Bundesnetzagentur: Messsystem für Immissionen von Mobilfunkanlagen geht Online
• 20.03.07 Die Bundesnetzagentur hat gestern in Bonn ein neues automatisches Messsystem für Elektromagnetische Felder (EMF) zur Messung der Immissionen von Funkanlagen im Frequenzbereich 9 kHz bis 3 GHz vorgestellt. Die von dem Messsystem stündlich aufgezeichneten Daten werden an einen Server der Bundesnetzagentur übertragen, ausgewertet und dann auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur|
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Damit kann jetzt jeder Bürger rund um die Uhr auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur unter "EMF-Monitoring/EMF-Datenbank" nachvollziehen, wie hoch die Grenzwertausschöpfung von Funkanlagen im relevanten Frequenzbereich im Verlauf eines Tages, einer Woche oder eines Monats an bestimmten Orten ist.
"Die möglichen Risiken und Gefahren, die von Funktechnologien und elektromagnetischen Strahlungen ausgehen, sind seit vielen Jahren Gegenstand oft kontroverser und grundsätzlicher Diskussionen. Die Bundesnetzagentur hat mit zahlreichen Aktivitäten zu einer Versachlichung der Debatte und einer Klärung vieler Streitfragen beigetragen. Dazu gehört unter anderem die Veröffentlichung einer Datenbank aller Funkanlagen, die einer Standortbescheinigung bedürfen. Hier können mittels der Postleitzahl alle relevanten Informationen abgerufen werden. Mit der neuen Messsystemtechnik erfährt die wichtige Aufklärungsarbeit der Bundesnetzagentur eine weitere wesentliche Verbesserung", sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, bei der Vorstellung des neuen Monitors.
Zurzeit sind sieben automatische Messstationen in Betrieb und zwar in Berlin, Bonn, Hamburg, Karlsruhe, Mainz und Moers. Weitere Stationen sind geplant. Die Aufstellung der Messsysteme wird in enger Zusammenarbeit mit den Landesumweltministerien erfolgen, die der Bundesnetzagentur Standorte nennen können. Die jeweilige Aufstellungsdauer wird von Fall zu Fall in Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten festgelegt.
Auch die Bundesländer selbst haben die Möglichkeit, zusätzliche Messstationen zu betreiben und so von der Entwicklungsarbeit der Bundesnetzagentur zu profitieren. Dies ist möglich, weil das automatische Messsystem so flexibel ist, dass weitere Messstationen betrieben und die aufgezeichneten Daten in gleicher Weise ausgewertet und in der EMF-Datenbank dargestellt werden können.
Weitere Infos erhalten Sie im Internet bei der Bundesnetzagentur
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