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Virenschutz Skandal: Avast zieht die Reißleine --Tochterfirma Jumpshot soll geschlossen werden

• 03.02.20 Der Software-Hersteller Avast hat schnell auf die öffentliche Kritik an die Datenweitergabe und auf unserem Artikel vom letzten Samstag reagiert. Nun will man die Tochterfirma Jumpshot schließen Über das Tochterunternehmen ist der Verkauf von Nutzerdaten an die Grossen der Branche, wie Google und Microsoft, erfolgt.

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Virenschutz Skandal: Avast will Tochterfirma Jumpshot schließen

Wenn es um den Virenschutz geht, sind unabhängige Tester wie die Stiftung Warentest oder die Tester vom AV-Test für den privaten Nutzer von großem Vorteil. So lag der Anti-Viren Hersteller Avast nicht schlecht bei den Testergebnissen. Dabei gibt es sogar beim Hersteller ein kostenloses Anti-Viren Schutzpaket. Nun reagiert der Hersteller auf die Vorwürfe, dass über eine Tochterfirma Nutzerdaten weiter verkauft wurden.

Die schweren Vorwürfe wiegen enorm. Immerhin gibt es dazu auch Beweise durch Recherche und geleakte Dokumente.

Avast Anti-Viren Schutz spioniert
Avast Anti-Viren Schutz soll Browserdaten verkauft haben
-Abbildung: (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

"Die Kernaufgabe von Avast besteht darin, die Sicherheit der Benutzer im Internet zu gewährleisten und den Benutzern die Kontrolle über ihre Privatsphäre zu geben", sagt Ondrej Vlcek, CEO von Avast. "Alle Praktiken, die das Vertrauen unserer Nutzer gefährden, sind für Avast inakzeptabel. Die Privatsphäre unserer Benutzer hat für uns oberste Priorität, weshalb wir schnell gehandelt haben und die Geschäftstätigkeit von Jumpshot beenden werden, nachdem klar wurde, dass einige Benutzer die Verbindung zwischen der Datenbereitstellung an Jumpshot sowie unserer Mission und unseren Grundsätzen, die uns als Unternehmen definieren, in Frage gestellt haben.".

Geleakte Dokumente offenbaren den Weiterverkauf von Nutzerdaten

Die Ergebnisse durch die Recherchen von dem Online-Portal Vice und dem Magazin "PCMag" sind erschütternd.

Dabei hat der Software-Hersteller die Browserdaten seiner Nutzer gesammelt und über die Tochterfirma Jumpshot verkauft. Darunter sind auch jede Menge namhafte Käufer wie Google, Pepsi, McKinsey, Microsoft, Yelp oder Tripadvisor.

Aus geleakten Dokumenten geht hervor, dass man bei den Daten die Google-Suchabfragen einsehen kann. Ferner sollen auch Standortdaten verfügbar sein. Ebenso sollen auch angeschaute Youtube-Videos laut "Vice" dazu gehören.

Aber auch die besuchten Pornoseiten durch den Browser sollen einsehbar sein. So sollen Daten von Youporn oder PornHub vorhanden sein. Auch sollen somit die sexuellen Vorlieben der Nutzer einsehbar sein.

Im letzten Herbst ist schon das Avast Browser-Plugin bei Google, Firefox Mozilla und Opera herausgeflogen. So hatte eine Sicherheitsfirma damals schon bedenken gegen das Browser Plug-In laut werden lassen. Es ging immerhin um 400 Millionen Nutzer laut dem Bericht.

Virenschutz ist nun wohl Vertrauenssache

So hatte nun AV-Test im Mai und Juni 2019 20 Sicherheits-Programme für Heimanwender untersucht. Es wurden immer die aktuellsten öffentlich verfügbaren Versionen der Produkte für den Test verwendet. Dabei ist der gratis Windows Defender erstmalig Testsieger geworden.

Auch verlieh AV-Test neun von den 20 geprüften Antivirus-Programmen das Prädikat "Top Product". Dabei waren auch das kostenlose Schutzpaket Avast Free AntiVirus. Hier gab es einen halben Punktabzug bei der "Schutzwirkung". Auch dieses Schutzpaket steht nun in der Kritik.

Virenschutz Testergebnisse: Gratis Windows Defender ist Testsieger geworden

Neue Testergebnisse beim Virenschutz --Screenshot: AV Test

Die Antiviren Lösungen bieten je nach Produkt viele Schutz-Pakete mit Security-Extras, die den Alltag am PC noch besser absichern. Damit alle Sicherheits-Pakete vergleichbar sind, gibt es drei große Prüfbereiche: die Schutzwirkung, der Einfluss auf die Geschwindigkeit und die Prüfung der Benutzbarkeit.

Der gratis Windows Defender ist in im letzten Jahr schon mal bei den Testern positiv aufgefallen. Daher ist es erfreulich, dass eine gratis Version wieder Top ist. Insgesamt wurden bei den AV-Tests nur realistische Testszenarien geprüft. Die Produkte mussten ihre Fähigkeiten unter Einsatz sämtlicher Funktionen und Schutzebenen unter Beweis stellen.

Dieses mal gab es beim AV Test beim Windows 10 ein gutes Abschneiden vom gratis Windows Defender. Zuletzt hatte Stiftung Warentest 31 Antivirus-Programme getestet und dabei auch den Windows Defender als einen guten Grundschutz bezeichnet.

Im jüngsten Vergleichstest holte sich nun die Software Windows Defender mit voller Punktzahl den Testsieg. Im Frühjahr gab es noch einen halben Punktabzug bzgl. der Performance bei der Installation von Fremdprogrammen. Im aktuellen Test gab es diese Einschränkung nicht mehr.

Auch bei der "Schutzwirkung" ließ Windows Defender keinen Angreifer durch. Auch bei der "Benutzbarkeit" gab es keinen Fehlalarm und blockierte auch keine Nutzeraktionen.

Neben Windows Defender schnitten noch drei bezahlpflichtige Programme ebenso gut ab. Dieses sind F-Secure, Kaspersky Internet Security und Norton Security, welche ebenfalls 18 Punkte erhielten.

Sollten Sie nun die Sicherheit bei ihrem Smartphones und PCs verbessern wollen, erhalten bei uns auch eine grosse Übersicht an Anti-Viren Programme, sowie die Software von den Anbietern Bitdefender, AVG und die Software von Kaspersky.

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