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WhatsApp Neuerung: Sprachnachrichten werden in Texte umgewandelt

• 25.03.24 Bei WhatsApp wird an Sprachnachrichten gearbeitet, welche die Nachrichten in einen Text umwandeln kann. Diese Funktion wurde entwickelt, um die Zugänglichkeit und den Komfort für Benutzer zu verbessern, die lieber Text lesen als sich Sprachnotizen anzuhören. Dabei gab es diese Funktion ursprünglich nur in der iOS-App und Android-Benutzer blieben aussen vor.

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WhatsApp Neuerung: Sprachnachrichten werden in Texte umgewandelt

Durch das neueste WhatsApp-Beta-Update für Android 2.24.7.8, das im Google Play Store verfügbar ist, ist diese neue Funktion zum Transkribieren von Sprachnotizen speziell für die Android-App vorhanden.

WhatsApp Neuerung: Sprachnachrichten werden in Texte umgewandelt
WhatsApp Neuerung: Sprachnachrichten werden
in Texte umgewandelt -Bild: Whatsapp.com

Um eine Sprachnotiz in einen Text umzuwandeln, müssen Benutzer 150 MB laut wabetainfo eine neue App-Datein herunterladen, um Ende-zu-Ende-verschlüsselte Transkriptionen bereitzustellen.

Somit erfolgt die Spracherkennung auf dem Handy und im Rahmen des Übersetzungsprozesses gibt es eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, um die Privatsphäre des Benutzers zu wahren.

Sobald das Zusatzpaket heruntergeladen ist, integriert WhatsApp Transkriptionen in Nachrichtenblasen und stellt so sicher, dass Benutzer Sprachnachrichten auch in Situationen, in denen sie keinen Ton abspielen können, problemlos lesen können.

Dabei soll es bei der Transkriptionsfunktion fortschrittliche Spracherkennungstechnologie genutzt werden, um Sprachnachrichten präzise in Text umzuwandeln, sodass Benutzer Nachrichten verstehen und beantworten können, ohne sich ausschließlich auf die Audiowiedergabe verlassen zu müssen.

Darüber hinaus haben Benutzer die Möglichkeit, Sprachnachrichten in Texte umzuwandeln, wenn sie längere Sprachnotizen erhalten, für die sie möglicherweise nicht die Zeit oder Lust haben, sie vollständig anzuhören

Die Funktion zum Übersetzen in Text von Sprachnotizen befindet sich in der Entwicklung und wird in einem zukünftigen Update der App verfügbar sein.

WhatsApp Neuerung: Drittanbieter Chat ab März verfügbar

Bei WhatsApp gibt es bald die Möglichkeit mit anderen Chat-Apps zu kommunizieren. Die neue Funktion "Drittanbieter-Chats" in WhatsApp ist eine Reaktion auf den Digital Markets Act (DMA) der EU, der von "Gatekeeper"-Apps verlangt, mit Drittanbietern interoperabel zu sein. Wir zeigen Ihnen -wie immer- alle Details beim Drittanbieter-Chat auf.

Mit dieser neuen Funktion können Benutzer anderer Chat-Apps nahtlos Nachrichten an WhatsApp-Benutzer senden. Die Interoperabilität, also die Möglichkeit, dass Nachrichten von einem anderen Messenger an WhatsApp gesendet werden können und umgekehrt, muss laut dem Digital Markets Act (DMA) bis März 2024 hergestellt werden.

In der neuesten Betaversion von WhatsApp für iOS und Android gibt es einen neuen Abschnitt namens "Chats von Drittanbietern". Dieser Bereich ist jedoch derzeit noch versteckt und nicht zugänglich. Es wird erwartet, dass Benutzer damit auf Chats von anderen Messaging-Plattformen wie Telegram und Discord zugreifen können.

Es ist jedoch noch unklar, wie genau die Plattformen diese Vorgaben umsetzen werden, aber WhatsApp scheint bereits erste Vorkehrungen zu treffen. Das bedeutet, dass Nutzer von WhatsApp künftig sowohl mit iMessage als auch mit anderen, kleineren Apps Nachrichten tauschen können.

Die genaue technische Umsetzung dieser Anforderung ist jedoch noch unklar. Die EU macht keine genauen technischen Vorgaben, daher wird derzeit diskutiert, wie das ausgegebene Ziel erreicht werden kann. Einige Experten warnen vor Sicherheitsproblemen durch die neuen Vorschriften aus Europa.

Es gibt auch Bedenken, dass die verpflichtende Interoperabilität schwierig, wenn nicht unmöglich mit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von WhatsApp vereinbar wäre.

