Mobilfunkprovider mit Mehrwertdiensten aus der Tiefpreisfalle
• 25.09.07 Derzeit unterbieten sich neue Billigmarken im Mobilfunkmarkt in Deutschland mit immer neuen Tiefpreisofferten. Sogar Supermarktketten wie Aldi, Rewe und zuletzt Lidl drängen in den Mobilfunkmarkt. Die Folge des rasanten Preiskampfes im etablierten Mobilfunkmarkt sind gesunkene Gesprächspreise innerhalb von zwei Jahren um 15 Prozent gesunken.
|
|
Das Interesse am mobilen Fernsehen sinkt mit zunehmendem Einkommen und Alter. Besserverdiener und Menschen ab 20 Jahren haben den Mehrwert der Dienstleistung noch nicht erkannt. Bei den ganz Jungen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren und mit geringeren Einkommen kommt das Überall-Fernsehen dagegen überdurchschnittlich gut an. 60 Prozent der Teenager, die weniger als 500 Euro im Monat zur Verfügung haben, begeistern sich fürs Fernsehen auf dem Handy.
Vor allem die großen, etablierten Anbieter ändern inzwischen ihren Kurs. Sie sind dabei, sich neben eigenen Billigmarken weitere Standbeine abseits der Preiskämpfe zu schaffen. Zusätzliche Einnahmequellen eröffnen sich beispielsweise durch die Verlagerung des Internets auf die Mobiltelefone. Die Anbieter halten hierfür verstärkt nach Verlagshäusern als Lieferanten für mediale Dienste Ausschau. Qualitativ hochwertige Handyportale sollen mit Nachrichten und speziellen Zielgruppeninhalten gefüllt werden. Gleichzeitig dienen sie Firmen als Werbeplattformen. Die Vermarktung von Werbung soll ein wichtiger Umsatzbringer für die Mobilfunkanbieter werden. Kostenpflichtige Inhalte sind dagegen nicht geplant. Hier hat die mobile Branche aus den Erfahrungen der Internetanbieter gelernt. Zuletzt hatte die New York Times vom Online-Abonnement zurück auf werbefinanzierte Inhalte umgestellt. Ehemals Online-Abonnenten vorbehaltene Seiten und Artikel sind nun wieder für jedermann zugänglich.
| Verwandte Nachrichten: |
|
|
Auf dieser Seite gibt es Affilate Links, die den Preis nicht beeinflussen. Damit wird der hochwertige Journalismus kostenfrei angeboten |


