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Energiepreiskrise: Bundesverbraucherzentrale erhebt Vorwürfe --Weiterhin große finanzielle Sorgen wegen Preise

• 06.02.23 Die Preise sind für Hausbesitzer und die Mieter in der Spitze auf das Fünffache gestiegen. So zahlte man noch vor 2 Jahre deutlich unter 4 Cent pro kWh Gas. In der Spitze lagen die Preise nun schon bei den Anbietern zum Jahreswechsel bei über 20 Cent pro kWh. Die Gaspreisbremse von 12 Cent pro kWh sorgt für eine Erhöhung um das dreifache. Wer nicht spart, zahlt beim Überschreiten der 80 Prozent Marke beim Gasverbrauch zum Vorjahr nochmals den vollen Preis, dann das Fünffache.
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Wer keine Rücklagen oder gutes Einkommen hat, denn trifft der Gaspreisschock elementar. Daher ist laut den Verbraucherschützern die Mehrheit der Verbraucher unzufrieden mit der Krisenpolitik der Bundesregierung.

Energiepreiskrise: Bundesverbraucherzentrale erhebt Vorwürfe --Weiterhin große finanzielle Sorgen wegen Preise

So sind nun laut einer Forsa Umfrage im Auftrag der Verbraucherschützer 57 Prozent der Befragten sehr oder eher unzufrieden mit den bisherigen Entlastungsmaßnahmen. Gleichzeitig geben nur 17 Prozent an, durch die bisherigen Entlastungspakete spürbar entlastet worden zu sein. Allerdings rechnen 42 Prozent der Verbraucher, von künftigen Entlastungen bei Gas, Fernwärme und Strom spürbar entlastet zu werden.

Energiepreiskrise: Bundesverbraucherzentrale erhebt Vorwürfe --Weiterhin große finanzielle Sorgen wegen Preise
Energiepreiskrise: Bundesverbraucherzentrale erhebt Vorwürfe
--Weiterhin große finanzielle Sorgen wegen Preise -Bild: vzbv

So sagt die Verbraucherschützerin und Vorständin Ramona Pop. "Die Bundesregierung nimmt viel Geld in die Hand, um die Auswirkungen der Energiepreiskrise abzufedern. Dennoch ist eine Mehrheit der Verbraucher:innen unzufrieden mit den bisherigen Maßnahmen. Immerhin gut vier von Zehn rechnen aber mit Besserung durch die noch geplanten Entlastungen. Weil die Entlastungspakete sehr kompliziert und sozial zu wenig ausgewogen sind, sollten sie nachgebessert werden.". Daher wären wohl Direktzahlungen zum Beispiel besser, schneller und sozial gerechter als die aktuellen Preisbremsen nach dem Prinzip Gießkanne, so die weitere Forderung.

Verbraucherschützer fordern Moratorium für Energiesperren

So fordert man ein echtes Moratorium für Energiesperren. Dies würde Verbraucher, die trotz finanzieller Unterstützung ihre Energierechnungen nicht bezahlen können, davor bewahren, dass ihnen Strom oder Heizung abgestellt wird.

Damit sich bei ihnen gleichzeitig keine Schuldenberge auftürmen, müsste die Bundesregierung sie finanziell unterstützen. Diese Forderung wird durch ein Großteil der Verbraucher mit 77 Prozent befürwortet. Bei Verbrauchern mit einem Haushalts-Nettomonatseinkommen bis zu 1.500 Euro sind sogar 87 Prozent für die Co-Finanzierung der Energierechnungen.

Die Umfrageergebnisse im Detail:

    • Insgesamt 57 Prozent sind mit den bisherigen Entlastungsmaßnahmen eher oder sehr unzufrieden. Bei Menschen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von bis zu 1.500 Euro/ Monat sind nur 30 Prozent sehr oder eher zufrieden. Sehr oder eher unzufrieden sind dagegen 65 Prozent.
    • Sieben von zehn Verbraucher:innen (70 Prozent) machen sich Sorgen, dass die Energiekrise sie finanziell belastet. Im Juli lag dieser Wert bei 76 Prozent.
    • 17 Prozent sagen, durch die bisherigen Entlastungspakete bei den gestiegenen Lebenshaltungskosten wie Energie, Verkehr, Lebensmittel entlastet worden zu sein.
    • 42 Prozent rechnen damit, durch weitere Maßnahmen wie den Energiepreisbremsen spürbar entlastet zu werden.

