Umfrage: Jeder Zweite Internet-Nutzer surft im Job auch privat
• 12.02.10 Das Internet wird neben dem privaten Vergnügen auch oft betrieblich bedingt eingesetzt. Dabei lässt sich mitunter eine private wie berufliche Nutzung sehr schwer trennen. Immerhin nutzt laut einer aktuellen Studie jeder zweite berufliche Nutzer das Internet während der Arbeit für private Zwecke, teilt der Branchenverband Bitkom mit.
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Die Forderung des Branchenverbandes Bitkom an die Arbeitgeber lautet daher, offen mit der privaten Internetnutzung am Arbeitsplatz umgehen. Sie sollten Regeln formulieren, eine geordnete und richtig dosierte Internetnutzung zulassen und gleichzeitig ein exzessives, die Arbeitsleistung beeinträchtigendes Surfen im Web verhindern. Allzuoft steigern sich Arbeitgeber mit Abmahnungen in die Tätigkeiten ihrer Mitarbeiter rein, was letztendlich ja nur zu Demotivation führt.
Zwei Drittel der berufstätigen Anwender nutzen das Netz in der Freizeit auch beruflich. Viele sind nach Büroschluss für Kunden, Kollegen oder Chefs per Internet und Handy erreichbar. Sowohl Firmen als auch Arbeitgeber profitieren also von einer gewissen Flexibilität im Umgang mit der Internet-Nutzung.
Ob die private Internet-Nutzung im Job erlaubt ist, regelt in Deutschland kein spezielles Gesetz. Die Regelung erfolgt alleine durch den Arbeitgeber. Er ist nicht verpflichtet, das private Surfen zuzulassen. Letztendlich ist eine Nicht-Internet-Nutzung heutzutage im Berufsalltag schon fast ein Wettbewerbsnachteil gegenüber seinen Konkurrenten. Ohne konkrete Vereinbarung gehen Gerichte eher von einer Duldung der privaten Internetnutzung aus. Das kann für Arbeitnehmer von Vorteil sein, falls es zum Streit kommt.
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