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Das seriöse Spiel mit dem Glück

• 15.09.16 Um Betrug und Kostenfallen vorzubeugen, müssen die Spieler und Kunden eines unübersichtlichen Sportwettenmarktes vor allem darauf achten, nur die Angebote seriöser Glücksspielunternehmen zu nutzen. Wegen einer unübersichtlichen Gesetzgebung agieren jedoch viele Anbieter innerhalb einer rechtlichen Grauzone. Umso wichtiger, dass alle Interessierten schon im Vorhinein
recherchieren und auf gewisse Punkte achten.

Mann nutzt ein Sportwettenangebot am Computer
Bild: Spieler müssen sich am Sportwettenmarkt schützen.
Bildquelle: Stokkete 298480052 / Shutterstock.com

Wir leben in einer Zeit des schnellen Handels und mittlerweile auch der schnellen Wetten. Auf dem Sportwettenmarkt werden insbesondere während der Europa- und Weltmeisterschaft lukrative Geschäfte und Wetten abgeschlossen. Nie war es einfacher, innerhalb von Sekunden eine Wette abzuschließen. Denn diverse Angebote privater und staatlicher Wettanbieter stehen mittlerweile auch im Internet zur Verfügung. So ist es auch nicht verwunderlich, dass immer mehr Anbieter in diesen Wirtschaftszweig vordringen und das Angebot dementsprechend unübersichtlicher wird. Einerseits haben interessierte Spieler große Entscheidungsfreiheiten, andererseits kann man in versteckte Kosten- oder Betrugsfallen stolpern, wenn man nicht vorsichtig ist. Wett-Interessierte sollten sich also einige Fragen stellen, bevor sie sich für ein Sportwetten-Unternehmen entscheiden. Denn ein Anbieter sollte mehr als nur ein paar Anforderungen erfüllen und nicht nur Spielspaß garantieren.

Kampf gegen das illegale Wettgeschäfte

Der Wettanbietervergleich auf wettanbietervergleich.de ist mehr als eines von vielen Rankings, das anhand von einem Wettanbieter Test letztendlich die besten Buchmacher nach Punkten auflistet. Auf diese Punkte sollten interessierte Spieler ein besonderes Augenmerk legen, denn ein lukrativer Markt lockt leider auch immer Betrüger und Verbrecher an.

Die internationale kriminalpolizeiliche Organisation Interpol hat den kriminellen und illegalen Auswüchsen der Sportwettenindustrie bereits den Kampf angesagt: Insbesondere in China, Vietnam, Singapur und Malaysia wurden bereits verschiedenste polizeiliche Operationen und Razzien durchgeführt, um illegalen Wettanbietern das Handwerk zu legen. Durch große Sportereignisse wie z.B. die Europa- oder Weltmeisterschaft konnten tatsächlich nicht nur legale, sondern auch illegale Wettanbieter hohe Gewinne einfahren. Insbesondere China scheint mittlerweile eine der Hochburgen des gesetzlosen Wettspaßes zu sein, denn dort erreichte die Anzahl der illegalen Wetten in diesem Jahr ein Rekordhoch. Aber auch in Griechenland und Frankreich nahm Interpol den Kampf gegen Wettanbieter auf, die außerhalb des Gesetzes operieren. Solche Aktionen finden allerdings auch unter Experten kritische Stimmen: Selbst, wenn illegale Netzwerke zerschlagen werden, handelt es sich meistens nur um kleine Fische. Die großen kriminellen Organisationen bleiben dagegen unangetastet und können nun sogar ohne Konkurrenz weiter ihren Machenschaften nachgehen.


Tabelle: Gesamtumsätze der deutschen Glücksspielbranche seit 2010 (in Milliarden Euro)
Jahr 2010201120122013201420152016(Prognose)
Umsatz 12,45 Mill. 12,88 Mill.12,91 Mill.13,15 Mill.13,35 Mill.13,54 Mill.13,74 Mill.

Illegale Wettangebote auch in Deutschland

Dieser Kampf findet im kleineren Ausmaße auch in Deutschland statt. So versucht die Stadt Augsburg zumindest den analogen und illegalen Wettangebote beizukommen. Insbesondere die Ausbreitung von Sportwettbüros und illegalen Sportwettterminals, die sich z.B. in Kneipen und Gasstätten befinden, soll eingeschränkt werden. Dies soll auch Wettbüros betreffen, die illegale Live-Wetten anbieten. Außerdem möchte man verstärkt für Spielsuchtprävention und für entsprechende Behandlungsmöglichkeiten sorgen, die Betroffene nutzen können. Auch wenn es allein durch diese Maßnahmen schwierig sein wird, der Problematik Herr zu werden, steht der Bayrische Verwaltungsgerichtshof hinter dieser Vorgehensweise. Allerdings bleibt das Problem der illegalen und unseriösen Angebote im Internet bestehen. Deswegen liegt die Verantwortung unter anderem auch beim Spieler selbst und er muss sich ausreichend informieren und recherchieren.

