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Techniker Krankenkasse: Studie zeigt 76 Prozent der Erwachsenen sind im Internet und Krank?

• 18.02.21 Der Lockdown hat viele Berufspendler, Schüler und Studenten getroffen. Damit einher ist auch die Mobilität gesunken, wie das Statistische Bundesamt zuletzt mitteilt. Daher ist es auch nicht verwunderlich, wenn Erwachsene und Kindern vermehrt in den eigenen vier Wänden das Internet nutzen. Ein Bestätigung gab es nun durch die Techniker Krankenkasse Studie. Für Aufmerksamkeit erregt aber die Aussage über das "Krank sein"

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Techniker Krankenkasse: Studie zeigt 76 Prozent der Erwachsenen sind im Internet und Krank?

Laut der Techniker Krankenkasse sind 76 Prozent der Erwachsenen in ihrer Freizeit mehrmals täglich online. Dabei sind mehr Männer mit 83 Prozent als bei Frauen mit 69 Prozent online.

Techniker Krankenkasse: Studie zeigt 76 Prozent der Erwachsenenen sind im Internet und Krank?
Techniker Krankenkasse: Studie zeigt 76 Prozent der Erwachsenen sind im Internet und Krank?
-Abbildung: (Pixabay.com-Lizenz)/ pixabay.com

Die jüngere Generation der 18- bis 33-Jährigen ist mit einem Anteil von 92 Prozent überdurchschnittlich häufig im Netz. Bei den Älteren sind es 63 Prozent der befragten 50- bis 65-jährigen Männer und Frauen.

Mehr als die Hälfte der Internet-Nutzer verbringen täglich zwischen einer und fünf Stunden ihr Zeit im Internet. Nur fünf Prozent der 18- bis 65-Jährigen nutzen das Internet in ihrer Freizeit selten oder nie.

Dabei geht es um Kommunikation mit dem Messenger bei 79 Prozent, sich über Nachrichten informieren bei 65 Prozent, Checken und Beantworten von E-Mails bei 61 Prozent.

Corona-Pandemie verstärkt digitale Nutzung und Nutzer werden krank?

Die Corona-Pandemie hat bei 30 Prozent der Befragten die digitale Nutzung gesteigert. Im beruflichen Kontext trifft dies sogar bei 46 Prozent zu.

Laut der Studie soll es einen Zusammenhang zwischen Internetkonsum und körperlichen und vor allem psychischen Problemen geben. So sollen Viel-Surfer deutlich häufiger unter Nervosität bzw. Gereiztheit leiden.

Das Ergebnis und diese Aussage ist aber sicherlich mehr als zweifelhaft. Daher würden Informatiker, Redakteure und alle, die beruflich mit dem Internet zu tun haben, unter Nervosität bzw. Gereiztheit leiden, so der Chefredakteur Dipl. Inform. Martin Kopka vom Redaktionsnetzwerk Tarifrechner. Auch ist bei der Studie nicht schlüssig aufgezeigt, warum man hier auf persönliche und damit personenbezogene Krankheitsbilder zugreift. Steht der Datenschutz bei den Krankenkassen trotz DSGVO nicht hoch im Kurs?.

Zitat aus der Studie "So leiden Viel-Surfer (fünf Stunden am Tag und mehr) deutlich häufiger unter Nervosität bzw. Gereiztheit (38 Prozent) oder sogar Depressionen (40 Prozent). Bei den Wenig-Nutzern (unter einer Stunde am Tag) sind die Zahlen wesentlich niedriger (Nervosität: 19 Prozent; Depressionen 16 Prozent). Muskelverspannungen, wie zum Beispiel Nacken- oder Rückenschmerzen, sind bei einem Großteil aller Befragten ein Problem (62 Prozent).."

Stehen Krankenkassen mit dem DSGVO auf Kriegsfuß?

Immerhin ermittelt gerade der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit gegen die hkk Krankenkasse. Diese Krankenkasse rühmt sich öffentlich damit, die billigste Krankenkasse zu sein. Der Redaktion liegt die Bestätigung der Ermittlungen der Behörde vor. Dabei geht es um das Ausspionieren der Daten von Ehepartnern bei einer gemeinsamen Einkommenssteuererklärung. Immerhin unterliegen diese auch dem Steuergeheimnis. So müssen Selbstständige und freiwillig Versicherte einen Einkommensnachweis bei den Krankenkassen liefern. Oftmals macht dieses dann der Steuerberater, um die Angaben DSGVO Konform durchzuführen und auch, weil diese nur das zu versteuernde Einkommen als Beitragshöhe berechnen können. Der Spitzenverband der Krankenkassen bestätigt diese steuerliche Regelung im Schreiben vom 12.Juni 2019. Nur das Finanzamt und die Steuerberater können hier den korrekten steuerlichen Betrag berechnen.

