine zusätzliche Flatrate. Bei wenigen Gesprächsminuten kann ein Minutentarif wirtschaftlicher sein als eine dauerhaft gebuchte Zusatzoption.
Der Vergleich sollte deshalb auf Monatsbasis erfolgen: Wie viele Mobilfunkminuten fallen tatsächlich an, was kosten diese direkt im Vertrag und welche Kosten würden bei 3,9 Cent pro Minute entstehen?
Bei stark steigender Nutzung kann sich das Ergebnis umkehren. Dann kann eine Allnet-Option trotz monatlicher Grundgebühr einfacher und günstiger sein.
Alternative zur Allnet-Flat: Wann sich ein Minutenmodell rechnet
Callthrough ist keine pauschal bessere Alternative zur Allnet-Flat. Das Verfahren eignet sich vor allem für Nutzer mit überschaubarem Gesprächsvolumen, die keine zusätzliche monatliche Telefonoption buchen möchten.
Wer beispielsweise nur 30 Minuten pro Monat zu deutschen Handynummern telefoniert, kommt bei 3,9 Cent pro Minute rechnerisch auf 1,17 Euro. Bei 100 Minuten sind es 3,90 Euro. Diese Werte lassen sich direkt mit dem Preis einer Mobilfunk-Flatrate oder Zusatzoption vergleichen.
Je häufiger und länger telefoniert wird, desto wichtiger wird dieser Vergleich. Neben dem Preis zählt außerdem der Komfort: Eine Allnet-Flat erlaubt die direkte Wahl, während Callthrough einen zusätzlichen Einwahlschritt erfordert.
Taktung, Einwahlnummer und Abrechnungsbeginn nicht übersehen
Ein Callthrough-Vergleich darf nicht allein auf den beworbenen Minutenpreis reduziert werden. Je nach Dienst können Taktung und Abrechnungsbeginn die tatsächlichen Kosten beeinflussen.
-
• Minutenpreis: Bei 0180-1 beträgt der festgelegte Endkundenpreis 3,9 Cent pro Minute.
• Taktung: Bei einem 60/60-Takt wird jede angefangene Minute vollständig berechnet.
• Einwahlnummer: Vor der Nutzung sollte die aktuell angegebene 01801-Nummer geprüft werden.
• Abrechnungsbeginn: Kosten können je nach Dienst bereits während der Vermittlung entstehen.
• Tarifansage: Eine vorhandene Ansage sollte vollständig abgewartet werden.
• Eigener Vertrag: Eine vorhandene Mobilfunk- oder Allnet-Flat kann Callthrough überflüssig machen.
Gerade bei sehr kurzen Gesprächen kann die Taktung einen Unterschied machen. Ein Gespräch von einer Minute und wenigen Sekunden kann bei 60/60-Takt bereits als zwei volle Minuten abgerechnet werden. Deshalb gehört die Taktung neben dem Minutenpreis in jeden realistischen Kostenvergleich.
|
|
Callthrough ohne Allnet-Flat: Kosten und Alternativen im Vergleich -Bild: © Tarifrechner.de |
Wie funktioniert Callthrough ohne Allnet-Flat in der Praxis?
Beim Callthrough wird nicht direkt die gewünschte Handynummer gewählt. Stattdessen ruft der Nutzer zunächst die aktuelle Einwahlnummer des Vermittlungsdienstes an und gibt anschließend die eigentliche Zielrufnummer ein.
Vor der Nutzung sollte der aktuelle Callthrough-Tarifvergleich von Telefontarifrechner.de geprüft werden. Dort lassen sich aktuelle Einwahlnummern und Tarifangaben kontrollieren.
Für wen lohnt sich Callthrough ohne Allnet-Flat?
Festnetzkunden ohne Mobilfunk-Flatrate gehören zur wichtigsten Zielgruppe. Wenn Gespräche zu deutschen Handynummern noch separat abgerechnet werden, kann der Unterschied zum Callthrough-Preis deutlich sein.
