Die versendeten Mails wurden offensichtlich an willkürlich gesammelte
E-Mail-Adressen im In- und Ausland versandt, so dass nicht nur 1&1 Kunden
betroffen sind. Die E-Mails tragen die gefälschten Absenderadressen
info@1und1.de, support@1und1.de oder Rechnungsstelle@1und1.de. Der angebliche
Rechnungsbetrag beläuft sich bei allen bisher bekannten Mails auf 59,99
Euro.
Im vergangenen Jahr waren schon etwa vermeintliche T-Com-Rechnungen im Umlauf,
auch der Fernsehsender RTL und selbst das Bundeskriminalamt wurden von
böswilligen SPAM-Versendern als scheinbare Absenderadressen missbraucht. Im
Anhang der aktuellen Mail befindet sich die Datei Rechnung.pdf.exe, die mit
dem Virus "Backdoor.Win32.agent. akf", einem so genannten Trojaner, infiziert
ist. Wird diese Datei ausgeführt, erhalten Hacker die Möglichkeit, die auf dem
Rechner befindlichen Daten auszuspähen oder diesen für weitere Angriffe zu
missbrauchen.
Da der Virus derzeit nur von etwa der Hälfte der Virenscanner erkannt wird,
empfiehlt 1&1 ein Update auf aktuelle Versionen bzw. eine Aktualisierung der
Anti-Viren-Dateien. Anwender, die eine entsprechende Mail bekommen haben,
sollten auf keinen Fall den Anhang öffnen, sondern die E-Mail löschen.
Wenn die Datei versehentlich geöffnet wurde und keine Warnung eines
Virenschutzprogrammes oder des PC-Betriebssystems angezeigt wurde, ist der
betroffene Rechner wahrscheinlich infiziert. In diesem Fall sollten Anwender
versuchen, den Rechner mit einem aktuellen Virenschutzprogramm zu säubern.
Kunden der 1&1 Internet AG können authentische E-Mails von 1&1 daran erkennen,
dass ihr Name und ihre Kundennummer aufgeführt wird. 1&1 wird Strafanzeige
gegen die unbekannten Versender der Massenmails stellen. Außerdem wird der
Internet-Provider mit einer eigens eingerichteten Arbeitsgruppe versuchen, die
Urheber der Massen-SPAM-Mail ausfindig zu machen.
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