Hansenet fürchtet nach Übernahme den Verlust von Arbeitsplätzen
• 19.11.09 Beim Telekommunikationsanbieter Hansenet geht nun die Befürchtung nach einem Stellenabbau umher, nachdem O2 den Provider übernommen hatte. Mehr als zwei Drittel der Stellen in der Hansestadt könnten demnach wegfallen. Derzeit bemühen sich die Berater Roland Berger, Booz & Co. sowie McKinsey um den Zuschlag, bei der Fusion der beiden Unternehmen für O2|
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Brisant liest sich dabei ein Integrationsvorschlag aus dem Hause Roland Berger. Hamburg würde demnach zu einer Art Stadtnetzbetreiber degradiert.
Denn Finanzwesen, Marketing oder Vertrieb würden 2011 schon von München aus betrieben. Die Callcenter mit 1500 Beschäftigten dürften ohnehin nach dem Verkauf veräußert werden. In Hamburg geht man davon aus, dass unter diesen Voraussetzungen 2011 nur noch 400 der insgesamt 1300 Arbeitsplätze in der Zentrale übrig bleiben dürften.
Nachdem der Kauf des DSL-Anbieters abgeschlossen sein wird, wird Telefonica o2 Germany die Nummer drei im deutschen Markt gemessen am Umsatz. Der gemeinsame Jahresumsatz der beiden Unternehmen erreicht fast fünf Milliarden Euro.
Die aktuelle Transaktion ist abhängig von der Unterzeichnung der finalen Verkaufsverträge und muss von den zuständigen Wettbewerbsbehörden genehmigt werden. Der Abschluss des Verkaufsprozesses ist für das erste Quartal 2010 geplant.
Nach Abschluss des Verkaufs wird Telefonica o2 Germany die derzeit rund 2,2 Millionen DSL-Kunden von HanseNet übernehmen und damit besser in der Lage sein, den Kunden Paketangebote aus Mobilfunk- und Festnetz anzubieten. Telefonica wird damit über rund 15 Millionen Mobilfunk- und 2,4 Millionen DSL-Kunden haben.
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