Tarifzuschlag beim Telefonieren zu Mitbewerbern der dt.Telekom
• 16.11.04 Ab dem Mai nächsten Jahres wird das Telefonieren bzgl. der günstigen Preisgestaltung erheblich kompliziert. Zu wird die dt. Telekom einen Zuschlag von 0,2 Ct/Min. bei Ferngesprächen zu Stadtnetzbetreibern verlangen. Ist dieses Gespräch ein Ortsgespräch fallen sogar 0,4 Ct pro 90 Sekunden zusätzlich an.
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Dieses Chaos betrifft aber natürlich auch die Call-by-Call Betreiber. Diese werden auch höhere Gebühren verlangen, bzw. im Falle von 01071 Telecom ist dieses schon geschehen. 01071 Telecom verlangen rund um die Uhr 3,8 Ct/Min. für Gespräche zu Stadtnetzbetreibern aus dem Telekom-Netz. Es ist aber anzumerken, dass der Kunde derzeit nicht feststellen kann, ob der Angerufene Kunde der Telekom oder eines Stadtnetzes ist. Aufgrund der Preisgestaltung des Anbieters, wird dieser bei Inlandsgesprächen mit einem Vermerk versehen. Die Preisdifferenz von dem billigsten Gespräch hin zu 3,8 Ct/Min. betragen immerhin 3 Ct/Min.
Als Grundlage dient eine entsprechende Richtline von der Regulierungsbehörde (RegTP), die dieses neue Chaos und Untransparenz bei den Gebühren zulässt. Die RegTP hat den privaten Netzbetreibern erlaubt, eine höhere Leitungsgebühr verlangen zu dürfen. Dieser Zuschlag beträgt 0,2 Ct/Min. Die dt.Telekom gibt daher diese Gebühr an den Endkunden in voller Höhe weiter, andere Call-by-Call Anbieter werden hier sicherlich nachziehen. 01071 Telecom hat hier allerdings übers Ziel hinausgeschossen.
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