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100 Tage Ampelregierung: Digitales Chaos und Murks sorgt weiterhin für Gefährdungslage

• 17.03.22 Die Ampelregierung steht nun 100 Tage im Amt, dabei gab es weiterhin keine Fortschritte bei Digitalisierung im Lande. Im Gegenteil, die SH-Bildungsministerin und amtierende Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, Karin Prien, hatte ihr Twitter Konto gelöscht, nachdem diese emphatielose Vergleiche von verstorbenen Kindern machte und diese auch noch versuchte zu rechtfertigen. Die Digitalisierung in der Schule wird hier weiterhin aufgrund von persönlichen Profilierungssüchten verschlafen. Die Hacker, und wohl dieses mal auch mehr die russischen Hacker, werden zu einer Bedrohung. Dazu warnte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor einer erhöhten Bedrohungslage und hat das Nationale IT-Krisenreaktionszentrum aktiviert.

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100 Tage Ampelregierung: Digitales Chaos und Murks sorgt weiterhin für Gefährdungslage

Dabei ist es schon ziemlich einfach in Deutschland und Europa auch die digitale Kommunikation zu Windkraftanlagen zu sabotieren, wie wir berichteten. Mangels Glasfaser-Netze und -Ausbau müssen labile Satelliten Verbindungen benutzt werden, so die Kritik vom Chefredakteur vom Redaktionsnetzwerk Tarifrechner und Informatiker, Dipl. Inform. Martin Kopka.

100 Tage Ampelregierung: Digitales Chaos und Murks sorgt weiterhin für Gefährdungslage
100 Tage Ampelregierung: Digitales Chaos und Murks sorgt weiterhin für Gefährdungslage
-Abbildung: (Pixabay.com-Lizenz)/ pixabay.com

Auch gibt es beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik einen Skandal, da Warnungen von Informatikern und IT-Experten erst verspätet an die Öffentlichkeit gebracht worden sind. Aussitzen statt Reagieren hat russischen Hackern möglicherweiser Zugang zu tausenden von IT-Geräten in Deutschland ermöglicht.

So standen dann auch nur in den ersten 100 Tagen der Ampelregierung Zuständigkeitsfragen zwischen den einzelnen Ministerien im Vordergrund, nicht der angekündigte digitale Aufbruch, so auch die Kritik vom Branchenverband Bitkom.

"Das muss jetzt schnell anders werden, denn die Zeit drängt. Viele Ressorts sind inzwischen mit Einzelaktivitäten vorgeprescht, von der angekündigten Einführung eines Rechts auf Reparatur bis zu milliardenschweren Fördermaßnahmen, die bereits im Haushaltsentwurf verankert sind. Was es aber noch nicht gibt, ist eine übergeordnete Digitalstrategie. Diese Strategie muss nun dringend vorgelegt werden, damit Deutschlands Digitalpolitik nicht weiterhin ein Flickenteppich von Einzelmaßnahmen bleibt, sondern zielgerichtet und aus einem Guss entworfen wird." so Bitkom-Präsident Achim Berg.

Auch ist, laut der Kritik, Deutschland nur digitales Mittelmaß, global wächst der Rückstand zu Vorreitern wie den USA immer mehr, Staaten wie Dänemark sind uns in zentralen Feldern der Digitalpolitik bis zu 20 Jahre voraus.

Auch hier gibt es dort mehr Digitalisierung der Schulen und des Gesundheitswesens oder bei der digitalen Verwaltung und elektronische Identitäten.

BSI Warnung Kaspersky Virenschutz: Warnung vor dem russischem Kaspersky-Virenschutz

Wie einfach man sogar selbst Opfer von Putins barbarischem Krieg in Europa werden kann, zeigt der Einsatz vom russischen Kaspersky Virenschutz. IT-Experten hatten schon beim Ausbruch des Krieges, also am 24.Februar, wochenlang gewarnt. Erst diese Woche ist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) offiziell tätig geworden, so die Kritik vom Chefredakteur vom Redaktionsnetzwerk Tarifrechner und Informatiker, Dipl. Inform. Martin Kopka. So konnten russische Hacker, auch gegen den Willen der Firma Kaspersky, in bestehende IT-Systeme einbrechen. Wie gross der Schaden ist, ist bislang unbekannt. Fakt ist damit, dass es in Deutschland keine funktionierende Cyberabwehr gibt. Erst Informatiker und IT-Experten müssen Druck bei einer Bundesbehörde machen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sieht die neueste IT-Sicherheits Lage nun weiterhin sehr kritisch. So könnte es auch in Deutschland zu Hackerangriffen kommen in Verbindung mit dem Angriff von Russland auf die Ukraine. Nun gibt es erstmals eine Warnung gegen den russischen Virenschutz von Kaspersky. Die Warnung ist datiert vom 15.März.2022, der Krieg begann in Europa am 24.Februar.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnte nun nach dem BSI-Gesetz nach langem Zögern, und Hinweisen von Informatikern und IT-Experten, vor dem Einsatz von Virenschutzsoftware des russischen Herstellers Kaspersky. Das BSI empfiehlt, Anwendungen aus dem Portfolio von Virenschutzsoftware des Unternehmens Kaspersky durch alternative Produkte zu ersetzen.

BSI Warnung Kaspersky Virenschutz: Warnung vor dem russichem Kaspersky-Virenschutz
BSI Warnung Kaspersky Virenschutz: Warnung vor dem
russischem Kaspersky-Virenschutz -Screenshot ebay.de

Antivirensoftware, einschließlich der damit verbundenen echtzeitfähigen Clouddienste, verfügt über weitreichende Systemberechtigungen und muss systembedingt (zumindest für Aktualisierungen) eine dauerhafte, verschlüsselte und nicht prüfbare Verbindung zu Servern des Herstellers unterhalten.

