Navigationsgeräte im Auto werden zur Informationszentrale• 06.08.10 Die Staus bei den Reisen sind mit das grösste Ärgernis, deshalb
rüsten immer mehr Autofahrer auf Navis oder Handys auf, welche zusätzliche
Verkehrsinformationen liefern, teilt eine Forsa-Umfrage im Auftrag des
Branchenverbandes Bitkom mit.
69 Prozent der Deutschen nutzen das Radio, um sich über Staus und die aktuelle
Verkehrslage zu informieren, ein Viertel nutzt ein Navigationsgerät und ein
Fünftel informiert sich bereits vor Fahrtantritt im Internet. Nur 3 Prozent
rufen zuweilen bei einem Automobilclub an und 2 Prozent nutzen eine spezielle
Handy-App für ihr Smartphone.
Größtes Problem ist heute die lückenhafte Datenbasis und der Zeitverzug bis
zur Durchsage im Radio. Häufig habe sich der Stau bereits aufgelöst, bis die
Autofahrer davon erfahren. Sind Reisende im Ausland unterwegs, kommt die
Sprachbarriere dazu.
Moderne Systeme, so genannte Echtzeit- oder Live-Dienste, verbessern die
Datenbasis durch Nutzung von Sensoren an den Fahrbahnen und werten zusätzlich
anonyme Bewegungsdaten von Mobilfunknutzern aus. Anbieter wie TomTom, Navigon
oder Garmin werten die Daten aus und geben den Autofahrern
Ausweichempfehlungen. Die Stauinformationen werden ohne Zeitverzug mit hoher
Geschwindigkeit in den Mobilfunknetzen übertragen. Voraussetzung für die
Nutzung der kostenpflichtigen Live-Dienste ist ein modernes Navigationsgerät,
das mit Mobilfunktechnik ausgestattet ist.
In unserem Preisvergleich haben wir derzeit schon Navis
mit TMC ab 70,- Euro gelistet. Noch bessere Navis unterstützen
TMC-Pro.
Dieser Dienst liefert nicht nur Staus, sondern auch Baustellen, und
liefert die umfangreicheren Daten auch schneller. Was bei einer aktuellen
Staubildung immer von Vorteil ist.
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