Die Bundesnetzagentur hat ein Diskussionspapier zur Interoperabilität zwischen Messengerdiensten veröffentlicht. Darin fordert sie unter anderem, dass die Europäische Kommission Rahmenvorgaben zur technischen Ausgestaltung der Interoperabilitätsverpflichtung des DMA vorlegen muss. Zudem darf die Interoperabilitätsverpflichtung nicht zu einer Schwächung des Datenschutz- und Datensicherheitsniveaus für Nutzeren führen.

Was ist DMA?

Der Digital Markets Act (DMA) ist ein Gesetz der Europäischen Union (EU), das am 16. November in Kraft getreten ist und ab dem 17. Februar 2024 in allen EU-Staaten gelten wird. Der DMA soll den digitalen Markt fairer und wettbewerbsfähiger machen und sich positiv auf den Verbraucherschutz und Schutz der Privatsphäre von Benutzern im digitalen Markt auswirken.
    • Gatekeeper: Um dies zu erreichen, werden Beschränkungen für digitale Unternehmen vorgesehen, welche den digitalen Markt dominieren und so erheblichen Einfluss auf diesen haben, sogenannte Gatekeeper.
    • Online-Plattformen: Gatekeeper sind große Akteure auf dem digitalen Markt, wie Online-Plattformen und Suchmaschinen, die als Vermittler zwischen einem Unternehmen und Verbraucher auftreten und einen erheblichen Einfluss auf den Markt haben.
    • DMA Vorgaben: Nach dem DMA müssen Gatekeeper bestimmte Vorgaben befolgen, zum Beispiel müssen sie in bestimmten Situationen auch Dritten ermöglichen, mit den eigenen Diensten zusammenzuarbeiten.
    • Unabhängige Überprüfung: Zudem müssen Gatekeeper anderen Unternehmen, welche auf ihrer Plattform werben, Informationen zur Verfügung stellen, die für eine eigene unabhängige Überprüfung ihrer vom Gatekeeper gehosteten Anzeigen benötigt werden.
Für Nutzer der Gatekeeper-Plattform muss zudem ein Zugriff auf die Daten, die sie bei der Nutzung generieren werden, ermöglicht werden und es muss zudem ermöglicht werden, dass Geschäftsnutzer ihr Angebot bewerben und Verträge mit ihren Kunden außerhalb der Plattform des Gatekeepers abschließen können.

WhatsApp Neuerung: Quick Share statt Airdrop

Was bei Apple und den iPhones das Airdrop ist, ist nun bei WhatsApp und den Android Smartphones das Quick Share. Diese neue Feature ist erstmals in der Beta-Version von WhatsApp aufgetaucht. Dadurch können WhatsApp-Benutzer in unmittelbarer Nähe Dateien miteinander teilen. Auch scheint es eine Verschlüsselung bei der Dateifreigabe mit der neuen Option in WhatsApp, zu geben. Laut WaBetaInfo befindet sich die neue Dateifreigabefunktion von WhatsApp - ähnlich wie Android Quick Share (früher Nearby Share ) und Apples AirDrop - derzeit in der Entwicklung und ist erstmals in einer Beta-Version aufgetaucht.

Es wurde in der WhatsApp-Beta für Android Version 2.24.2.20 entdeckt und die Screenshots unten zeigen, wie es aussehen könnte, wenn es weit verbreitet ist.

WhatsApp Neuerung: Quick Share statt Airdrop
WhatsApp Neuerung: Quick Share statt Airdrop
-Screenshot: WABetaInfo

Es scheint, dass WhatsApp-Benutzer in der Lage sein werden, nach anderen Benutzern in der Nähe zu suchen, indem sie die neue Option "Personen in der Nähe" eingeben. Genau wie Quick Share könnte die WhatsApp-Lösung für die Online- und Offline-Freigabe auf Mobilfunkdaten und WLAN sowie Bluetooth, Bluetooth LE und WebRTC zurückgreifen. Allerdings gibt es noch keine konkreten Details zum neuen System.

Es ist auch unklar, ob das neue Sharing-System von WhatsApp irgendwelche Größen-/Dateityp-/Mengenbeschränkungen haben wird oder nicht.

Airdrop bei Apple

AirDrop ist ein Dienst von Apple, mit man Dateien wie Fotos, Dokumente oder Links drahtlos zwischen Apple-Geräten teilen kann. Dafür braucht man nur WLAN und Bluetooth zu aktivieren und sich in der Nähe des anderen Geräts zu befinden. Man kann AirDrop auch verwenden, um Dateien zwischen deinen eigenen Geräten zu übertragen.

Um AirDrop zu verwenden, öffnet man eine App, die die Teilen-Funktion unterstützt, und tippt auf die AirDrop-Schaltfläche. Dann wählt man den AirDrop-Benutzer aus, mit dem man teilen möchte Der Empfänger muss die Anfrage annehmen, um die Datei zu erhalten. Man kann in den AirDrop-Einstellungen anpassen, wer Dateien senden kann.

