AKTION 736x414
Anzeige

Verbraucherzentrale warnt: Falsche Anrufer geben sich als Verbraucherschützer aus

• 08.02.23 Wer derzeit einen Anruf bekommt, sollte doppelt wachsam sein. Immerhin warnt nun die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen vor falschen Anrufen. So sollen Gauner versuchen, mit dem guten Image der Verbraucherzentralen Kasse zu machen. Aktuell geben sich Betrüger als Anwälte der Verbraucherzentrale aus, um Geld zu fordern.

AKTION 500x500
Anzeige

Verbraucherzentrale warnt: Falsche Anrufer geben sich als Verbraucherschützer aus

Derzeit versuchen sich wohl Telefonbetrüger als "Verbraucherzentrale", "Verbraucherberatung" oder "Bundesamt für Verbraucherschutz" am Telefon auszugeben. Dabei berichtet die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen von diesen skurrilen Anrufen. Dabei will man den Anrufer am Telefon überrumpeln. "Die Maschen, um bei Überrumpelten am Telefon einen schnellen Euro zu kassieren, sind vielfältig.", so die Verbraucherzentrale.

Verbraucherzentrale warnt: Falsche Anrufer geben sich als Verbraucherschützer aus
Verbraucherzentrale warnt: Falsche Anrufer
geben sich als Verbraucherschützer aus -Bild: Screenshot

So will man zum Beispiel auf die Möglichkeit auf Gebührenerstattung von Banken oder Sparkassen als Vorwand hinweisen, um an persönliche Daten zu kommen. Nach einem BGH-Urteil sind immerhin Kostenerstattungen möglich.

Weitere windige Anrufer wollen Umfragen oder angebliche Beratungen zur Senkung der Energiekosten durchführen oder möchten eine angebliche Gesetzesänderung bei Lebensversicherungen besprechen. Andere bieten etwa an, personenbezogene Daten aus Listen bei Gewinnspielfirmen zu löschen, verlangen für diesen nutzlosen Service um die 150 Euro oder schwatzen den Lauschenden ein Zeitungsabo auf.

Verbraucherzentrale warnt: Falsche Anrufer geben sich als Verbraucherschützer aus
Verbraucherzentrale warnt: Falsche Anrufer geben sich als Verbraucherschützer aus -Bild: Screenshot

Als Krönung wird auch mit Kontopfändung oder Gerichtsverfahren gedroht, falls angebliche Rechnungen aus Gewinnspielen nicht bezahlt werden, so weiter die Berichte der Verbraucherschützer.

Immerhin ist es einer Seniorin im Jahr 2020 passiert, die ihr gesamtes Erspartes bar übergeben sollte. Ein angeblicher Anwalt von der Verbraucherzentrale hatte ihr am Telefon Angst gemacht, dass Vollstreckungsbeamte vorbeikommen und das Geld sonst mitnehmen würden. Es sei nur sicher, wenn sie es vorher schnell einem Boten von der Verbraucherzentrale übergebe. Nach den Telefonaten traf tatsächlich jemand bei ihr ein und holte 16.000 Euro ab.

Und weiter: "Um keinen Zweifel aufkommen zu lassen, wird am Schluss des Täuschungsmanövers meist noch die Rufnummer der Verbraucherzentrale als Rückrufnummer genannt, mitunter wird diese sogar im Display des Angerufenen angezeigt.", so die Verbraucherschützer. Dabei wird diese Methode der Täuschung "Call-ID-Spoofing" genannt.

Energiepreiskrise: Bundesverbraucherzentrale erhebt Vorwürfe --Weiterhin große finanzielle Sorgen wegen Preise

Die Preise sind für Hausbesitzer und die Mieter in der Spitze auf das Fünffache gestiegen. So zahlte man noch vor 2 Jahre deutlich unter 4 Cent pro kWh Gas. In der Spitze lagen die Preise nun schon bei den Anbietern zum Jahreswechsel bei über 20 Cent pro kWh. Die Gaspreisbremse von 12 Cent pro kWh sorgt für eine Erhöhung um das dreifache. Wer nicht spart, zahlt beim Überschreiten der 80 Prozent Marke beim Gasverbrauch zum Vorjahr nochmals den vollen Preis, dann das Fünffache. Wer keine Rücklagen oder gutes Einkommen hat, denn trifft der Gaspreisschock elementar. Daher ist laut den Verbraucherschützern die Mehrheit der Verbraucher unzufrieden mit der Krisenpolitik der Bundesregierung.

So sind nun laut einer Forsa Umfrage im Auftrag der Verbraucherschützer 57 Prozent der Befragten sehr oder eher unzufrieden mit den bisherigen Entlastungsmaßnahmen. Gleichzeitig geben nur 17 Prozent an, durch die bisherigen Entlastungspakete spürbar entlastet worden zu sein. Allerdings rechnen 42 Prozent der Verbraucher, von künftigen Entlastungen bei Gas, Fernwärme und Strom spürbar entlastet zu werden.