Gasspeicher Lage Ende Januar: Gasspeicher liegt bei 82,11 Prozent --Rund 8 Prozent Verlust im Januar

Am Jahresanfang, zum 1.Januar 2023, lagen die Gasspeicher bei 90,27 Prozent, zum Monatsende Januar lagen diese bei 82,11 Prozent. Damit ist die Versorgungslage trotz kalten Winter noch sehr hoch. Auch sah die Bundesnetzagentur zum Jahresanfang keinen Gasmangel mehr. Immerhin hatte die Bundesnetzagentur und Klaus Müller mehrmals zuvor öffentlich vor einer Gasmangellage gewarnt.

So sinken die Gaspeicherstände in Deutschland nur langsam. Zwar gab es einen Verlust zum Vortag von 0,96 Prozent, aber die Situation ist im Vergleich zu den Gasspeicherständen in den Vorjahren noch sehr gut. Vor einem Jahr, am 28.Januar 2022, lagen die Gasspeicherwerte bei nur 35 Prozent. So gibt es damit ein sattes Plus von rund 50 Prozent, um in die nächsten Monate zu gehen, welche dann auch wieder laut den Wetterprognosen wärmer werden.

Gasspeicher Lage: Gasspeicher liegt bei 82,11 Prozent --Rund 8 Prozent Verlust im Januar
Gasspeicher Lage: Gasspeicher liegt bei 82,11 Prozent
--Rund 8 Prozent Verlust im Januar -Bild: (Stand 27.1.23) Screenshot GIE

Mit dem Stand vom 27.Januar teilt die Bundesnetzagentur mit, dass die Gasversorgung in Deutschland stabil ist. Insgesamt bewertet die Bundesnetzagentur die Lage als weniger angespannt als zu Beginn des Winters. Eine Gasmangellage in diesem Winter wird zunehmend unwahrscheinlich. Eine Verschlechterung der Situation kann aber weiterhin nicht ausgeschlossen werden. Ein sparsamer Gasverbrauch bleibt wichtig.

Der Gasverbrauch lag in der dritten Kalenderwoche 9,4 Prozent unter dem durchschnittlichen Verbrauch der Jahre 2018 bis 2021. Er ist gegenüber der Vorwoche um 34,9 Prozent gestiegen. Die Temperaturen waren 2,5 °C kälter als in den Vorjahren.

Die prognostizierte Temperatur für diese Woche liegt mit -0,1 °C im kritischen Bereich. Es ist daher mit einem Mehrverbrauch zu rechnen.

Der temperaturbereinigte Verbrauch liegt 19,5 Prozent unter dem Referenzwert der Jahre 2018 bis 2021 und damit im angespannten Bereich. Die Großhandelspreise sind in den letzten Wochen gesunken. Unternehmen und private Verbraucher müssen sich weiterhin auf schwankende Preise und ein höheres Preisniveau einstellen.

Bundesnetzagentur sieht derzeit keinen Gasmangel mehr --Januar Anfang liegt bei 91,1 Prozent

Dabei hat laut der Bundesnetzagentur Deutschland im Jahr 2022 viel Gas gespart. Im Vergleich zum Durchschnittsverbrauch in den vergangenen vier Jahren ist der Erdgasverbrauch um 14 Prozent zurückgegangen. Der Rückgang des Verbrauchs in der Industrie gegenüber den Vorjahren betrug 15 Prozent.

Gasspeicher Lage: Bundesnetzagentur sieht derzeit keinen Gasmangel mehr --Gasspeicher liegt bei 91,1 Prozent
Gasspeicher Lage: Bundesnetzagentur sieht derzeit keinen Gasmangel mehr
--Gasspeicher liegt bei 91,1 Prozent -Bild: (Stand 9.1.23) Screenshot GIE

Private Haushalte und Gewerbebetriebe sparten 12 Prozent ein. In den Monaten Oktober bis Dezember lag der Verbrauch der Industrie bei 23 Prozent und der Verbrauch von privaten Verbrauchern und Gewerbetreibenden 21 Prozent unter den Vorjahren.

In der Vergangenheit hat der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, immer eine Einsparung von 20 Prozent verlangt. Auch als es kurzfristig sehr kalt wurde. Dabei gab es dann auch Sorgen in der Bevölkerung über kalte Wohnungen und kalte Schule mit frierenden Kindern.

Dabei lagen die Temperaturen im Vergleich zu den Jahren 2018-2021 im oberen Bereich. Im Mittel lagen die Temperaturen im Jahr 2022 bei 1,1 °C über dem Durchschnitt der letzten vier Jahre. Sie lagen im Oktober bei 2,3 °C und im November 1,1 °C über dem Monatsmittel.

Der Dezember hingegen war mit 1,8 °C Durchschnittstemperatur deutlich kälter als in den Vorjahren und lag 1,4 °C unter dem Vergleichswert.

