Umfrage: Handy und E-Mail erhöhen Flexibilität
• 11.09.08 Mittlerweile gibt es das Handy und die E-Mail Kommunikation im Massenmarkt seit 15 Jahren. Für neun von zehn Nutzern bringen beide Technologien einen Gewinn an Lebensqualität und Flexibilität. Bei den Handybesitzern steht auf Rang 1 der Vorteile jedoch ein Plus an persönlicher Sicherheit (95 Prozent). Das hat eine Studie im Auftrag des Verbandes Bitkom|
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Gleichwohl gaben 64 Prozent der Befragten an, sie fühlten sich zumindest manchmal von Informationen überflutet. Vor allem Ältere sehen die Informationsfülle kritisch. Dafür machen die Befragten zwar hauptsächlich das Fernsehen verantwortlich.
72 Prozent der privaten Nutzer möchten jederzeit mit ihrem Mobiltelefon erreichbar sein. Dabei gibt es Unterschiede nach Altersgruppen. Die 14- bis 29-Jährigen Handynutzer wollen zu 80 Prozent stets erreichbar sein, bei den Senioren ab 65 Jahren sind es immerhin noch 58 Prozent.
Unter den beruflichen Anwendern kann nach eigener Aussage fast jeder zweite maximal einige Stunden auf das Handy verzichten. Nur eine Minderheit von 29 Prozent sagt, sie könnte länger als einen Tag ohne das Gerät auskommen. 39 Prozent der Diensthandy-Nutzer wollen sich überhaupt nicht von dem Gerät trennen.
Im Berufsleben besteht ie Herausforderung vor allem in einem guten Management der elektronischen Post. In Unternehmen werden viele Geschäftsvorgänge nur noch per E-Mail abgewickelt. Absprachen finden seltener telefonisch statt, Unterlagen werden elektronisch statt in Papierform verschickt. Anders als bei der Papierpost wird der elektronische Briefkasten nicht nur einmal pro Tag geleert. Jeder vierte berufliche Nutzer schaut permanent nebenbei auf den Posteingang. Ein weiteres Drittel liest immerhin mehrmals täglich seine E-Mails.
54 Prozent der beruflichen E-Mail-Nutzer wünschen sich ferner Orientierungshilfen vom Arbeitgeber. Regeln, welche Vorgänge per E Mail erledigt werden sollen und welche besser per Telefon oder im persönlichen Gespräch. Für E-Mail-freie Tage im Job plädiert aber nur eine Minderheit von 37 Prozent der beruflichen E-Mail-Nutzer.
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