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Umfrage Smart Alarm Watches: Digitale Armbänder sorgen für mehr Sicherheit

• 23.11.21 Die Bürger sorgen sich immer mehr um ihre Sicherheit. Immerhin gibt es nun auch reichliche digitale Anhänger und Armbänder, welche einen Notruf oder Alarm aussenden können. Dabei bekommen digitale Armbänder, die Smart Alarm Watches, einen immer grösseren Zuspruch unter den Nutzern, so das Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom.

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Umfrage Smart Watches: Digitale Armbänder sorgen für mehr Sicherheit

Dabei wollen immerhin ein Drittel der Befragten den intelligenten Schmuck für Not-Situationen nutzen. So können die Smart Watches oder einen stillen oder lauten Alarm auslösen, und können so dabei helfen, potenzielle Angreifer abzuschrecken.

Umfrage Smart Watches: Digitale Armbänder sorgen für mehr Sicherheit
Umfrage Smart Watches: Digitale Armbänder sorgen für mehr Sicherheit -Bild: unsplash.com

Die Bedeutung solcher Tools dürfte künftig ansteigen. Zwar werden sie aktuell von erst 5 Prozent der Menschen in Deutschland eingesetzt - allerdings kann sich fast jeder und jede Dritte vorstellen, ein solches Armband oder einen solchen Anhänger künftig zu nutzen, so dass Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom.

Auch ist das Potenzial für Notfall-Armbänder oder -Anhänger, die einen lauten Alarmton abgeben , die einen stillen Alarm auslösen, also z.B. eine Nachricht an eine Kontaktperson senden oder dies bei Unterschreiten einer bestimmten Herzfrequenz tun auf moderatem Niveau etwa gleich hoch.

"Smarte Tools können die persönliche Sicherheit deutlich erhöhen. Sie gleichen teilweise dem Design von Schmuckstücken, lassen sich intuitiv bedienen und können mit nur einer Berührung Familie, Freunde oder den Notruf informieren und den eigenen Standort übermitteln", sagt Bitkom-Experte Dr. Sebastian Klöß.

Auch interessieren sich Seniorinnen und Senioren über 65 Jahren für die smarten Armbänder und Anhänger. 44 Prozent können sich eine Nutzung künftig vorstellen, damit ist dieser Anteil deutlich höher als in den Altersgruppen darunter (16-29 Jahre: 25 Prozent, 30-49 Jahre: 20 Prozent, 50-64 Jahre: 28 Prozent).

a Nicht nur die persönliche Sicherheit, auch die Sicherheit persönlicher Gegenstände steht künftig im Fokus. 5 Prozent der Deutschen statten ihre Koffer, Geldbörsen oder Fahrräder mit GPS-Trackern aus, 20 Prozent können sich dies für die Zukunft vorstellen.

Digitales Bezahlen: Verbraucher fordern ein Recht auf digitales Bezahlen ein

In der Corona-Pandemie finden die Bundesbürger Gefallen am digitalen Bezahlen. Besonders die jungen Leute wollen gerne Digital Bezahlen. Wenn es nach dem Willen einer breiten Mehrheit der Bundesbürgerinnen und Bundesbürger geht, sollten viele Verkaufstellen auch die Möglichkeit bieten, Digital, und damit bargeldlos zu bezahlen. Diese Forderung unterstützen laut einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom 74 Prozent.

Digitales Bezahlen: Verbraucher fordern ein Recht auf digitales Bezahlen ein
Bezahlen mit dem Smartphone wird einfacher -Bild: pixabay.com

"Wir brauchen echte Wahlfreiheit beim Bezahlen. Es geht nicht darum, das Bargeld abzuschaffen, sondern den Kundinnen und Kunden an jedem Ort die freie Entscheidung zu überlassen, wie sie bezahlen möchten", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Vor allem Jüngere fordern, dass alle Geschäfte, Restaurants oder andere Verkaufsstellen mindestens eine digitale Bezahlmöglichkeit anbieten müssen. So unterstützen besonders die jüngeren Verbraucher im Alter von 18- bis 29-Jährigen unterstützen das mit einer mehrheit von 89 Prozent.

Bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 75 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen 76 Prozent. Und selbst unter den Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahre spricht sich eine deutliche Mehrheit von 64 Prozent dafür aus.