Android Quick Share

Android Quick Share ist eine Funktion, die es den Nutzern ermöglicht, Dateien wie Fotos, Videos oder Dokumente drahtlos mit anderen Android-Geräten in der Nähe zu teilen. Auch hier braucht man nur Bluetooth und die Standortdienste zu aktivieren und die Datei auszuwählen, die man teilen möchte. Der Nutzer kann dann die Geräte sehen, die Quick Share unterstützen, und die Datei an eines davon senden. Der Empfänger muss die Datei annehmen, um sie zu erhalten.

Android Quick Share ist ähnlich wie AirDrop von Apple, aber es ist nicht auf bestimmte Marken oder Modelle beschränkt. Es funktioniert mit allen Android-Geräten, die mindestens Android 6.0 haben und Google Play-Dienste installiert haben.

WhatsApp Anschluss: WhatsApp ab sofort nur noch ab Android 5.0

Bei WhatsApp gibt es seit dem dem 24.Oktober nur noch eine Unterstützung für Android 5.0 oder höher. Damit fallen alle bisherigen Android Versionen mit Android 4.4 oder kleiner weg. Wir zeigen Ihnen -wie immer- alle Details beim WhatsApp Anschluss auf.

Bislang gab es bei WhatsApp eine Unterstützung bei Android-Geräte ab der Android-Version 4.1. Damit ist seit dem 24.Oktober Schluss. Weiterhin werden iPhones ab iOS 12 noch unterstützt. Auch KaiOS-Telefone ab KaiOS 2.5.0, einschließlich JioPhone und JioPhone 2.

Ab dem 24. Oktober 2023 werden nur noch Android-Betriebssysteme der Version 5.0 und aktueller unterstützt. So muss auch das Telefon während des Verifizierungsprozesses SMS oder Anrufe empfangen können. Das Einrichten neuer Konten auf reinen WLAN-Geräten wird nicht unterstützt.

Dabei prüft WhatsApp regelmäßig, welche Betriebssysteme auf dem Smartphone laufen. Um zu entscheiden, welche Betriebssysteme der Anbieter nicht mehr unterstützt, werden die ältesten Geräte und Software mit der geringsten Zahl von Anwender betrachtet. Diese Geräte verfügen möglicherweise auch nicht über die neuesten Sicherheits-Updates oder ihnen fehlen Funktionen, die zum Ausführen von WhatsApp erforderlich sind.

Verbraucherzentrale verkündet Betrug durch WhatsApp Nachrichten --Modifizierter Enkeltrick

So treiben sich laut der Verbraucherzentrale Bundesverband wieder vermehrt Kriminelle auf WhatsApp rum und versuchen einen modifizierten Enkeltrick. So geben sich Betrüger auf WhatsApp oder per SMS als Kinder aus, die ihre Handynummer gewechselt haben. Dabei geht es dann auch um Geldforderungen.

So gibt es dann die überraschende WhatsApp Nachricht auf dem Smartphone von einer unbekannten Nummer: "Hallo mama, rate mal wessen's Handy in der Waschmaschine gelandet ist. Du kannst diese Nummer einspeichern und die alte löschen". Diese Nachricht an eine Verbraucherin in Nordrhein-Westfalen.

Eine weitere Nachricht gibt es mit dem WhatsApp Inhalt: "Hallo Mama, ich habe ein neues Handy. Bitte speichere die neue Nummer ab!".

Die Verbraucherin aus Nordrhein-Westfalen hatte den Betrug sofort bemerkte, die sächsische Verbraucherin wurde zunächst nicht stutzig. Die ältere Dame speicherte also die neue Nummer ab und der Kontakt blieb bestehen. Banale Nachrichten wurden hin und hergeschickt und schließlich kam die Bitte nach einer Überweisung.

Insgesamt ging es um mehr als 1.100 Euro. Stutzig wurde die Dame aus dem Vogtland erst, als die angebliche Tochter einen ausländischen Empfängernamen angab. Eine Rückversicherung über die alte Telefonnummer ergab, dass es sich um die Abzocke handelt.

Dass die Warnung vor dieser Masche offenbar auch fast ein Jahr später noch viel mehr verbreitet werden muss, zeigt eine Info der Polizei im Kreis Viersen (Nordrhein-Westfalen) vom 20. Januar 2023. Dort "erlangten die Täter in dieser Woche weit über 20.000 Euro", teilt die Polizei in einem Beitrag auf ihrer Facebook-Seite mit. Hinzu kommen weitere Betrugsmaschen per SMS, die man "Smishing" nennt.

Der einfachste Weg ist es, nach so einer Nachricht mit den Kindern persönlich zu sprechen. Oft fliegt der Schwindel dadurch schon auf. Die Nummer des Absenders können Nutzer dann auch blockieren, um keine weiteren Nachrichten zu erhalten.

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