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Smartphone Studie: Forscher berichten von weniger Smartphone, mehr Wohlbefinden

• 21.04.22 Wer ein Smartphone hat, nutzt dieses in der Regel mehrmals am Tag, oftmals auch viele Stunden. Daher kommen nun die Forscher der Universität Bochum zu einem interessanten Aspekt. Dabei geht es aber nicht um die gefürchtete Handystrahlung, sondern um Nackenschmerz bis Suchtverhalten reichen die negativen Folgen.

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Smartphone Studie: Forscher berichten von weniger Smartphone, mehr Wohlbefinden

So folgert die Privatdozentin Dr. Julia Brailovskaia anhand der Studie: "Möglicherweise gibt es eine optimale tägliche Nutzungsdauer". Immerhin geht es bei der Smartphone Studie um Nackenschmerz und Suchtverhalten, die man bei der Nutzung des Smartphones beobachten kann.

Smartphone Studie: Forscher berichten von weniger Smartphone, mehr Wohlbefinden
Smartphone Studie: Forscher berichten von weniger Smartphone, mehr Wohlbefinden
-Abbildung: (Pixabay License)/ pixabay.com

So wollten die Privatdozentin Dr. Julia Brailovskaia und ihr Team wissen, ob unser Leben ohne Smartphone tatsächlich besser ist. Daher gab es die Frage: "Wie viel weniger Smartphone am Tag uns guttut?".

Die Psychologin vom Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit (FBZ) der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ließ je rund 200 Testpersonen eine Woche komplett aufs Handy verzichten, die tägliche Nutzung um eine Stunde reduzieren oder das Smartphone genauso nutzen wie bisher.

Ergebnis: Langfristig am besten ging es denen, die die Nutzung reduziert hatten. Dabei sind wir mehr als drei Stunden täglich mit dem Smartphone beschäftigt. Nutzer googlen, suchen Wege, checken Mails oder das Wetter, shoppen, lesen Nachrichten, schauen Filme, und tummeln sich in den Sozialen Medien. Es drängt sich der Verdacht auf, dass man damit seine Gesundheit nicht fördert.

Studien haben belegt, dass Smartphone-Nutzung mit weniger körperlicher Aktivität, Fettleibigkeit, Nackenschmerz, eingeschränkter Leistungsfähigkeit und suchtähnlichem Verhalten in Verbindung steht. "Das Smartphone ist zugleich Segen und Fluch", sagt Julia Brailovskaia.

Auch ging man der Frage nach, wie sich die komplette Smartphone-Abstinenz gegenüber einer Reduktion der täglichen Zeit am Display und der unbeeinflußten Weiternutzung auswirkt. Sie gewannen 619 Personen für ihre Studie und teilten sie in drei Gruppen ein. 200 Personen legten ihr Smartphone für eine Woche komplett beiseite. 226 reduzierten in dieser Zeit ihre Nutzung des Geräts um täglich eine Stunde. 193 Personen änderten nichts an ihrem bisherigen Verhalten.

Direkt im Anschluss an diese Maßnahme sowie einen und vier Monate später befragten die Forschenden alle Teilnehmenden mit Blick auf ihre Lebensgewohnheiten und ihr Befinden.

"Wir konnten zeigen, dass sowohl der komplette Verzicht auf das Smartphone, aber auch die einstündige Reduktion seiner täglichen Nutzung positive Effekte auf den Lebensstil und das Wohlbefinden der Teilnehmenden hatte", fasst Julia Brailovskaia zusammen. "In der Gruppe derer, die die Nutzung reduziert haben, hielten sich diese Effekte sogar länger und waren somit stabiler als in der Abstinenzgruppe."

Grundrecht auf Internet: Immer mehr Smartphone-Hersteller setzen auf 5G-Mobilfunktechnik

Der neue Opensignal-Bericht kommt zu dem Ergebnis, dass immer mehr Smartphones 5G-fähig werden, einhergehend ist der Datenspeed auch enorm gestiegen. So hatte Apple mit der Vorstellung der dritten Generation des iPhone SE erstmals ein 5G-Gerät im unteren Preissegment vorgestellt. Damit sind die Chipsätze für 5G-Netze bei den Smartphones auch wieder billiger geworden.

Opensignal 5G-Bericht: Immer mehr Smartphone-Hersteller setzen auf 5G-Mobilfunktechnik
Opensignal 5G-Bericht: Immer mehr Smartphone-Hersteller setzen
auf 5G-Mobilfunktechnik -Bild: OpenSignal

So gibt es bei den Apple Modellen in der Spitze einen Speed von 131,5 Mbit/s beim iPhone 13 (2021,5G) im besten Land, im Vergleich zum iPhone 11 (2019,4G) von 20,1 Mbit/s im schlechtesten Land. Dabei wurde der Speed in unterschiedlichen Ländern, von Europa bis hin nach Australien, gemessen.

So ist nun erkennbar, dass die Vorgaben der Bundesnetzagentur beim Recht auf Internet realistischer, praxisnaher und wettbewerbsfördernder sind, als die Forderung vom Breko Verband nach schlechteren Signallaufzeiten.