Schwierigkeiten bei der Durchsetzung von Regulierungen

Es gibt viele Gründe, die es Gesetzgebern erschweren, den verschiedenen Sportwettenanbietern Regulierungen aufzuerlegen. Es existiert ein Glücksspielstaatsvertrag, der bereits 2012 zwischen immerhin 15 Bundesländern geschlossen wurde und der für gewissen rechtliche Einschränkungen, aber dafür für die Sicherheit des Kunden sorgen sollte. Dort steht z.B. festgeschrieben, dass Unternehmen, die keine Glücksspiel-Lizenz besitzen auch nicht in Deutschland ihre Dienstleistungen anbieten dürfen. Darüber hinaus dürfte es in Deutschland eigentlich nur 20 lizensierte Sportwetten-Unternehmen geben. Schleswig-Holstein wandte sich jedoch von diesen rechtlichen Einschränkungen ab und das Innenministerium konnte 26 Sportwetten-Konzessionen ausstellen. Von 2012 bis Anfang 2013 durfte das Bundesland diesen Sonderweg einschlagen. Erst als die CDU und FDP-Landesregierung abgewählt und eine Koalition bestehend aus SPD, Grüne und SSW eine neue Landesregierung bildete, kehrte Schleswig-Holstein zum Staatsvertrag zurück. Die bereits vergebenen Lizenzen sind allerdings immer noch gültig.

Gesetzgeber fordern private Anbieter zu mehr Verantwortungsbewusstsein auf

Von der Europäischen Union wurde der Staatsvertrag schon zu Beginn kritisch gesehen: An einer Vereinbarkeit zwischen Bundesgesetz und EU-Gesetzgebung wurde gezweifelt. Die in anderen EU-Ländern ausgestellten Lizenzen sind nach EU-Recht auch in Deutschland legitim. Das ist wiederum eine gute Nachricht für deutsche Spieler und Wettfreunde. Denn Wett-Unternehmen, die eine Lizenz z.B. von Autoritäten wie der Lotteries and Gaming Authority in Malta, Gibraltar Gaming Commissioner, von The United Kingdom Gamblin Commission oder von einem deutschen Innenministerium ausgestellt bekommen haben, unterliegen auch den dazugehörigen Regulierungen. Und diese Regelungen sind meistens recht streng. Dennoch werden auch weiterhin private Wettanbieter in Deutschland geduldet, denen kaum Regeln auferlegt werden können. EU und deutsche Gesetzgebung halten diese trotzdem dazu an, folgende Maßnahmen durchzusetzen:

    1. Anreize schaffen, so dass Spieler sich selbst monatliche, wöchentliche und tägliche Einzahlungseinschränkungen auferlegen
    2. um den Jugendschutz zu sichern, sollen effektive Alterskontrollen eingesetzt werden
    3. dementsprechend sollen minderjährige Spieler, Betrüger und gesperrte Spielern ausgeschlossen werden
    4. ein Einsatzlimit von 1000 Euro soll gesetzt werden
    5. Unternehmen sollen selbstständig das Glücksspiel auf dem Schwarzmarkt eindämmen

Infografik: Umfrage zu den beliebtesten Internetseiten zu Sportwetten

Statistik über die weltweit beliebtest Online-Anbieter für Sportwetten und die vier populärsten Unternehmen kurz vorgestellt
Infografik: Die beliebtesten Internetseiten für
Sportwetten. Infografikquelle: eigene Darstellung


Regulierungen als Zeichen des guten Willens

Die verschiedensten Sportwettenanbieter würden ein gutes Zeichen setzen und ihren guten Willen zeigen, wenn sie solchen Vorgaben und Vorschlägen Folge leisten würden. Insbesondere in Hinblick auf eine begehrte Sportwetten- und Glücksspiel-Konzessionen könnte ein solches Vorgehen sehr vorausschauend sein, sollte der Glücksspielstaatsvertrag vielleicht doch noch geändert werden. Trotz dessen Einschränkungen sind Sportwetten nämlich auch in Deutschland sehr erfolgreich. Wie auch in anderen Ländern sorgten Europa- und Weltmeisterschaften auch hier für einen rapiden Gewinnzuwachs in der Branche. So schätzt die Beratungs- und Forschungsgruppe Goldmedia, dass die Gesamteinsätze in diesem Jahr eine Höhe von 5,1 Milliarden Euro erreichen könnten. Das würden bedeuteten, dass der Umsatz in diesen Wirtschaftszweig seit 2014, wo die Einnahmen noch bei 4,8 Milliarden Euro lagen, um sieben Prozent gestiegen wären.

Gewinnzuwachs auch für die Staatskassen profitabel

Dieser Gewinnzuwachs liegt natürlich zum einem in dem Hype begründet, den große Sportveranstaltungen erzeugen. Zum anderem sind aber auch gezielte Marketing-Kampagnen ausschlaggebend, die von den Anbietern geschaltet werden, wie die Goldmedia Strategy GmbH feststellte. Allerdings können auch die Staatskassen von solch lukrativen Gewinnen profitieren, auch wenn nur 0,2 Milliarden Euro der Gesamteinnahmen von staatlichen Anbietern stammen. So könnten sich die Steuereinnahmen durch Wettunternehmen in diesem Jahr noch auf 250 Millionen Euro belaufen. Denn obwohl sich viele private Unternehmen in einer juristischen Grauzone bewegen, zahlen viele weiterhin pflichtbewusst ihre Steuern. Auch dies ist sicherlich ein Zeichen des guten Willens, um in Zukunft an eine der begehrten Glücksspiel-Lizenzen zu kommen.

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