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Telekom Glasfaser Essen: Telekom will beim Glasfasernetz in Essen 250.000 Haushalte erreichen

• 29.03.22 Wenn es um den Breitbandausbau in Deutschland geht, wird in den letzten Jahren zunehmend der Fokus auf Glasfaser gelegt. So will die Telekom in der Stadt Essen Glasfaser verlegen. Damit liegt die Telekom mit "Ruhrfibre" im Wettbewerb. Dort will man 153.000 Haushalte mit Glasfaser versorgen. Dabei ist es schon besonders, dass in der Stadt Essen Glasfaser Mangelware ist, und auf dem Land der Boom ist.

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Telekom Glasfaser Essen: Telekom will beim Glasfasernetz in Essen 250.000 Haushalte erreichen

So will man bei der Telekom bis zum Jahr 2026 jährlich rund 50.000 Haushalte mit FTTH (Fiber To The Home) in der Stadt Essen versorgen. Somit würden bis zum Jahr 2026 über 250.000 Haushalte ausgebaut werden. Bei rund 332.000 Haushalte in Essen, wird damit ein grossteil der Bevölkerung bedient.

Telekom Glasfaser Essen: Telekom will beim Glasfasernetz in Essen 250.000 Haushalte erreichen
Telekom Glasfaser Essen: Telekom will beim Glasfasernetz
in Essen 250.000 Haushalte erreichen -Bild: Telekom

Im Wettbewerb steht die Telekom mit dem Projekt Ruhrfibre. Das Projekt Ruhrfiber will dabei bis Anfang des Jahres 2025 in Essen 153.000 Glasfaser-Anschlüsse errichten. Die Kosten werden mit rund 180 Millionen Euro taxiert, die Stadt Essen will sich mit 1 Millionen Euro daran beteiligen.

Telekom mit 11.000 Glasfaserhaushalten

So hatte die Telekom laut eigenen Angaben schon rund 11.000 Haushalten im vergangenen Jahr erschlossen, bis Ende dieses Jahres sollen rund 40.000 Haushalte folgen. Ab 2023 sind rund 50.000 Haushalte jährlich geplant, die eine Option auf einen eigenen Glasfaseranschluss erhalten können.

"Um den Gigabit-Ausbau zügig voranzutreiben, sind Partnerschaften mit mehr als nur einem großen Telekommunikationsunternehmen wichtig", sagt Stadtkämmerer Gerhard Grabenkamp.

Ziel der Telekom ist es die angepeilte Zahl von über 250.000 Haushalten erreichen. Ganz ohne einschränkende Vorbedingungen wie zum Beispiel Vorvermarktungsquoten für Hausanschlüsse, von denen eine Ausbauentscheidung für Stadt und Anwohner abhängig gemacht wird. Außerdem will man offen für alle Wettbewerber und deren Kunden sein.

Essen nur mit 6 Prozent Glasfaserausbau

Beim Glasfaser-Ausbau hinkt die Stadt seit Jahren hinterher, so die Kritik. So startete "Essen.net" als Vorreiter-Projekt schon im Jahr 2009, welches einige Jahre später gescheitert ist und brach liegt. Aktuell liegt der Anteil der erreichten Privathaushalte mit Glasfaser in Essen bei 6 Prozent. Bei Firmen und Betrieben sind aktuell 8 Prozent ans Glasfasernetz angeschlossen. Dabei gibt es in den Nachbarstädten mehr Glasfaser. In Bottrop sind es zwischen 31 und 41 Prozent, in Gelsenkirchen zwischen 51 und 61 Prozent, laut Radioessen.

Telekom Glasfaserausbau: Glasfaser für fast 7.000 Unternehmen

Aktuell können fast 7.000 Unternehmen in 78 weiteren Städten und Gemeinden vom Glasfaserausbau der Telekom in deutschen Gewerbegebieten profitieren. Die Telekom will den Unternehmen Verbindungen mit Höchst-Geschwindigkeiten von bis zu 1 GBit/s bieten.

