iPhone Duo kostet bis 3.799 Euro: Preise und Start im Oktober 2026
• 11.09.26 Apple steigt mit dem iPhone Duo erstmals in den Markt der faltbaren Smartphones ein. Der Einstieg fällt allerdings teuer aus: In Deutschland verlangt Apple mindestens 2.299 Euro, während das Modell mit 2 TB Speicher 3.799 Euro kostet. Vorbestellungen starten am 16. Oktober 2026 um 14 Uhr, ausgeliefert wird ab dem 23. Oktober. Neben dem faltbaren 7,6-Zoll-Display fallen vor allem Touch ID, das eSIM-only-Konzept|
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iPhone Duo kostet bis 3.799 Euro: Preise und Start im Oktober 2026
Das iPhone Duo wurde am 9. September 2026 offiziell vorgestellt und ist das erste faltbare Smartphone von Apple. Im geschlossenen Zustand arbeitet es mit einem 5,4 Zoll großen Außendisplay. Nach dem Aufklappen steht ein 7,6 Zoll großes Super-Retina-XDR-Display zur Verfügung. Apple bezeichnet es als das bislang größte Display eines iPhones. Beide Bildschirme unterstützen ProMotion mit adaptiven Bildwiederholraten bis 120 Hz und erreichen im Freien bis zu 3.000 Nits Spitzenhelligkeit.
Der auffälligste Unterschied zu den übrigen iPhone-Modellen liegt für Käufer jedoch beim Preis. Apple bietet vier Speicherstufen zwischen 256 GB und 2 TB an. Schon die Basisversion kostet 2.299 Euro. Für 2 TB werden 3.799 Euro verlangt. Zwischen dem günstigsten und teuersten Modell liegen damit 1.500 Euro. Damit richtet sich das iPhone Duo klar an Käufer, die für die neue Bauform einen erheblichen Aufpreis akzeptieren.
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iPhone Duo: Apples erstes Foldable kostet bis zu 3.799 Euro -Bild: © TelefonTarifrechner.de |
iPhone Duo Preise: 256 GB starten bei 2.299 Euro
Apple staffelt den Preis deutlich stärker, als es der reine Speicherzuwachs zunächst vermuten lässt. Der Wechsel von 256 auf 512 GB kostet 250 Euro zusätzlich. Für den Sprung von 512 GB auf 1 TB werden weitere 500 Euro fällig. Wer schließlich die 2-TB-Version wählt, zahlt noch einmal 750 Euro mehr.
| Speicher | Preis | Aufpreis zur vorherigen Stufe |
|---|---|---|
| 256 GB | 2.299 Euro | - |
| 512 GB | 2.549 Euro | 250 Euro |
| 1 TB | 3.049 Euro | 500 Euro |
| 2 TB | 3.799 Euro | 750 Euro |
Die Preisangaben stammen aus dem deutschen Apple Store für das iPhone Duo. Dort führt Apple die Varianten in Sternenweiß und Nachthimmel zu identischen Preisen. Für viele Käufer dürfte deshalb weniger die Farbe als vielmehr die Speicherwahl über die tatsächlichen Gesamtkosten entscheiden.
Vorbestellung startet am 16. Oktober um 14 Uhr
Zwischen Vorstellung und Verkaufsstart liegt beim iPhone Duo mehr Zeit als bei klassischen neuen iPhone-Modellen. In Deutschland nimmt Apple Vorbestellungen ab Freitag, dem 16. Oktober 2026, um 14 Uhr MESZ entgegen. Der reguläre Verkaufsstart folgt eine Woche später am 23. Oktober.
Apple bestätigt diese Termine auf der offiziellen Produktseite des iPhone Duo. Wer das Foldable zusammen mit einem Mobilfunktarif kaufen möchte, sollte zusätzlich prüfen, welche Anbieter das Gerät tatsächlich zum Marktstart führen und wie hoch Einmalzahlung sowie monatliche Grundgebühr ausfallen.
Zwei Displays: 5,4 Zoll außen und 7,6 Zoll innen
Geschlossen soll sich das Duo trotz der ungewöhnlichen Bauform weiterhin wie ein kompaktes Smartphone verwenden lassen. Dafür steht außen ein 5,4 Zoll großes Super-Retina-XDR-OLED bereit. Aufgeklappt wächst die nutzbare Fläche auf 7,6 Zoll. Das Innendisplay bietet eine Auflösung von 1.878 mal 2.670 Pixeln, das äußere Display kommt auf 1.398 mal 2.034 Pixel.