Ferner wurden im letzten Jahr die Gasspeicher-Füllstandsvorgaben zum Stichtag 1. Oktober mit 85 Prozent und dem 1. November mit 95 Prozent jeweils übertroffen. Bereits Anfang September waren die Speicher zu 85 Prozent gefüllt und erreichten am 12. Oktober einen Füllstand von 95 Prozent. Seit dem 1. April wurde überwiegend eingespeichert, bis die Speicher am 13.11.2022 schließlich zu 100 Prozent gefüllt waren. Aktuell sind die Speicher zu 90,72 Prozent gefüllt. Das ist ein ungewöhnlich hoher Wert.

Deutschland speichert wieder Gas ein --Habeck hofft auf billigere Weltmarktpreise

Ab dem Januar bekommen die Verbraucher einen Kostendeckel bei Gas und Strom. Bis dahin sind die Gaspreise vor dem Stichttag exorbitant nach oben geschossen. So haben zum Beispiel die Stadtwerke München den Strompreis von 28 auf 66 Cent pro kWh nach oben geschraubt, auch die dortigen Grundversorgertarife liegen ab dem Stichtag deutlich über 50 Cent pro kWh. Nun kommt wieder Normalität in das Geschäft. Und für den Winter ungewöhnlich, es werden seit 7 Tagen auch wieder die Gasspeicher in Deutschland gefüllt. Und der Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hofft auf billigere Weltmarktpreise.

Bislang haben die Daten seit der Aufzeichnung ab dem Jahr 2011 durch den europäischen Gasspeicherverband GIE im Winter immer eine Abnahme des Gaspeichervolumens aufgezeichnet. Nun fliesst seit 7 Tagen wieder mehr Gas in die Speicher, als entnommen wurde. Dieses ist eine historische Lage, und sicherlich ein Indiz wie sparsam die Industrie und die Bevölkerung mit dem Gas umgeht. Auch haben sich die Gaspreise am Spotmarkt wieder unter die 100 Euro Marke bewegt.

Gasspeicher Lage: Deutschland speichert seit 7 Tagen Gas ein --Habeck hofft auf billigere Weltmarktpreise
Gasspeicher Lage: Deutschland speichert seit 7 Tagen Gas ein
--Habeck hofft auf billigere Weltmarktpreise -Bild: Screenshot GIE

Der Chef der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, begründet diesen Rückgang nach Weihnachten auf Twitter mit: "Deutschland speichert seit fünf Tagen wieder #Gas ein. Das milde Wetter damit niedrigere Verbräuche, mehr #Windenergie damit weniger Gasverstromung & geringere Exporte nach Frankreich haben uns geholfen. Gut gefüllte #Gasspeicher bedeuten #Versorgungssicherheit für 2023".

Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) ist optimistisch

Auch der Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) ist optimistisch. So sagte der Grünen-Politiker mit dem Blick auf die Versorgungssicherheit, dass er sehr froh sei, dass die Temperaturen nach eisigen Wochen vor Weihnachten wieder gestiegen seien. "Natürlich geht es mir wie wohl den meisten Menschen im Land: Ich finde Winter schön, wenn er kalt ist". Ferner macht ihm die zu spürende Klimaerhitzung natürlich Sorgen. "Aber ich will zugeben, dass ich in diesem Jahr durchaus froh bin, wenn es im Winter nicht so knackig kalt wird.".

Zu den hohen Gaspreisen äusserte dich der Grünen Politiker ebenfalls: "Die Preise sind so hoch, weil die Hälfte des Gases, das Deutschland verbraucht, durch Putins Lieferstopp weggebrochen ist, und wir außer den Pipeplines keine Lieferinfrastruktur hatten." Und weiter: "Wenn wir es schaffen, das in dem jetzt vorgelegten Tempo weiter auszubauen, dann schließen wir Deutschland wieder an den Weltmarkt an", so Habecks Optimismus. "Und dann werden wir auch die Weltmarktpreise bekommen, die deutlich unter dem liegen, was wir jetzt haben.".

