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Jugend Digital Studie 2020: Teenager verbringen mehr Zeit im Netz wegen Corona

• 02.07.20 Die Netze in Europa wurden durch Homeoffice und der vielen Freizeitnutzung durch Streamen stark belastet. Dabei kommt nun eine aktuelle Postbank Studie zu dem Schluss, dass Teenager mehr Zeit im Netz wegen dem Corona Lockdown im Internet verbracht haben. Dabei ist die Nutzung im Vergleich zum Vorjahr gleich um 23 Prozent gestiegen.

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Jugend Digital Studie 2020: Teenager verbringen mehr Zeit im Netz wegen Corona

Waren Teenager im Jahr 2019 noch 58 Stunden pro Woche im WWW unterwegs, so sind sie es in diesem Jahr 71,5 Stunden. Eine Ursache des massiven Anstiegs dürfte die Corona-Krise sein. Die Befragung von Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren für die Postbank Jugend-Digitalstudie 2020 wurde im April und Mai 2020 durchgeführt.

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-Abbildung: (Pixabay.com-Lizenz)/ pixabay.com

So nutzen 97 Prozent der Jugendlichen ihr Smartphone, um damit im Netz zu surfen. Im Durchschnitt bringen sie es damit auf 41 Stunden pro Woche. Mit Laptop oder Desktop-PC sind Teenager im Schnitt gut 21 Stunden pro Woche im Internet, im Vorjahr waren es nur rund 14 Stunden. Das ist ein Anstieg um knapp 50 Prozent.

Schulische Nutzung von Laptops nahezu verdoppelt

In der Corona-Krise waren Homeschooling und Online-Unterricht wochenlang Alltag. Vor allem die schulische sowie die berufliche Nutzung von Laptops hat sich dementsprechend im Vergleich zu 2019 nahezu verdoppelt und liegt jetzt bei 1,3 Stunden täglich. Aber auch Smartphones, Desktop-PCs sowie Tablets werden häufiger für schulische und berufliche Zwecke genutzt als noch vor einem Jahr.

Insgesamt lag die Nutzung technischer Geräte vor einem Jahr noch bei 2,5 Stunden täglich, jetzt sind es 3,6 Stunden. "Bereits vor Corona haben Teenager einen erheblichen Teil ihrer Freizeit digital verbracht, vor allem mit ihrem Smartphone", sagt Thomas Brosch, Chief Digital Officer der Postbank.

Durch die Corona Krise ist nun auch der Bildungsbereich hinzugekommen und Homeschooling sowie Fernunterricht lassen die Bildschirmzeit der Jugendlichen nochmals anwachsen.

Internet-Nutzung belastet Netze

So hatten die Marktführer Netflix und YouTube sich dazu entschlossen, die Datenrate zu senken um die Netze zu entlasten. Danach hatten auch Apple TV, Facebook, Amazon TV und Instagram eine Datendrosselung eingeführt. Allerdings hat sich gezeigt -auch anhand von Daten aus dem Internet-Knotenpunkt DE-Cix- das die Netze stabil blieben.

Internetknoten DE-CIX mit neuem Weltrekord --Noch mehr Daten erwartet

So wurden erst im Dezember 2019 im Frankfurter Knoten bei DE-CIX die 8 Terabit pro Sekunde geknackt und steigerte seinen Datendurchsatz in nur wenigen Monaten um mehr als 12 Prozent. Der DE-CIX in Frankfurt ist und bleibt somit der Internetknoten mit dem höchsten Datendurchsatz weltweit.

Corona Krise: Internetknoten DE-CIX mit neuem Weltrekord --Noch mehr Daten erwartet
Internetknoten DE-CIX mit neuem Weltrekord --Noch mehr Daten erwartet
-Abbildung: DE-CIX

So haben nun die Betreiber des Internetknotens DE-CIX in Frankfurt eine Analyse ihres Datenverkehrs vorgenommen. Dabei zeigt sich ganz klar ein starker Datenverkehr bedingt durch die Corona-Pandemie und der dazugehörigen Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Erfreulicherweise gab es dabei keine Probleme.

Skype und Zoome belasten das Internet

Welche tragende Rolle das Internet in unserer Gesellschaft gegenwärtig spielt, sieht man durch die Tätigkeiten im Home-Office verlegt, das Internet wird mittels Videotelefonie mit Kollegen, Freunden und Geschäftsgesprächen belastet. Viele Sportvereine und Fitnessstudios benutzen Streaming um Trainingseinheiten zu übertragen.

Durch diese Veränderungen konnte an verschiedenen Beobachtungspunkten im Internet in den letzten Wochen ein deutlich gestiegener Datenverkehr verzeichnet werden. Am weltgrößten Internetknoten in Frankfurt am Main ist der übertragene Internetverkehr zu Spitzenzeiten über 10 Prozent auf 9,1 Terabit pro Sekunde gewachsen, an kleineren Internetknoten (gemessen am Datendurchsatz), wie zum Beispiel DE-CIX Düsseldorf, sogar um mehr als 20 Prozent, so die DE-CIX in einer Stellungnahme.

Insbesondere der Datenverkehr für Dienste, die im Home-Office benötigt werden, wie Skype oder Zoom, sind teilweise bis zu 100 Prozent gestiegen. Der Online- und Cloud- Gaming Traffic steigerte sich um 50 Prozent.

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