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Musikindustrie: Musik-Streaming baut Marktanteile weiter aus

• 20.07.17 Der Kampf um den Musik Kunden ist in vollem Gange. So gibt es nun Musik Streaming Dienste von Apple, Amazon, Google und Co, welche um die Gunst der Kunden ringen. Mittlerweile nutzen 44 Prozent der deutschen Internetnutzer laut dem Branchenverband Bitkom Musik-Streaming-Dienste. Dabei zahlen auch 27 Prozent der Nutzer für den Streaming-Dienst. So verwundert es nun auch nicht,
dass die Musik-Industrie jubelt.

Musik-Streaming baut Marktanteile weiter aus

So hat die deutsche Musikindustrie in den ersten sechs Monaten dieses Jahres erneut zugelegt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind die Einnahmen aus den Verkäufen von CDs, Schallplatten, Downloads und aus der Nutzung von Streamingdiensten um insgesamt 2,9 Prozent gewachsen, teilte der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) am heutigen Donnerstag mit.

Musikindustrie mit Wachstum -Quelle: BVMI

Insgesamt setzte die Branche im ersten Halbjahr 2017 rund 740 Millionen Euro um. Das sind 20 Millionen Euro mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Mit 44,7 Prozent Marktanteil bleibt demnach die CD stärkstes Format, dahinter hat das Audio-Streaming seinen Umsatzanteil als inzwischen zweitgrößtes Segment weiter ausbauen können.

34,7 Prozent ihres Umsatzes haben die Tonträgerhersteller durch Erlöse aus Premium-Abonnements und werbefinanzierten Zugängen von beispielsweise Spotify, Deezer, Apple Music, Amazon Music Unlimited oder Napster generiert, das ist gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 eine Steigerung um 10,3 Prozent.

Aber auch die Schallplatte kommt zurück, so wächst der Marktanteil auf5 Prozent. Unter dem Strich beschert die Aufwärtskurve des Audio-Streaming dem Digitalgeschäft ein Plus von 21,8 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2016. Die Marktaufteilung verändert damit erneut ihr Gesicht. 52,5 Prozent des Umsatzes werden noch mit physischen Tonträgern gemacht, während bereits 47,5 Prozent aus digitalen Musikverkäufen stammen.

44 Prozent der deutschen Internetnutzer nutzen Musik-Streaming

Auch immer mehr Nutzer bezahlen für Musik-Angebote, um alle Funktionen ohne Werbung zu nutzen. Somit wächst der Nutzeranteil von Musik-Streaming-Diensten in Deutschland im fünften Jahr in Folge von im Jahr 2013 von 9 Prozent auf nun aktuell 44 Prozent.

Vor allem bei den Jüngeren ist Online-Musik-Streaming beliebt. So nutzen 61 Prozent der 14- bis 29-Jährigen einen Musik-Streaming-Dienst. Unter den 30- bis 49-Jährigen und den 50-bis 64-Jährigen sind es je 40 Prozent. Bei den Über-65-Jährigen streamt rund jeder Vierte Audio-Dateien im Internet.

Der Durchbruch für Musik-Streaming-Dienste in Deutschland gelang im Jahr 2012 mit dem Start großer Anbieter. Zuvor gab es im Dezember 2011 eine Vereinbarung mit der Verwertungsgesellschaft GEMA. Darin wurden erstmals Urhebervergütungen für Musik-Streaming-Angebote geregelt. Dank der hohen Einnahmen aus dem digitalen Geschäft stieg auch der weltweite Umsatz mit Musik wieder.

Gegenüber einem klassischen Download hat Streaming den Vorteil, dass die Inhalte nicht erst langwierig auf die Endgeräte heruntergeladen werden müssen, sondern nur vorübergehend zwischengespeichert werden. Dies ermöglicht, Audio-Dateien direkt und ohne Wartezeit wiederzugeben.

Die kostenlose beziehungsweise werbefinanzierte Variante begrenzt oft die Funktionen oder spielt zwischen einzelnen Titeln Werbespots ab. Kostenpflichtige Premiumaccounts geben dem Nutzer werbefreien und unbegrenzten Zugang zu den Musik-Archiven, oft in besserer Abspielqualität.

Apples Music Streaming App -Quelle: Apple

Musik Streaming mit bis zu 40 Millionen Liedern

Die Musik Streaming Dienste bieten mittlerweile bis zu 40 Millionen Lieder in ihrem Repertoire an. Die Tester von Stiftung Warentest haben dann auch den Anbietern einen guten Sound bestätigt. Immerhin wurden dabei 11 Musikdienste getestet. Ferner haben die Tester das Repertoire, die Qualität und das Klein­gedruckte bewertet. Dadurch gab es bei den Marktführern erhebliche Abstriche, so dass man vielleicht dann wechseln sollte.

Riesige Auswahl bei den Streaming Diensten

Bei den Streaming Diensten gibt es eine riesige Auswahl an Musikern. Aber nicht überall findet man seine Lieblingskünstler. Zum einen verweigern sich manche Künstler dem Streaming komplett, weil sie sich zu schlecht entlohnt fühlen, zum anderen schließen besonders sehr bekannte Musiker exklusive Verträge mit einzelnen Partnern ab. Die Stiftung Warentest hat den Repertoire-Check mit insgesamt 700 Alben gemacht, jeweils 100 aus 6 unterschiedlichen Genres sowie 100 Alben aus den aktuellen Charts.

Große Unterschiede beim Datenvolumen

Ganz überraschend ist auch der Datenverbrauch. So kann das Datenvolumen beim Test für ein Album bei einem Dienst 130 MB betragen, bei einem anderen liegt es dagegen nur bei 26 MB Datenvolumen. Dabei ist die Qualität fast vergleichbar.

AGBs oft mit Mängeln

Auch die AGBs der Anbieter wurden genauer unter die Lupe genommen. So gab es größere Mängel bei den AGBs und Datenschutzrichtlinien zahlreicher Dienste. So hält sich Spotify das Recht vor, den Nutzern ohne Angabe von Gründen das Konto zu sperren. Schlechte Noten haben auch Amazon Prime Music, Apple Music, Google Play Music, Microsoft Groove und Qobuz Music bei den AGBs bekommen.

Testsieger ist Juke bei Stiftung Warentest

Der Musikstreaming Dienst Juke ist daher nun Testsieger geworden. Sicherlich haben die AGBs den Testsieg ermöglicht, denn die Auswahl an Musikstücken hingt gegenüber Spotify doch sehr nach. Der deutsche Musik-Anbieter Juke gehört zu Media-Saturn und hat laut den Testern auch den besten Service. Dabei ist die Bedienung nur Befriedigend.

Auf den Plätzen zwei und drei landen dann die Dienste Deezer und Tidal. Der grosse Platzhirsch Spotify wurde wegen seinem befriedigenden Service kritisiert.

Die Anbieter Spotify, Apple, Google Play Music und Groove von Microsoft landen daher im Mittelfeld. Auch ganz überraschend ist der letzte Platz für Amazon Prime.

Wenn Sie nun auf der Suche nach einem passendem Smartphone für die Musik Streaming Dienste sind, werden Sie sicherlich in unserem Preisvergleich für Android Geräte fündig, hier listen wir eine große Übersicht von Android Smartphones mit dem Android Betriebssystem ab 50 Euro und Apples iPhone Smartphones ab 50 Euro auf.

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