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Telekom Netzausbau in Bayern: Weitere Funklöcher an der Autobahn geschlossen

• 17.09.20 Beim Mobilfunknetzausbau geht es in Deutschland nur schleppend voran, wie unsere Berichterstattung ständig zeigt. So gab es zuletzt in NRW noch 14.000 Funklöcher, trotzdem hat die dortige Landesregierung gefeiert, weil sie noch das beste Bundesland nach ihrer Meinung beim Netzausbau sind. Nun gibt es im Freistaat Bayern Verbesserungen an den Autobahn. Damit sollen laut der Telekom 99 Prozent der bayerischen Autobahnen versorgt sein.

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Telekom Netzausbau in Bayern: Weitere Funklöcher an der Autobahn geschlossen

Im vergangenen Jahr ergaben Messungen des bayerischen Wirtschaftsministeriums, dass an den Verkehrswegen Nachholbedarf besteht. Im vergangenen Quartal war Bayern mit 1.760 Standorten, die neu gebaut oder mit LTE erweitert wurden, Spitze im Bundesländervergleich. Derzeit gibt es in Bayern 1.700 5G Standorte mit dem neusten Mobilfunkstandard. Bis Ende des Jahres sollen es rund 2.900 sein.

Telekom Netzausbau in Bayern: Weitere Funklöcher an der Autobahn geschlossen
Telekom Netzausbau in Bayern wird gefeiert -Bild: Telekom

Von den insgesamt 1107 Kilometer ICE-Strecke in Bayern sind 1077 Kilometer versorgt. Es fehlen also lediglich 30 Kilometer Reststrecke.

So nahm die Telekom nähe Regensburg an der A93 einen neuen Standort in Betrieb. Unter den Gästen war der bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie Hubert Aiwanger. Der 46-Meter hohe Schleuderbetonmast schließt eine rund 300 Meter lange Versorgungslücke auf der Autobahn.

Damit sind rund 99 Prozent der Autobahnen in Bayern mit schnellem Internet versorgt, so die Telekom.

"Wir sind beim Ausbau entlang der Autobahnen in Bayern in diesem Jahr ein gutes Stück vorangekommen. Wir haben letzte Lücken geschlossen und die Kapazität entlang der Strecke weiter erhöht. Allein in diesem Jahr haben wir 41 Standorte neu gebaut und 76 mit LTE erweitert", sagt Mathias Poeten, Leiter Mobilfunk bei der Telekom Deutschland.

In Bayern sind es dann 2515 Kilometer Autobahnstrecke. Es fehlen derzeit 35 Kilometer an den dortigen Autobahnen. Dabei handelt es sich um rund 20 Lücken. Die Telekom findet dafür laut eigenen Angaben keine geeigneten Flächen für einen Standort.


Telekom 5G Netzausbau: Statt Gigabit Speed gibts auf dem Lande nur 225 Mbit

Um möglichst viele Menschen mit 5G zu versorgen, nutzt die Telekom das Spektrum auf der 2,1 Gigahertz (GHz) Frequenz. Die physikalischen Eigenschaften dieses Frequenzbandes ermöglichen eine hohe Reichweite. Zugleich erhöht sich auch die Datengeschwindigkeit. Im ländlichen Bereich gibt es aber keinen Gigabit Speed. Hier können die Kunden nur mit maximal bis zu 225 Mbit/s surfen. In Städten erreicht das Netz 600-800 MBit/s in der Spitze, wenn man das 2,1 Gigahertz nutzt.

Noch mehr Geschwindigkeit und Kapazität erreicht das Netz auf der 3,6 GHz Frequenz. Antennen auf diesem Band funken aktuell in Großstädten wie Berlin oder Köln. Sie erreichen Übertragungsraten von bis zu 1 Gbit/s und mehr.

Da es immer noch wenige 5G Smartphones gibt, profitieren allerdings auch normale LTE Kunden von den Antennen Updates. So steigt auf dem Lande der maximale Speed von 75 Mbit/s auf 225 Mbit/s. Derzeit haben die Vodafone und O2 LTE Masten auf dem Lande einen maximalen Speed von 150 Mbit/s. Diesen aber schon seit den Jahren 2015 und 2016, je nach Ausbaustufe. Daher hat die Telekom fast 5 Jahre gebraucht, um hier die Konkurrenz zu überholen.

Damit die Mobilfunksender gleichzeitig 5G und 4G LTE Smartphones bedienen können, benutzt man beim 5G LTE Netzausbau mit Dynamic Spectrum Sharing eine neue Technologie, mit der man gleichzeitig das 4G- und 5G Netz mit nur einer Antenne realisieren kann.