Die hkk Krankenkasse weigert sich diesen Einkommensnachweis bei einer steuerlichen Zusammenveranlagung anzuerkennen. Der Schriftverkehr liegt der Redaktion vor. Dieses könnte dann vielleicht bei rund 100.000 hkk Mitgliedern zutreffen, dass hier seit dem Jahr 2018 jährlich gegen die DSGVO verstoßen wurde, da die Daten der Ehepartner rechtswidrig angefordert werden. Nebenbei gibt es den Verdacht der Falschabrechnungen zum Nachteil bei den freiwillig Versicherten, da bei Zusammenveranlagten Einkommensteuererklärungen nur der Steuerberater das zu versteuernde Einkommen berechnen kann. Jeder Steuerzahler kann dieses auf seiner Einkommenssteuererklärung einfach nachvollziehen. Daher ermittelt auch das Bundesamt für Soziale Sicherung als Aufsichtsbehörde gegen die hkk Krankenkasse. Die Bestätigung der Aufsichtsbehörde liegt auch hier der Redaktion vor.

Schon ein Bußgeld in der Höhe von 1,2 Millionen Euro hatte der baden-württembergischen Datenschutzbeauftragte gegen die AOK in dem Bundesland verhängt. Dabei hatte die AOK Krankenkasse Daten ohne Einwilligung zu Werbezwecken verwendet. Dieses hohe Bußgeld gilt wohl schon als das dritthöchste Bußgeld. Das höchste Bußgeld mit 35,3 Millionen Euro wurde vom Hamburger Datenschutzbeauftragten gegen den Modehändler H&M erlassen.

Corona Lockdown: Mobilität sinkt in der ersten Januarhälfte 2021 um fast 20 Prozent

So ist die Mobilität in Deutschland in der 1. Kalenderwoche 2021 um 19,7 Prozent gegenüber der durchschnittlichen Mobilität im Januar des Vorkrisenjahres 2019 gesunken. Dieses Ergebnis geht aus einer Sonderauswertung experimenteller Daten des Statistischen Bundesamtes hervor.

Auch in der 2. Kalenderwoche gab es einen Rückgang, dieser fiel mit 14,3 Prozent etwas schwächer aus. Besonders stark war der Mobilitätsrückgang bei Reisen über längere Distanzen. In der 1. Kalenderwoche 2021 wurden 37 Prozent weniger Reisen mit einer Distanz über 30 Kilometer unternommen als im Januar 2019. Dieser Trend setzte sich in der 2. Kalenderwoche fort.

Corona Lockdown: Mobilität sinkt in der ersten Januarhälfte 2021 um fast 20 Prozent
Corona Lockdown: Mobilität sinkt in der ersten
Januarhälfte 2021 um fast 20 Prozent Screenshot: destatis.de

So gab es bei Reisen über 30 Kilometer einen Rückgang von 34 Prozent. Dabei waren keine wesentlichen Unterschiede zwischen Kreisen mit einem 7-Tage-Inzidenzwert ab 200 und solchen mit einer niedrigeren 7-Tage-Inzidenz erkennbar.

Weniger stark als bei Reisen über 30 Kilometer war in der ersten Januarhälfte der Rückgang bei kürzeren Reisen zwischen 5 und 30 Kilometern. So waren es in der ersten Kalenderwoche 26 Prozent, in der zweiten Kalenderwoche 19 Prozent gegen zum Januar 2019.

Insgesamt wiesen nur rund 5 Prozent aller erfassten Reisen in den ersten beiden Kalenderwochen eine zurückgelegte Distanz von über 30 Kilometern auf. Etwa 40 Prozent aller Reisen hatten eine Distanz zwischen 5 und 30 Kilometern, und mit rund 55 Prozent war der Großteil der Reisen kürzer als 5 Kilometer.

Nächtliche Mobilität mehr als 30 Prozent unter Vorkrisenniveau

Beim Mobilitätsrückgang insgesamt zeigen sich große Tag-Nacht-Unterschiede. So lag die bundesweite Mobilität tagsüber (6 bis 22 Uhr) in der ersten Kalenderwoche 18,2 Prozent und in der zweiten Kalenderwoche 12,8 Prozent unter dem Referenzwert des Januar 2019.

In der Nacht von 22 bis 6 Uhr war der Mobilitätsrückgang mit 34,8 Prozent in der ersten Kalenderwoche und mit 30,3 Prozent in der zweiten Kalenderwoche besonders stark. Dabei machten nächtliche Reisen insgesamt nur knapp 7 Prozent der gesamten Mobilität aus.

Im Ländervergleich war der nächtliche Mobilitätsrückgang im Durchschnitt beider Wochen, also in der Zeit vom 4. bis 17. Januar, in Bayern und Baden-Württemberg am stärksten. Dort sank die Zahl der nächtlichen Bewegungen um knapp die Hälfte mit 47,4 Prozent und 45,3 Prozent. In beiden Ländern gilt bereits seit Wochen eine nächtliche Ausgangssperre mit dem Ziel, Kontakte und damit Neuinfektionen mit dem Corona-Virus zu reduzieren.

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