Verbraucherzentrale warnt: Auf den Dialer folgt das Web-Billing
• 15.07.05 Kaum konnte unseriösen Dialern durch das Einschreiten des Gesetzgebers deutlich das Geschäft vermasselt werden, tritt im Internet eine neue Gefahr auf. Web-Billing heißt die neue Masche.Unseriöse Anbieter lassen sich dabei den überteuerten Zugang zu Webseiten über
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Der Kunde gibt seine Mobilfunknummer an und erhält per SMS einen Bezahlcode. Gibt er diesen auf der Webseite ein, so erhält er seine Zugangsdaten für den kostenpflichtigen Bereich und wird zugleich zur Kasse gebeten. Diese Beträge werden auf der Mobilfunkrechnung des Kunden ausgewiesen. Wer wie die meisten Jugendlichen ein Prepaid-Mobiltelefon benutzt, hat mangels Rechnung keine Transparenz, welcher Anbieter wann wie viel abgerechnet hat. Eine große Gefahr besteht darin, dass viele Betreiber von kostenpflichtigen Webseiten den Zugang im Abonnement anbieten. Das hat zur Folge, dass unabhängig von der tatsächlichen Nutzung dem Kunden zum Beispiel täglich diese Gebühren berechnet werden. So können schnell mehrere Hundert Euro im Monat zusammen kommen. Der Hinweis hierauf erfolgt meist im Kleingedruckten und wird vom Kunden leicht überlesen.
Das neue Bezahlangebot macht auch keinen Hehl daraus, dass man es auf junges und kaufkräftiges Klientel abgesehen hat. Die Kosten für den einmaligen Zugang betragen zum Beispiel bei der Wapme-Group 0,29 bis 19,99 Euro. Gesetzlich sind aber keine Höchstbeträge vorgeschrieben.
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