Vodafone Kundenservice: Mehr Kundenservice auf digitalen Kanälen
• 16.02.23 Der Fest- und Mobilfunker Vodafone wird seine Kommunikationskanäle bei den Kunden erweitern. Dabei werden laut einer Vodafone-Analyse immer häufiger fragen von Kunden über digitale Kanäle gestellt und immer seltener greifen Kunden zum Telefonhörer. Daher will Vodafone die digitalen Kanälen rund um die Uhr und ohne Wartezeiten verfügbar machen.
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Vodafone Kundenservice: Mehr Kundenservice auf digitalen Kanälen
So löst der Chatbot TOBi beispielsweise schon über 60 Prozent der an ihn gerichteten Anfragen selbständig und lernt jeden Tag dazu. Ferner steigt der Beratungsbedarf bei Festnetz-Produkten und der Heimvernetzung für das Homeoffice.
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Vodafone Kundenservice: Mehr Kundenservice auf digitalen Kanälen -Bild: © Vodafone |
Dabei wurden über 100 Millionen Mal der Vodafone-Kundenservice im vergangenen Jahr kontaktiert. Davon konnten 75 Prozent der Anfragen auf Anhieb gelöst werden. Gemessen an den gesamten Kontakten überwiegt der Teil der Anliegen, der ohne ein persönliches Gespräch auskommt.
Über so genannte Self-Service-Kanäle gingen 70 Prozent aller Anfragen ein. Hier fand der Kontakt mit dem Kundenservice über Hilfe-Webseiten, dem Vodafone Netz-Assistenten, die MeinVodafone App oder den intelligenten Chatbot TOBi statt. Über die Vodafone-Hotline, per E-Mail oder Brief wurden 2022 30 Prozent aller Anfragen bearbeitet.
Vodafone MMS: Nach 21 Jahren stellt Vodafone MMS Dienst ein
Der Multimedia Messaging Service (MMS) war eine Weiterentwicklung von SMS und bietet zuerst die Möglichkeit, mit einem Mobiltelefon multimediale Nachrichten an andere mobile Endgeräte oder an normale E-Mail-Adressen zu schicken. Allerdings werden nun kaum noch MMS verschickt. So wird nun an heutigen Dienstag, dem 17.Januar, der MMS-Service im Vodafone-Netz abgeschaltet. SMS sind davon nicht betroffen.Die Abschaltung der MMS ist bei Vodafone ein Teil von umfangreichen Netzmodernisierungs-Maßnahmen. In den kommenden drei Jahren sind es fast 40.000 alte Netz-Elemente, die ersetzt oder abgeschaltet werden. Somit wird auch der Energiebedarf deutlich laut Vodafone gesenkt.
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Vodafone MMS: Multimedia Messaging Service (MMS) wird im Januar 2023 eingestellt -Bild: Vodafone |
So hat der Multimedia Message Dienst seine besten Jahre längst hinter sich. Im Dezember 2012 sausten deutschlandweit rund 13 Millionen MMS durch das Vodafone-Netz. Was aber im Vergleich zu den zeitgleich 1,5 Milliarden SMS selbst damals schon relativ wenig war.
Seither ist die Nutzung der MMS stetig geschrumpft. Stattdessen werden die Fotos über alternative und auch kostenlose, digitale Dienste wie WhatsApp, Twitter und Co. ausgetauscht. In den kommenden drei Jahren will Vodafone mindestens 170 sogenannter Altnetz-Typen, bestehend aus fast 40.000 Altnetz-Elementen austauschen oder abschalten. Dieses würde so viel Energie einsparen, dass in diesem Zeitraum 33.000 Haushalte mit Energie versorgt werden könnten.
Die SMS, der Short Message Service, mit dem Textnachrichten verschickt werden, wird nicht abgeschaltet. Der SMS-Dienst funktioniert unabhängig vom MMS-Dienst und feierte im Dezember 2022 sein 30-jähriges Jubiläum.
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Vodafone MMS: Multimedia Messaging Service (MMS) wird im Januar 2023 eingestellt -Bild: Vodafone |
Erste MMS gab es in Europa im April 2002 im Vodafone-Netz
Die ersten MMS gab es in Europa im April 2002 im Vodafone-Netz. Mit dem Start der MMS entfiel auch die Beschränkung auf 160 Zeichen pro SMS. Auch farbige Fotos, Musik oder Töne ließen sich als Multimedia-Nachricht versenden. Nicht mal ein Jahr später konnten Vodafone-Kunden sogar kurze Video-Clips verschicken."Mit der Video-MMS sollen Handybilder laufen lernen", hieß es in der dazugehörigen Ankündigung von Vodafone auf der Cebit 2003. Voraussetzung für den Versand einer MMS war ein MMS-fähiges Handy.
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