Forderung an die künftige Bundesregierung

Eine solche Forderung an die künftige Bundesregierung unterstützen mehrheitlich auch die Anhängerinnen und Anhänger aller derzeit im Bundestag vertretenen Parteien. Unter denen der AfD fordern 82 Prozent ein Recht auf digitales Bezahlen, bei Bündnis 90 / Die Grünen und FDP sind es jeweils 77 Prozent, bei SPD und CDU/CSU jeweils 74 Prozent. Unter denjenigen, die mit der Linken sympathisieren, wollen nur 64 Prozent überall bargeldlos bezahlen können.

Kontaktloses Bezahlen: Während Corona wird kontaktloses Bezahlen beliebter

So haben 54 Prozent allein im August beim Einkaufen vor Ort mindestens einmal kontaktlos bezahlt. Immerhin bezahlen 26 Prozent der Bürger sogar regelmäßig kontaktlos mehrmals pro Woche. Aber auch die kontaktlose Bezahlung mit dem Smartphone oder der Smartwatch, wie sie unter anderem Dienste wie Apple Pay oder Google Pay ermöglichen, sind beliebt. 33 Prozent haben im selben Zeitraum mindestens einmal auf diese Weise bezahlt, 16 Prozent nutzen Smartphone oder Smartwatch regelmäßig mehrmals pro Woche zum Bezahlen, so dass Ergebnis eine Umfrage des Branchenverbandes Bitkom.

"Digitale Bezahlverfahren sind nicht nur in der Pandemie eine sinnvolle Ergänzung zum Bargeld. Gerade das Smartphone eignet sich ideal zum Bezahlen: Wir haben es immer dabei und dank biometrischer Schutzmechanismen wie etwa dem Fingerabdruckscan ist es auch besonders sicher", sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Auch die EU-Kommission spricht sich in der gerade veröffentlichten "Retail Payments Strategy" für die Förderung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs aus und will die Notwendigkeit regulatorischer Schritte prüfen.

Zunehmende Verbreitung findet auch Online-Banking. Alleine im August haben 71 Prozent mindestens einmal digitale Banking-Dienste wie Online-Überweisung oder den Online-Abruf des Kontostandes genutzt. Mehr als jeder Vierte hat sogar mehrmals pro Woche auf Online-Banking zurückgegriffen.

Im Bürgeramt machen es die meisten Städte möglich, Gebühren auch bargeldlos zu bezahlen. Während EC-Karten mit 79 Prozent Standard sind, werden Kreditkarten mit 7 Prozent bislang kaum akzeptiert. Auch mobiles Bezahlen ist noch die absolute Ausnahme. Nur drei der 81 Städte bieten dies an oder planen es.

Kommunen in Baden-Württemberg und Hessen schneiden gut ab

Die Kommunen in Baden-Württemberg und Hessen schneiden im Durchschnitt besonders gut ab. Erstmals gibt es dabei vom Branchenverband Platzierungen. So liegt Karlsruhe (Platz 2), Stuttgart (3), Heidelberg (6), Darmstadt (10) und Frankfurt am Main (12). Städte in Nordrhein-Westfalen sind im Schnitt weniger smart als im Rest Deutschlands. Auch innerhalb der Bundesländer gibt es regionale Unterschiede, wie das Beispiel Nordrhein-Westfalen ebenfalls zeigt.

Städte in den nördlichen Regionen Münsterland und Ostwestfalen-Lippe wie Bielefeld (Platz 19) und Münster (27) können vor allem im Bereich Verwaltung punkten. Gute Platzierungen erreichen außerdem Bonn (Platz 7), Köln (8) und Aachen (11) im Rheinland. Lediglich das Ruhrgebiet als Region schneidet in allen Kategorien unterdurchschnittlich ab, mit Ausnahme Dortmunds auf Gesamtrang 9.

Ein Gefälle zwischen West und Ost zeichnet sich nicht ab. In der Gesamtwertung gibt es keine Unterschiede zwischen den Städten aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und dem Rest der deutschen Städte.

Große Städte sind im Vorteil

Besonders größere Städte ab 300.000 Einwohnern schneiden überdurchschnittlich gut ab. Am schwersten haben es kleinere Großstädte mit weniger als 150.000 Einwohnern. Die besten unter ihnen sind Ingolstadt (Platz 21) und Ulm (29). Eine hohe Einwohnerzahl allein garantiert allerdings noch keine gute Platzierung. Für Essen reicht es trotz mehr als 580.000 Einwohnern nur für Platz 52.

Den größten Vorsprung haben bevölkerungsreiche Städte im Bereich Mobilität, bei den Millionenstädten ist es auch der Bereich IT und Kommunikation. In den Kategorien Energie und Umwelt, Verwaltung und Gesellschaft können dagegen auch viele kleinere Städte punkten.

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