Auch sieht der Opensignal-Bericht eine deutliche Priorisierung von 5G auf Seiten der Smartphone-Hersteller, denn nicht nur Apple, sondern auch deren Mitbewerber positionieren immer mehr Geräte der Mittelklasse und im Einstiegsbereich in Richtung 5G.

Beim 5G-Mobilfunk gibt es schnellere Up- und Download-Geschwindigkeiten, geringere Latenz und ein insgesamt besseres Erlebnis im mobilen Netz im Vergleich zum Vorgänger 4G. Das lässt sich vor allem im Vergleich zwischen den konkreten Geräten und den Netzwerken nachweisen. Dies zeigen die unabhängigen Untersuchungen von Opensignal in sechs Schlüsselmärkten (USA, UK, Deutschland, Italien, Südkorea und Australien), die 5G bereits seit 2019 implementiert haben.

    • Benutzer mit 5G-fähigen Endgeräten wie dem iPhone 12 und 13 erleben signifikant höhere Geschwindigkeiten beim Download von Daten im Vergleich mit Benutzern von Endgeräten, die nur 4G-fähig sind. Dasselbe gilt für die Upload-Geschwindigkeit.

    • In 4 von 6 Märkten ist die Download-Geschwindigkeit der 5G-Geräte dabei um den Faktor 2 höher im Vergleich mit entsprechenden 4G-Geräten. Spitzenreiter Südkorea kommt mit dem Faktor 3.9 auf eine nahezu vierfache Steigerung.

    • Unterschiede in den Geschwindigkeiten liegen nicht nur an den Netzen, sondern auch an den jeweiligen Endgeräten, denn es zeigen sich Unterschiede von Markt zu Markt wie auch von Hersteller zu Hersteller.

Mehr Datenvolumen in den 5G-Netzen weltweit

Vor einem Jahr hatte die Opensignal Studie noch von einem Desaster beim 5G Speed und beim LTE Netzausbau gesprochen. Nun sieht schon alles etwas besser in diesem Jahr aus. Auch der Speed in den neuen 5G Netzen sorgt für mehr Datenvolumen. Daher hat pünktlich zum wieder stattfindenden Mobile World Congress in Barcelona Opensignal einen 5G-Report veröffentlicht.

Seit dem Startschuss von den ersten 5G-Netzwerken in Südkorea und den USA im Frühjahr 2019 haben zahlreiche Länder mit dem Aufbau und der Inbetriebnahme nachgezogen und nun sind die ersten Vergleichswerte über den Fortschritt der tatsächlichen Erfahrung in diesen Netzwerken verfügbar.

Opensignal 5G-Netzreport: Mehr Datenvolumen in den 5G-Netzen weltweit
Opensignal 5G-Netzreport: Mehr Datenvolumen
in den 5G-Netzen weltweit -Bild: OpenSignal

Daher gibt es nun einen passenden Report von Opensignal, welche Messwerte aus den Jahren 2018 bis 2021 verwendet, sowohl ganzjährige als auch quartalsabhängige Daten.

Insgesamt kann man feststellen, dass sich in 95 von 100 Märkten weltweit die Download-Geschwindigkeiten in 5G-Netzen verdoppelt haben im Vergleich zu 4G.

Dabei liegt Südkorea in zahlreichen Kategorien wie dem Games-Erlebnis und der Download-Geschwindigkeit an der Spitze. Dabei gibt es aber einen zeitlichen Vorsprung beim 5G.Netzausbau und auch hat damit verbunden die Inbetriebnahme eher stattgefunden.

Auch wurde in Südkorea erstmals die 100 Mbit/s-Grenze bei der durchschnittlichen Download-Geschwindigkeit überschritten. Insgesamt zeigt sich weltweit, dass die Geschwindigkeiten in 5G-Netzen in den langsamsten Stunden, üblicherweise um 20 und 21 Uhr, trotz erhöhtem Datenvolumen angestiegen sind.

Das sind die Ergebnisse für Deutschland:

    • Deutschland liegt in der Download-Geschwindigkeit auf einem geteilten 10. Platz mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 48,7 Mbit/s in Q4 2021. Das entspricht mehr als dem Doppelten der Geschwindigkeit vor der Verfügbarkeit von 5G-Netzwerken in Q1 2019 als sie bei 22,6 Mbit/s lag. In dieser Zeit ist Deutschland vom 27. auf den 10. Platz in dieser Kategorie vorgerückt.
    • Im Vergleich zu anderen Märkten liegt der Geschwindigkeitszuwachs in der langsamsten Stunde bei mehr als dem Doppelten, von 14,8 Mbit/s auf 33,4. Dies entspricht einer 2,2-fachen Steigerungsrate und liegt damit über dem Durchschnitt.
    • Im Bereich von Mobile Multiplayer Gaming liegt Deutschland auf einem gemeinschaftlichen 14. Platz mit einer Gesamtpunktzahl von 75,4/100 in Q4 2021.
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