Beide Anzeigen beherrschen Always-On und ProMotion mit bis zu 120 Hz. Das geöffnete Gerät ist laut Apple 5,2 Millimeter dünn. Geschlossen beträgt die Tiefe 11,3 Millimeter. Das Gewicht liegt bei 254 Gramm. Damit bleibt das Duo zwar deutlich schwerer als viele klassische Smartphones, bietet geöffnet aber eine Displayfläche, die stärker in Richtung kleines Tablet geht.
Touch ID kehrt beim iPhone Duo zurück
Eine Besonderheit betrifft die biometrische Anmeldung. Das iPhone Duo setzt nicht auf Face ID, sondern verwendet Touch ID. Der Fingerabdrucksensor befindet sich in der Seitentaste und funktioniert unabhängig davon, ob das Smartphone geschlossen oder geöffnet verwendet wird.
Damit kehrt eine Technik zurück, die Apple bei den aktuellen Spitzenmodellen der klassischen iPhone-Baureihe nicht mehr als primäre Entsperrmethode einsetzt. Eine technische Begründung dafür, dass ausschließlich die geringe Gehäusedicke für diesen Schritt verantwortlich sei, nennt Apple nicht. Diese Erklärung sollte deshalb nicht als gesicherter Fakt dargestellt werden.
Titan-Scharnier besteht aus mehr als 100 Einzelteilen
Beim Gehäuse verwendet Apple Titan der Klasse 5. Auch die Scharnierabdeckung besteht aus Titan und wird im 3D-Druck gefertigt. Nach Herstellerangaben kommt dabei zu 100 Prozent recyceltes Titan zum Einsatz. Das eigentliche Scharnier besteht aus mehr als 100 Einzelteilen und soll das Display beim Öffnen und Schließen stabilisieren.
Das Gerät ist nach IP68 gegen Wasser und Staub klassifiziert. Der Schutz gilt unter kontrollierten Laborbedingungen bis zu einer bestimmten Wasserbelastung, ist aber nicht dauerhaft garantiert. Apple weist ausdrücklich darauf hin, dass die Wasserbeständigkeit durch normale Abnutzung nachlassen kann und Flüssigkeitsschäden nicht von der Garantie abgedeckt sind.
Auch das Technikportal Golem ordnet das iPhone Duo als Apples erstes faltbares Smartphone ein und hebt das 7,6-Zoll-Innendisplay sowie die aufwendige Scharnierkonstruktion hervor.
A20 Pro, zwei Akkus und 48-MP-Kameras
Im Inneren arbeitet Apples A20-Pro-Chip mit einer 6-Core-CPU, einer 7-Core-GPU und einer Dual-16-Core-Neural-Engine. Beim Akku geht Apple ebenfalls einen neuen Weg. Das iPhone Duo besitzt eine Dual-Batterie-Architektur, bei der der verfügbare Platz auf beide Gerätehälften verteilt wird.
Apple nennt bis zu 31 Stunden Videowiedergabe über das innere Display und bis zu 44 Stunden über den äußeren Bildschirm. Per Kabel soll sich der Akku in etwa 20 Minuten auf bis zu 50 Prozent laden lassen. Wie lange das Duo bei typischer Alltagsnutzung tatsächlich durchhält, lässt sich unabhängig davon erst nach ausführlichen Praxistests bewerten.
Für Fotos stehen eine 48-MP-Fusion-Hauptkamera und eine 48-MP-Ultraweitwinkelkamera zur Verfügung. Hinzu kommen eine Center-Stage-Frontkamera und eine unter dem inneren Display platzierte FaceTime-Kamera. Die faltbare Konstruktion eröffnet zudem zusätzliche Aufnahmepositionen, ohne dass das Smartphone immer in der Hand gehalten werden muss.
iOS 27.1 ist auf die faltbare Bauform abgestimmt
Ausgeliefert wird das iPhone Duo mit iOS 27.1. Apple hat die Oberfläche für mehrere Nutzungspositionen angepasst. Anwendungen können den größeren Innenbildschirm nutzen, nebeneinander dargestellt oder je nach Winkel des Gerätes anders angeordnet werden. Damit soll das Duo nicht nur ein größeres Display bieten, sondern die zusätzliche Fläche auch für Multitasking verwenden.