So lagen die Gasmarkt Spotmarkt-Preis im Jahr 2021 -also vor Putins Krieg- in der Regel zwischen 10 bis 30 Euro pro Megawattstunde. Während des Krieges und dem Pipeline Stopp gab es dann im Sommer 2022 Gaspreise zeitweise über 300 Euro pro Megawattstunde. Da dann auch viele Gaskraftwerke den Strom produzierten, explodierten auch die Strompreise. Hinzu kommt dass im letzten Jahr fast 6.000 GigaWatt Stunden Strom bei der Wind- und Solarenergie vernichtet worden sind, um dann in Bayern teuren Gaskraftstrom zu produzieren, welchen der Stromkunde und nun auch der Steuerzahler teuer bezahlen muss. Die Situation wird sicherlich auch wieder in diesem Jahr so gewesen sein. Ferner trägt der Stromkunde die Ausgleichskosten, da sie auf die Netzentgelte umgelegt werden. Diese Netzentgelte wurden dann in diesem Jahr mit 13 Milliarden Euro durch den Steuerzahler subventioniert, da ansonsten die Kosten für den Strompreis noch deutlich höher liegen würden.

Bundeskartellamt: Behörde startet Missbrauchsverbot bei der Energiepreisbremse --Gas- und Stromanbieter im Visier

So hat nun das Bundeskartellamt mit dem organisatorischen Aufbau einer Abteilung zur Durchsetzung des Missbrauchsverbotes bei den Gas-, Strom- und Fernwärmepreisbremsen begonnen.

Bundeskartellamt: Behörde startet Missbrauchsverbot bei der Energiepreisbremse --Gas- und Stromanbieter im Visier
Bundeskartellamt: Behörde startet Missbrauchsverbot bei der Energiepreisbremse
--Gas- und Stromanbieter im Visier
-Bild: © PublicDomainPictures (Pixabay License)/ pixabay.com

So sagt Andreas Mundt, der Präsident des Bundeskartellamtes dazu: "Das ist für uns ein ganz neues Aufgabenfeld. Es geht nicht um den Schutz des Wettbewerbs, sondern es geht vor allem um den Schutz der Steuerzahlerinnen und -zahler und darum, dass Unternehmen nicht ohne eigene Kostensteigerung ihre Preise erhöhen und so staatliche Subventionen missbräuchlich in Anspruch nehmen. Wir haben mit dem organisatorischen Aufbau begonnen und werden uns jetzt mit Hochdruck dieser wichtigen Aufgabe widmen. Die Aufgabe stellt das Bundeskartellamt vor Herausforderungen, aber besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen.".

Als weitere Grundlage dient das in der vergangenen Woche vom Bundestag beschlossene Gesetz zur Einführung einer Strompreisbremse (StromPBG) und einer Preisbremse für leitungsgebundenes Erdgas und Wärme (ErdgasWärmePBG).

Dabei zielen die Preisbremsen darauf ab, die Letztverbraucherinnen und -verbraucher durch eine Deckelung der Preise für bestimmte Entlastungskontingente für Gas, Wärme und Strom zu entlasten. Die Entlastung liegt in der Regel bei 80 Prozent des Vorjahresverbrauchs.

So zahlen die Kunden für das Entlastungskontingent ausschließlich den gesetzlich festgelegten und in der Höhe gedeckelten Preis pro Kilowattstunde. Sofern die Verbraucherinnen und Verbraucher dieses Kontingent nicht überschreiten, sind sie daher auch von den Preiserhöhungen während der Laufzeit der Preisbremsen nicht betroffen.

Ferner erhalten die Energieversorger aus der Staatskasse entsprechende Ausgleichszahlungen, deren Höhe von der Differenz zwischen dem vertraglich vereinbarten Arbeitspreis und dem durch die Preisbremsen gedeckelten Arbeitspreis bestimmt wird.

So soll ferner die Preisbremsen-Gesetze eine missbräuchliche Ausnutzung dieser Entlastungsregeln (§ 39 StromPBG und § 27 ErdgasWärmePBG) verhindern. Insbesonder soll verhindert werden, dass Energieversorger ihre Arbeits-(Endkunden-)preise für Gas, Wärme oder Strom erhöhen, um ihrerseits eine höhere staatliche Ausgleichzahlung zu erhalten.

a Verstöße können mit Bußgeldern sanktioniert werden und unrechtmäßig erlangte Ausgleichzahlungen müssen erstattet werden. Für die Durchsetzung dieser Vorschriften ist das Bundeskartellamt zuständig.

In Verdachtsfällen wird das Amt überprüfen, ob Preise ungerechtfertigt erhöht wurden und sein Aufgreifermessen entsprechend ausüben.

Gasverbrauch Deutschland: Bundesnetzagentur gibt Entwarnung --10 LNG Terminals geplant laut Dokumenten-Leak

Nun gibt auch wieder die Bundesnetzagentur bei der Temperaturprognose Entwarnung und stellt den Indikator von "Kritisch" auf "stabil". Laut einem Dokument-Leak sollen nun auch 10 LNG Terminals statt nur 5 LNG Terminals geplant sein. Die Kostenexplosion liegt nun bei 10 Milliarden Euro statt 2,94 Milliarden Euro.