Wer dann wirklich, den echten Gigabit Speed bei der Telekom haben will, muss sich eine 5G Antenne suchen, welche im 3,6 GHz Bereich funkt. Dazu hat die Telekom auch aktuell ihre 5G Netzausbaukarte erweitert. Aber richtige Freude kommt bei den 5G Lücken natürlich nicht auf. Auch für die LTE Altkunden, auch von den Handydiscountern, gibt es ein Update bei den städtischen Gebieten auf bis zu 600-800 Mbit/s. Derzeit sind es hier maximale 300 Mbit/s gewesen. Dazu müssen sich die Nutzer im Telekom Netz einen Sender mit einer 2,1 GHz Technologie suchen.

Zuletzt gab es sogar in der Landeshauptstadt Kiel von Schleswig Holstein derzeit nur einem maximalen LTE Speed von 75 Mbit/s. Auch an den beliebten Ostsee-Stränden und den Bundesstraßen in der Nähe der Ostsee sieht es schlecht aus. Dafür ist die Telekom Netzabdeckung in der nördlichsten Landeshauptstadt allerdings sehr gut, was immer wieder auswärtige Fussball-Fans bei Heimspielen der Kieler Störche bestätigen können.

Bundeskartellamt: Ermittlungen gegen Telekom wegen LTE Netzausbau mit Vodafone

So will die Deutsche Telekom mit dem Wettbewerber Vodafone bei Netzausbau in Deutschland durch eine Zusammenarbeit den Netzausbau verbessern. So sollen sich die Konzerne gegenseitig Zugang zur eigenen Infrastruktur gewährleisten. Bislang ist oft nur ein Unternehmen an den einzelnen Antennen beim LTE oder 5G vertreten. Allerdings gibt es nun Ärger mit dem Bundeskartellamt.

"Im Moment ist das Bundeskartellamt in Kontakt mit den Kooperationsbeteiligten und weiteren Marktteilnehmern", sagte Andreas Mundt, der Präsident des Bundeskartellamts, gegenüber dem Handelsblatt. Grundsätzlich begrüße die Behörde zwar Kooperationen zur Verbesserung der Netzabdeckung. Allerdings dürften diese aber "den Wettbewerb nicht ausschalten".

Dabei soll nun auch geprüft werden, ob es Nachteile für die beiden anderen Netzbetreiber Anbieter Telefónica und 1&1 Drillisch geben könnte. Auch will das Kartellamt laut dem Bericht prüfen, ob eine Ausweitung der Zusammenarbeit auf andere Anbieter größere Vorteile für die Verbraucher mit sich bringen könnte.

Durch die Telekom und Vodafone Kooperation aus dem Februar, hätte es an 4000 Standorten ein gemeinsames Netz gegeben. Die Betreiber wollen sich den Aufwand teilen und gegenseitig Zugang zu den Standorten gewähren.

Immerhin will Vodafone und die Telekom offen sein, wenn es um ähnliche Vereinbarungen mit anderen Anbietern geht.

Wir gehen davon aus, dass es dann Kooperation mit Auflagen geben wird. Immerhin kann man das peinliche Pinkwart Desaster vom Monatsanfang schon gar nicht mehr toppen. Durch die Kooperationen unter den Wettbewerber kann man immerhin die Netzabdeckung weiter verbessern.

Telekom erreicht erstes Zwischenziel vorzeitig

Telekom hat vor Ablauf der Nachfrist Ende September die Versorgung von mindestens 97 Prozent der Haushalte mit 50 Mbit/s im Antennensektor in allen Bundesländern erfüllt. Telekom muss nun bis Ende des Jahres noch die Hauptverkehrswege vollständig versorgen.

Vodafone hat noch bis zum 30. September Zeit, die Versorgungsauflagen in allen Bundesländern von mindestens 97 Prozent der Haushalte vollständig zu erfüllen. Die Versorgung der Hauptverkehrswege muss ebenfalls bis Ende des Jahres erfolgen.

Versorgungsauflagen aus der LTE Auktion 2015

Die Bundesnetzagentur hatte in den Zuteilungen der im Jahr 2015 versteigerten Frequenzen den Mobilfunknetzbetreibern auferlegt, dass diese ab dem 1. Januar 2020 bundesweit 98 Prozent der Haushalte und je Bundesland 97 Prozent der Haushalte mit einer Mindestdatenrate von 50 MBit/s pro Antennensektor zu versorgen haben. Überdies sind die Hauptverkehrswege mit der Bundesautobahn und den Schienen vollständig zu versorgen.

Mängel bei der Erfüllung der LTE Versorgungsauflagen

Die Überprüfungen der Versorgungsauflage aus der Auktion 2015 durch die Bundesnetzagentur ergab zum Ende des Jahres 2019, dass alle drei Mobilfunknetzbetreiber mit Telekom, Vodafone und Telefonica die Versorgungsauflagen nicht vollständig fristgerecht erfüllt hatten. Allen wurde eine Nachfrist bis Ende dieses Jahres gewährt. Begleitend legte die Behörde für die drei Netzbetreiber Zwischenziele fest.

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