Telekom Glasfaserausbau: Glasfaser für fast 7.000 Unternehmen
Telekom Glasfaserausbau: Glasfaser für fast 7.000
Unternehmen -Bild: Telekom

Die Telekom wird für das aktuelle Projekt fast 560 Kilometer Glasfaser verlegen und die Unternehmen ans Glasfaser-Netz anbinden. Beim Gewerbegebiets-Ausbau soll das Trenching-Verfahren angewendet werden. Es ist zeitsparend, nachhaltig und kosteneffizient im Ausbau. Außerdem führt es zu kürzeren Bauzeiten und damit zu weniger Belastungen für die Anwohner.

Die Unternehmen werden ohne zusätzliche Kosten angeschlossen. Voraussetzung ist, dass sie sich früh für einen Anschluss an das Glasfaser-Netz entscheiden. Das Angebot auf Glasfaser reicht vom asymmetrischen 100 MBit/s bis zum symmetrischen 1 GBit/s-Anschluss. Selbst direkte Übertragungswege mit bis zu 100 GBit/s bietet die Telekom an.

Zu den Kommunen, deren Gewerbegebiete ausgebaut werden, gehören: Ahrensburg, Albstadt, Altdorf, Bad Salzungen, Bardowick, Bensheim, Berlin, Bocholt, Bruchmühlbach-Miesau, Celle, Darmstadt, Deggendorf, Delbrück, Delmenhorst, Dessau-Roßlau, Dormettingen, Dülmen, Ellerau, Emstek, Friedewald, Gammertingen, Gescher, Goslar, Göttingen, Hamburg, Heideck, Herrieden, Husum, Illmensee, Jena, Jungingen, Kabelsketal, Kirchheim, Köln, Langelsheim, Lastrup, Lauf, Leipzig, Lichtenfels, Lübeck, Lünen, Magdeburg, Mainz, Mannheim, Marburg, Melle, Menden, Mönchengladbach, Moosburg, Morbach, Morsbach, Mülheim, München, Neuwied, Niederdorfelden, Nordhorn, Nortorf, Prenzlau, Ravensburg, Röhrnbach, Rottenburg, Rudersberg, Saarbrücken, Schwerte, Siegsdorf, Sprockhövel, Syke, Teltow, Tübingen, Ummendorf, Unna, Wassertrüdingen, Weilheim, Weißenburg, Weiterstadt, Wennigsen, Wesseling und Zirndorf.

Glasfaser Ausbau Deutschland: Glasfaserquote steigt auf 13,5 Prozent

Immerhin erfolgen 75 Prozent aller Ausbauprojekte eigenwirtschaftlich, statt sich über ein Förderprogramm der Bundesregierung zu finanzieren, so der Verband Breko. Durch den eigenwirtschaftlichen Ausbau gehen die Verantwortlichen eher von einem effizienteren und marktorientierten Ausbau aus.

Auch kommt immer wieder Kritik an diese Förderprojekte. Diese Projekte sollen von Natur aus langwierig und mit vielen Herausforderungen verbunden sein, so Norbert Westfal von der Breko.

Die aktuellen Ergebnisse zeigen eine positive Entwicklung des Glasfaserausbaus in Deutschland. Die Anzahl der verfügbaren Glasfaseranschlüsse, die Nachfrage nach schnellem Internet sowie die Investitionen in den Ausbau steigen. Die Treiber dieser Entwicklung sind weiterhin die alternativen Netzbetreiber, so Breko.

Zuwachs von 1,1 Millionen Glasfaseranschlüssen, Investitionen auf 9,6 Milliarden Euro gestiegen

Der Anteil der Glasfaseranschlüsse bis in die Gebäude und Wohnungen im Verhältnis zur Gesamtzahl aller Haushalte und Unternehmen ist auf 13,5 Prozent gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von 1,1 Millionen auf insgesamt 6,1 Millionen Glasfaseranschlüsse deutschlandweit.

Den größten Teil dieser Anschlüsse realisieren mit 4,9 Mio. die Mitbewerber von der Telekom. Für das Jahr 2023 prognostiziert die Breko Marktanalyse einen Anstieg auf insgesamt 22 Millionen Glasfaseranschlüsse. Davon sollten 4,1 Millionen durch alternative Netzbetreiber realisiert werden.

Die Investitionen in die digitale Infrastruktur sind im Jahr 2019 auf insgesamt 9,6 Milliarden Euro gestiegen. Hier dominieren ebenfalls die alternativen Netzbetreiber. Mit 5,2 Milliarden oder 54,1 Prozent finanzieren sie über die Hälfte des Ausbaus.

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