Daher ist Vertrauen in die Zuverlässigkeit und den Eigenschutz eines Herstellers sowie seiner authentischen Handlungsfähigkeit entscheidend für den sicheren Einsatz solcher Systeme. Wenn Zweifel an der Zuverlässigkeit des Herstellers bestehen, birgt Virenschutzsoftware ein besonderes Risiko für eine zu schützende IT-Infrastruktur, so die Feststellung des Bundesministeriums.

Das Vorgehen militärischer und/oder nachrichtendienstlicher Kräfte in Russland sowie die im Zuge des aktuellen kriegerischen Konflikts von russischer Seite ausgesprochenen Drohungen gegen die EU, die NATO und die Bundesrepublik Deutschland sind mit einem erheblichen Risiko eines erfolgreichen IT-Angriffs verbunden.

Daher kann ein russischer IT-Hersteller selbst offensive Operationen durchführen, gegen seinen Willen gezwungen werden, Zielsysteme anzugreifen, oder selbst als Opfer einer Cyber-Operation ohne seine Kenntnis ausspioniert oder als Werkzeug für Angriffe gegen seine eigenen Kunden missbraucht werden.

Daher könnten alle Nutzer der Kaspersky Virenschutzsoftware von solchen Operationen betroffen sein. Unternehmen und Behörden mit besonderen Sicherheitsinteressen und Betreiber Kritischer Infrastrukturen sind in besonderem Maße gefährdet. Sie haben die Möglichkeit, sich vom BSI oder von den zuständigen Verfassungsschutzbehörden beraten zu lassen.

BSI Warnung Russland: Hackerangriffe auf deutsche Ziele könnten schon bald starten

Dabei geht es laut der Warnung vom BSI um mögliche Hackerangriffe gegen kritische Infrastrukturen in Deutschland. So sollen laut einem Spiegel-Bericht Behörden sogar in Kürze mit Angriffen rechnen.

>BSI Warnung Russland: Hackerangriffe auf deutsche Ziele könnten schon bald starten
BSI Warnung Russland: Hackerangriffe auf deutsche Ziele könnten
schon bald starten -Abbildung: (Pixabay License)/ pixabay.com

Diese Information geht aus einem Sonderlagebericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hervor. Demnach liegen dem BSI Informationen eines "vertrauenswürdigen Partners" vor, dass eine Attacke gegen 2Hochwertziele" schon bald bevorstehen könnte. Die Informationen gelangten wohl aus dem Ausland über das deutsche Cyberabwehrzentrum an das Bundesministerium.

So soll es schon nach dem Beginn des Krieges in Deutschland zu einer Angriffswelle durch die mutmaßlich von russischen Diensten gesteuerte Hackerkampagne "Ghostwriter" gekommen sein. "Aufgrund erneuter, aktueller Angriffe von Ghostwriter im März 2022 gegen Personen in Deutschland ist besondere Vorsicht geboten", heißt es in einem Sicherheitshinweis der Behörde an Vertreter der deutschen Wirtschaft.

Dabei versuchen die Hacker mit sogenannten Phishingmails Zugang zu E-Mail-Konten zu gelangen. Dabei warnt das Bundesamt vor harmlosen E-Mails unter anderem von der harmlos klingenden Adresse "t-online.de@comcast.net".

Sicherheitskreisen als die aktuell größte Bedrohung für Deutschland. Dabei verfügen die russischen Geheimdienste über Fähigkeiten, neben kritischer Infrastruktur auch den politischen Betrieb "erheblich und nachhaltig zu sabotieren", berichtete das Magazin.

So konnte die Hackergruppe "Ghostwriter" laut Verfassungsschutz bereits "erfolgreich Daten von Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern und sonstigen politischen Zielen erbeuten". Es bestehe auch die Gefahr, dass Angreifer Nachrichtenportale oder Social-Media-Accounts kapern, um über diese Kanäle Falschmeldungen zu verbreiten, so die Behörde.

Die deutschen Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass die Hackergruppe "Ghostwriter" von Wladimir Putins Militärgeheimdienst GRU gesteuert wird.

Auch Personalmangel in der IT-Sicherheit

So fehlt es auch in Deutschland an IT-Fachkräften für die Cybersicherheit So sollen bei den Ministerien und -behörden jede sechste Stelle für IT-Sicherheit im Kampf gegen Cyberangriffe unbesetzt sein. Nach einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion fehlen derzeit 600 Fachkräfte für die 3600 Stellen für IT-Sicherheit im Bereich der verschiedenen Bundesministerien.

So sagte die Linke-Digitalexpertin Anke Domscheit-Berg, die russische Seite habe den Cyberkrieg offensichtlich länger vorbereitet. Dabei werde Schadsoftware eingeschleust und über längere Zeit zum Ausspionieren der IT-Systeme und ihrer Daten genutzt, aber erst für spätere Angriffe weiter aktiviert. Auch in Deutschland habe es bereits derartige Attacken gegeben.

"Die Bedrohung ist real, und ich kann nicht verstehen, dass die Bundesregierung das Thema nicht höher priorisiert", sagte die Linke Bundestagsabgeordnete. "Die Gefahr durch Cyberangriffe steigt von Jahr zu Jahr, immer wieder veröffentlicht das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik neue Rekordzahlen zu digitalen Angriffen.".

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