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Umfrage: Nutzer im Passwort-Stress --Tipps für das Verwalten von Passwörtern

• 12.01.17 Mittlerweile nutzen viele Internet-Nutzer Online Dienste, welche mit einem Benutzernamen und Passwort abgesichert sind. Dabei sollte das Passwort dann schon sicher sein, und nicht aus einer einfachen Ziffernkombination bestehen. Allerdings kommt es dann oft vor, dass man sein "sicheres" Passwort vergisst. Hinzu kommt dann noch, dass man immer mehr Online-Konten und damit Benutzernamen und Passwörter hat. Dieses kann dann zu einem Passwort-Stress führen, die das Medien-Portal web.de mitteilt.

Die Deutschen sind im Passwort-Stress

Fast jeder zweite Internet-Nutzer in Deutschland fühlt sich von der steigenden Menge an Passwörtern für den Zugang zu Diensten gestresst. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage hervor, die das Internet-Portal web.de zum Tag der Passwort-Sicherheit veröffentlicht hatte. So kann darunter auch schon mal die Sicherheit leiden.

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-Bild: (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

56 Prozent der Befragten finden es lästig, bei immer mehr Diensten einen eigenen Login einrichten zu müssen. Ein Fünftel fühlt sich von der Zahl der Passwörter sogar überfordert. Immerhin haben sich viele Internet-Nutzer bei bis zu fünfzehn verschiedenen Online-Diensten angemeldet und besitzen somit persönliche E-Mail-Konten, Social-Media-Profile. Dabei verwendet 54 Prozent der Befragten teilweise dieselben Passwörter für unterschiedliche Dienste, und 5 Prozent verlassen sich ausschließlich auf ein einziges Passwort für alle Logins.

Passwörter werden komplexer

Beim Erstellen der Passwörter werden die Deutschen sorgfältiger. Drei Viertel der Befragten setzen mittlerweile auf komplexe Passwörter, bestehend aus Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung sowie Ziffern. Im Vorjahr setzten zwei Drittel auf Buchstaben und Ziffern, 55 Prozent auf Groß- und Kleinschreibung sowie 39 Prozent auf Sonderzeichen.

Falsches Passwort führt zu einer Sperrung

Aber auch bei Online-Diensten passiert es, dass mit schöner Regelmäßigkeit das Passwort vergessen wird. Wenn man dann mehrmals das Passwort oder die Zugangsnummer falsch eingibt, ist das Geräte oder der Online-Dienst gesperrt. Laut dem Branchenverband Bitkom ist dieses schon 46 Prozent der Bundesbürger.

Am häufigsten kommen Sperrungen bei Handys bzw. Smartphones vor. 18 Prozent aller Bundesbürger ist bereits der Zugriff verweigert worden, weil sie mehrfach den falschen Zugangscode eingegeben haben. Finanzdienste sind ebenfalls häufig betroffen. 12 Prozent der Befragten ist ihre Bankkarte beim Abheben von Bargeld am Geldautomat gesperrt worden, 9 Prozent beim Bezahlen vor Ort und ebenfalls 9 Prozent standen beim Online-Banking wegen einer Falscheingabe vor verschlossener Webseite, so der Branchenverband weiter.

Besonders Hilfreich kann bei den Online-Diensten ein Passwort-Manager sein. Dabei ist es dann Hilfreich, wenn jeder Dienst sein eigenes Passwort erhält. So kann man zum Beispiel ein Basispasswort wählen, welches um den jeweiligen Dienst ergänzt wird. Hier kann man dann zum Beispiel die ersten 5 Zeichen der Domain nutzen, oder man nutzt 5 zusätzliche Ziffern, die aus dem Domain Namen abgeleitet werden.

Viele Passwort-Attacken benutzen das Wörterbuch, daher sollte man Worte aus dem Wörterbuch vermeiden. Hier sind Fantasie Namen dann immer ideal. Auch sollte ein sicheres Passwort aus mindestens 8 Zeichen bestehen. Und dann sollten zusätzliche Ziffern und Sonderzeichen in dem Passwort vorhanden sein.

Damit man dann das Passwort nicht vergisst, kann man sich einfache Eselsbrücken bauen. So kann man Passwörter erstellen, die aus einer unzusammenhängenden Anzahl von Buchstaben und Zahlen bestehen, dann können die Anfangsbuchstaben aus ausgedachten Sätzen genommen werden.

Am einfachsten ist dann das Verwalten der Passwörter mit einem Passwort-Manager. Dieser erstellt auch auf Wunsch zufallsgenerierte Kennwörter und speichert sie in einer verschlüsselten Datenbank ab. So gibt es mittlerweile reichlich Apps für Smartphones und Tablet PCs, die einem beim Verwalten der Passwörter unterstützen.

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