TÜV Rheinland mit Tipps für ein passendes Kinder-Handy
• 20.10.09 Der TÜV Rheinland hat sich diesmal die Handys für die Kleinen vorgenommen. Mittlerweile besitzen schon 2 Millionen Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren in Deutschland ein eigenes Handy, wie die KidsVerbraucherAnalyse 2008 ergab. Zwar ist es praktisch, dass Eltern damit leichter kontrollieren können, wo ihr Kind steckt und schnell informiert werden können, wenn der|
|
Einfache Bedienbarkeit ist für Kinderhandys besonders wichtig. Daher am besten vor dem Kauf das Kind selbst die Menüführung testen lassen. Die Hauptfunktionen sollten mit dem Drücken von ein bis zwei Tasten erreichbar sein. Ungeeignet sind hingegen verschachtelte Menüs mit mehreren Unterkategorien.
Große Displays strengen die Augen des Kindes nicht so sehr an, dabei sollte ein Maß von 2 Zoll nicht unterschritten werden. Benutzt das Kind das Handy auch als Spielekonsole, sollten es drei bis vier Zoll sein, rät der TÜV Rheinland.
Als sinnvoll erweist sich zudem die Funktion der festen Tastenbelegung, mit der Kinder nur gespeicherte Nummern, etwa die der Eltern, wählen können. Darüber hinaus sollten gewisse Zusatzfunktionen wie WAP-Browser, MMS oder Bluetooth-Schnittstelle nicht vorhanden oder zumindest problemlos mit einem Code zu sperren sein. Dadurch können Kinder nicht ungewollte weiter Kosten mit dem Handy verursachen.
Da Kinder sensibler auf Umwelteinflüsse reagieren als Erwachsene, ist ein vorsichtiger Umgang mit drahtloser Kommunikationstechnik ratsam. Um eine unnötige Strahlungsbelastung für den jungen Handynutzer zu vermeiden, sollten Dauertelefonate vermieden werden. Ein Kinderhandy muss außerdem einiges aushalten. Darum sollten Eltern auf ein stabiles Gerät achten und unterwegs schont eine "Handysocke" oder eine andere voll umschließende Schutzhülle das Gerät vor Kratzern und Wasserspritzern.
| Verwandte Nachrichten: |
|
|
Auf dieser Seite gibt es Affilate Links, die den Preis nicht beeinflussen. Damit wird der hochwertige Journalismus kostenfrei angeboten |