Gelegenheitstelefonierer sollten prüfen, ob eine minutenbasierte Abrechnung günstiger ist als eine zusätzliche monatliche Flatrate. Bei wenigen Gesprächen kann das der Fall sein.
Ältere Festnetzverträge verdienen besondere Aufmerksamkeit. Wer seinen Tarif lange nicht gewechselt hat, sollte den Preis für Gespräche in deutsche Mobilfunknetze kontrollieren und nicht automatisch von einer Allnet-Flat ausgehen.
Nutzer mit Allnet-Flat profitieren dagegen normalerweise nicht. Ist das direkte Gespräch bereits im Tarif enthalten, verursacht eine 01801-Einwahl zusätzliche Kosten.
Fazit: Callthrough lohnt sich vor allem ohne Mobilfunk-Flat
Callthrough kann bei Inlandsgesprächen weiterhin sinnvoll sein, wenn der eigene Festnetzanschluss keine Flatrate in deutsche Mobilfunknetze enthält. Ein Preis von 3,9 Cent pro Minute liegt deutlich unter klassischen Minutenpreisen von beispielsweise 19 Cent.
Der niedrige Preis allein reicht aber nicht für eine Entscheidung. Nutzer sollten ihren Vertrag, das monatliche Gesprächsvolumen, die Taktung und den Abrechnungsbeginn prüfen. Wer bereits eine vollständige Allnet-Flat besitzt, sollte deutsche Zielrufnummern in der Regel direkt anrufen.
Damit hat Callthrough eine klar umrissene Zielgruppe: Festnetzkunden ohne Mobilfunk-Flatrate, die einzelne Gespräche bewusst günstig führen möchten. Aktuelle Einwahlnummern gehören vor jeder Nutzung erneut geprüft.
FAQ zu Callthrough ohne Allnet-Flat
Wann lohnt sich Callthrough ohne Allnet-Flat?
Callthrough kann sich lohnen, wenn Gespräche vom Festnetz in deutsche Mobilfunknetze im eigenen Vertrag minutenweise und teurer als 3,9 Cent abgerechnet werden. Je größer der Preisunterschied und je mehr Minuten telefoniert werden, desto größer kann die rechnerische Ersparnis sein.
Wie viel kosten 100 Minuten bei 3,9 Cent?
100 Gesprächsminuten kosten bei einem Minutenpreis von 3,9 Cent 3,90 Euro. Bei einem direkten Minutenpreis von 19 Cent würden dieselben 100 Minuten 19 Euro kosten. Die rechnerische Differenz beträgt 15,10 Euro.
Lohnt sich Callthrough mit einer Allnet-Flat?
Für normale Inlandsgespräche in der Regel nicht. Sind Gespräche in deutsche Fest- und Mobilfunknetze bereits in der Grundgebühr enthalten, führt die kostenpflichtige 01801-Einwahl zu zusätzlichen Kosten.
Was sollte vor einer Callthrough-Verbindung geprüft werden?
Wichtig sind die aktuelle Einwahlnummer, der Minutenpreis, die Taktung, der Abrechnungsbeginn und eine vorhandene Tarifansage. Zusätzlich sollte kontrolliert werden, ob der eigene Festnetzvertrag inzwischen eine Mobilfunk- oder Allnet-Flatrate enthält.
Einen kostenlosen, aktuellen 24 Stunden Tarifvergleich für Fern-, Handy- und Auslandsgespräche können Sie wie immer über unseren Tarifvergleich für Telefontarife oder bei unserem Callthrough Tarifvergleich machen.Damit Ihnen in Zukunft keine aktuelle News oder Spar-Angebot entgeht, können Sie sich auch bei unserem kostenlosen Newsletter anmelden. Einmal in der Woche bekommen Sie dann eine Übersicht an Aktionen und wichtigen Änderungen im Telefonmarkt. Noch schneller sind Sie aber via X (ehemals Twitter) und Facebook informiert.
| Verwandte Nachrichten: |
|
|
Auf dieser Seite gibt es Affilate Links, die den Preis nicht beeinflussen. Damit wird der hochwertige Journalismus kostenfrei angeboten |