Energiepreiskrise: Bundesverbraucherzentrale erhebt Vorwürfe --Weiterhin große finanzielle Sorgen wegen Preise
Energiepreiskrise: Bundesverbraucherzentrale erhebt Vorwürfe
--Weiterhin große finanzielle Sorgen wegen Preise -Bild: vzbv

So sagt die Verbraucherschützerin und Vorständin Ramona Pop. "Die Bundesregierung nimmt viel Geld in die Hand, um die Auswirkungen der Energiepreiskrise abzufedern. Dennoch ist eine Mehrheit der Verbraucher:innen unzufrieden mit den bisherigen Maßnahmen. Immerhin gut vier von Zehn rechnen aber mit Besserung durch die noch geplanten Entlastungen. Weil die Entlastungspakete sehr kompliziert und sozial zu wenig ausgewogen sind, sollten sie nachgebessert werden.". Daher wären wohl Direktzahlungen zum Beispiel besser, schneller und sozial gerechter als die aktuellen Preisbremsen nach dem Prinzip Gießkanne, so die weitere Forderung.

Verbraucherschützer fordern Moratorium für Energiesperren

So fordert man ein echtes Moratorium für Energiesperren. Dies würde Verbraucher, die trotz finanzieller Unterstützung ihre Energierechnungen nicht bezahlen können, davor bewahren, dass ihnen Strom oder Heizung abgestellt wird.

Damit sich bei ihnen gleichzeitig keine Schuldenberge auftürmen, müsste die Bundesregierung sie finanziell unterstützen. Diese Forderung wird durch ein Großteil der Verbraucher mit 77 Prozent befürwortet. Bei Verbrauchern mit einem Haushalts-Nettomonatseinkommen bis zu 1.500 Euro sind sogar 87 Prozent für die Co-Finanzierung der Energierechnungen.

Die Umfrageergebnisse im Detail:

    • Insgesamt 57 Prozent sind mit den bisherigen Entlastungsmaßnahmen eher oder sehr unzufrieden. Bei Menschen mit einem Haushaltsnettoeinkommen von bis zu 1.500 Euro/ Monat sind nur 30 Prozent sehr oder eher zufrieden. Sehr oder eher unzufrieden sind dagegen 65 Prozent.
    • Sieben von zehn Verbraucher:innen (70 Prozent) machen sich Sorgen, dass die Energiekrise sie finanziell belastet. Im Juli lag dieser Wert bei 76 Prozent.
    • 17 Prozent sagen, durch die bisherigen Entlastungspakete bei den gestiegenen Lebenshaltungskosten wie Energie, Verkehr, Lebensmittel entlastet worden zu sein.
    • 42 Prozent rechnen damit, durch weitere Maßnahmen wie den Energiepreisbremsen spürbar entlastet zu werden.
Damit Ihnen in Zukunft keine aktuellen Nachrichten oder Spar-Angebote entgehen, können Sie sich auch bei unserem kostenlosen Newsletter anmelden. Einmal in der Woche bekommen Sie dann eine Übersicht an Aktionen und wichtigen Änderungen im Telefonmarkt. Noch schneller sind Sie via Twitter und Facebook informiert.


Verwandte Nachrichten:

Auf dieser Seite gibt es Affilate Links, die den Preis nicht beeinflussen. Damit wird der hochwertige Journalismus kostenfrei angeboten

AKTION 736x414
Anzeige
News-Feed: Google-News RSS Feed
     Preistipp:
  • 5GB Allnet-Flat
  • mtl. 4,99 € statt 8,99 €
  • Handy- und SMS-Flatrate
  • 5G O2 Netz
  • mtl. Laufzeit
  • Jetzt sparen und Wechseln!

     Preistipp O2-Netz:
  • 25 GB 5G Tarif
  • mtl. 9,99 € statt 19,99 €
  • mtl. Laufzeit
  • Handy- und SMS-Flatrate
  • 50 MBit/s
  • optional mtl. Laufzeit
  • Jetzt sparen und Wechseln!

     Besten 10 GB Tarife:
  • Spartarife ab 7,99 €
  • Sparwochen mit Rabatten,
  • Gutscheinen,
  • Anschlusspreisbefreiungen
  • Jetzt sparen und Vergleichen!

Kostenloser Newsletter:
Mit unserem kostenlosen Newsletter verpassen Sie ab sofort keine Schnäppchen und Aktionen mehr.
Ihre E-Mail-Adresse:
Datenschutzhinweise

Weitere Nachrichten:

Telefontarifrechner.de
 Datenschutzhinweise © Copyright 1998-2024 by DATA INFORM-Datenmanagementsysteme der Informatik GmbH  Impressum 
Damit wir unsere Webseiten für Sie optimieren und personalisieren können würden wir gerne Cookies verwenden. Zudem werden Cookies gebraucht, um Funktionen von Soziale Media Plattformen anbieten zu können, Zugriffe auf unsere Webseiten zu analysieren und Informationen zur Verwendung unserer Webseiten an unsere Partner in den Bereichen der sozialen Medien, Anzeigen und Analysen weiterzugeben. Sind Sie widerruflich mit der Nutzung von Cookies auf unseren Webseiten einverstanden?(mehr dazu)
Cookie-Entscheidung widerrufen