Wenn man auch die Importe, Exporte und die Eigenerzeugung gegenrechnet, liegt man bei der Erdgasverfügbarkeit wieder auf dem Niveau von April. Ursache sind dafür die erhöhten Gas-Importe von LNG Gas aus Belgien, den Niederlanden und Spanien. Damit hat man derzeit ein Niveau erreicht, wie vor der Gassperre durch Putin. Damit haben sich die Anstrengungen von Habeck und seinem Ministerium bislang gelohnt. Allerdings sind die LNG Terminals noch gar nicht am liefern. Es würden dann 5 LNG Terminals Gas liefern. Laut einem Dokumenten Leak aus dem Bundeswirtschaftsministerium sollen es sogar 10 LNG Terminals geben. Und was ist mit den Kosten?.

Gasverbrauch Deutschland: Bundesnetzagentur gibt Entwarnung --10 LNG Terminals geplant laut Dokumenten-Leak
Gasverbrauch Deutschland: Bundesnetzagentur gibt Entwarnung
--10 LNG Terminals geplant laut Dokumenten-Leak Bild: BNetzA

Laut dem Online Portal table.media heisst es : "Wie aus einem vertraulichen Vorbereitungspapier für ein Treffen in dieser Woche im Kanzleramt hervorgeht, beziffert das Ministerium die Kapazität der zehn geplanten schwimmenden Terminals, die in diesem und nächsten Winter in Betrieb gehen sollen, auf 53 bis 68 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr. Allein das wäre mehr als die 54 Milliarden Kubikmeter, die im Jahr 2021 aus Russland importiert wurden..

Und weiter: "Zusätzlich sollen in den Jahren 2025 und 2026 drei feste Terminals an Land in Betrieb gehen, die ebenfalls auf eine Kapazität von bis zu 53 Milliarden Kubikmeter kommen". Es gibt also Gas ohne Ende in Zukunft. Die Kosten sind allerdings am explodieren, aus drei Milliarden Euro im März diesen Jahres sind jetzt schon rund zehn Milliarden geworden, so verlautet es aus Habecks Bundeswirtschaftsministerium.

Kein Wunder also, dass die Bundesnetzagentur bei der Temperaturprognose Entwarnung gibt und den Indikator von "Kritisch" auf "stabil" stellt. Der Indikator "Gasverbrauch temperaturbereinigt" bleibt allerdings auf kritisch. Nachweislich hat sich aber die Gasversorgungslage und auch der Gasverbrauch in Deutschland entspannt.

Derzeit wird aber aber überwiegend ausgespeichert, was im Winter auch normal ist. Der Gesamtspeicherstand in Deutschland lag nach Weihnachten bei 87,96 Prozent. Der Füllstand des Speichers Rehden beträgt 90,96 Prozent. Der Gasverbrauch lag in der 49. Kalenderwoche 5,2 Prozent unter dem durchschnittlichen Verbrauch der letzten vier Jahre. Er ist gegenüber der Vorwoche um 11,8 Prozent gestiegen.

Damals hatte die Bundesnetzagentur mitgeteilt, dass das Sparziel deutlich verfehlt wurde. Die Temperaturen waren 2,7 °C kälter als in den Vorjahren. Temperaturbereinigt lag der Verbrauch in der 48. und 49. Kalenderwoche nur noch 12 Prozent unter dem Referenzwert der letzten vier Jahre und liegt damit im kritischen Bereich. Die prognostizierte Temperatur für diese Woche liegt mit 5,91 °C wieder im stabilen Bereich. Die Großhandelspreise schwanken stark und sind zuletzt leicht gesunken.

Verbraucherreport 2022

So fürchten nun 64 Prozent der Verbraucher, dass die Energieversorgung im Herbst und Winter aufgrund einer Mangellage gefährdet sein könnte. Dazu kommen finanzielle Sorgen. Sogar gut 76 Prozent der Befragten fürchten finanzielle Belastungen aufgrund der hohen Energiepreise.

Die Menschen reagieren darauf, indem sie vor allem beim Energieverbrauch mit 78 Prozent der Befragten sparen.

Bei den Gastronomie-Besuchen sind es 53 Prozent der Befragten oder beim Urlaub 50 Prozent. Auch müssen 35 Prozent weniger weniger Geld für Lebensmittel auszugeben. "Der Verbraucherreport zeigt, dass längst nicht mehr nur Menschen mit niedrigem Einkommen betroffen sind. Die Krise frißt sich durch die Gesellschaftsschichten", sagt Pop.

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