Regulierung: Dt. Telekom ist nicht mehr bei Auslandsgesprächen marktbeherrschend
• 22.11.05 Die Bundesnetzagentur hat nach den Worten ihres Präsidenten Matthias Kurth im Telekommunikationsbereich die Analyse von 12 der 18 Märkte, die europaweit harmonisiert für eine Regulierung empfohlen sind, jetzt abgeschlossen. Kurth stellte heute in Bonn zudem eine Zwischenbilanz bisheriger Untersuchungen und deren Auswirkungen auf die künftige Regulierung
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Im Bereich der Auslandsverbindungen wird die Deutsche Telekom AG künftig aufgrund der jüngsten Entwicklungen nicht mehr länger als marktbeherrschend angesehen, so dass, die Billigung der EU-Kommission vorausgesetzt, hier zukünftig keine Regulierung mehr erfolgen wird, teilt der Präsident der Bundesnetzagentur Matthias Kurth mit. Als Gründe werden insbesondere die gesunkenen Marktanteile der Deutschen Telekom AG genannt. Darüber hinaus ist auch eine erheblich höhere Wettbewerbsintensität als bei den Inlandsverbindungen festzustellen.
Dieser Rückzug der Regulierungseingriffe wurde nach umfangreichen Arbeiten und Untersuchungen möglich und bedarf teilweise noch der Notifizierung durch die EU-Kommission. Er hat nichts mit der aktuellen Debatte um Veränderungen im Telekommunikationsrecht zu tun, sondern findet auf der Grundlage des geltenden Rechts statt.
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