Der Apple Pencil mit USB-C wird grundsätzlich unterstützt, allerdings nicht sofort zum Verkaufsstart. Apple kündigt die Unterstützung erst für später im Jahr 2026 an. Wer das Foldable gezielt zum Schreiben oder Zeichnen kaufen möchte, sollte diesen Zeitpunkt berücksichtigen.
Wichtig bei der Tarifwahl: Das iPhone Duo funktioniert nur mit eSIM
Für Käufer eines Mobilfunkvertrags ist ein anderes Detail besonders wichtig: Das iPhone Duo besitzt weltweit keinen Steckplatz für eine klassische physische SIM. Das Gerät funktioniert ausschließlich mit eSIM. Vor einem Vertragsabschluss sollte daher geprüft werden, ob der gewünschte Anbieter eine passende eSIM bereitstellt und wie die Aktivierung abläuft.
Eine Übersicht aktueller Angebote und Geräte mit Mobilfunktarif gibt es im Smartphone-Tarifvergleich von Telefontarifrechner.de. Sobald iPhone-Duo-Bundles bei Händlern und Mobilfunkanbietern verfügbar sind, lassen sich darüber insbesondere monatliche Kosten, Einmalzahlungen und Tarifleistungen miteinander vergleichen.
Welche Speichergröße lohnt sich beim iPhone Duo?
Für viele Privatnutzer dürfte die 256-GB-Version den vernünftigsten Einstieg darstellen. Wer Fotos und Videos überwiegend in einer Cloud sichert, Musik streamt und keine großen lokalen Videoprojekte speichert, erhält damit bereits viel Speicherplatz. Der Preis bleibt mit 2.299 Euro trotzdem außergewöhnlich hoch.
512 GB können sinnvoll sein, wenn viele Fotos, Spiele oder Videos dauerhaft auf dem Gerät bleiben sollen. Die Varianten mit 1 TB und 2 TB richten sich stärker an Nutzer, die sehr große Medienbibliotheken oder umfangreiche Videoaufnahmen lokal speichern. Gerade beim 2-TB-Modell sollte der Bedarf klar sein: Gegenüber der Basisversion beträgt der Aufpreis allein für die höhere Speicherkapazität 1.500 Euro.
Für wen ist Apples erstes Foldable interessant?
Das iPhone Duo verbindet ein kompaktes Außendisplay mit einer deutlich größeren Arbeitsfläche nach dem Aufklappen. Interessant ist das vor allem für Nutzer, die häufig mehrere Apps parallel öffnen, unterwegs größere Dokumente ansehen, Videos auf einer größeren Fläche nutzen oder bewusst ein faltbares Gerät im Apple-Ökosystem suchen.
Dem stehen der sehr hohe Einstiegspreis, die eSIM-Pflicht und eine völlig neue Gerätebauform gegenüber, für die es noch keine langfristigen Alltagserfahrungen gibt. Auch die 2-TB-Variante ist mit 3.799 Euro weit von üblichen Smartphone-Preisen entfernt. Wer hauptsächlich telefoniert, Nachrichten schreibt, fotografiert und klassische Apps verwendet, erhält diese Funktionen auch mit deutlich günstigeren iPhone-Modellen.
FAQ zum iPhone Duo
Wie viel kostet das iPhone Duo in Deutschland?
Das iPhone Duo kostet mit 256 GB Speicher 2.299 Euro. Für 512 GB verlangt Apple 2.549 Euro, für 1 TB 3.049 Euro und für die Version mit 2 TB 3.799 Euro.
Wann kann man das iPhone Duo vorbestellen?
Vorbestellungen starten in Deutschland am 16. Oktober 2026 um 14 Uhr MESZ. Der reguläre Verkaufsstart folgt am 23. Oktober 2026.
Hat das iPhone Duo Face ID oder Touch ID?
Das iPhone Duo verwendet Touch ID. Der Fingerabdrucksensor ist in die Seitentaste integriert und kann sowohl bei geöffnetem als auch bei geschlossenem Gerät genutzt werden.
Kann das iPhone Duo mit einer normalen SIM-Karte genutzt werden?
Nein. Das iPhone Duo funktioniert weltweit ausschließlich mit eSIM. Käufer sollten deshalb vor Abschluss eines Mobilfunkvertrags prüfen, ob der gewünschte Anbieter eSIM unterstützt.
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