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Billiger Telefonieren ab 17. August: Callthrough ab 3,9 Cent

• 17.08.26 Billiger Telefonieren ist auch 2026 noch möglich, obwohl das klassische Call-by-Call seit Anfang 2025 Geschichte ist. Wer aus dem Festnetz eine deutsche Mobilfunknummer anruft und keine passende Flatrate besitzt, kann mit aktuellen Callthrough-Tarifen weiterhin sparen. Die günstigsten Angebote liegen am 17. August 2026 bei 3,9 Cent pro Minute.

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Billiger Telefonieren ab 17. August: Callthrough ab 3,9 Cent

3,9 statt 19 Cent pro Minute: Fünf Callthrough-Tarife drücken die Kosten für Inlandsgespräche deutlich. Besonders bei Anrufen vom Festnetz ins Handynetz kann sich der Umweg über eine 01801-Einwahlnummer rechnen.

Billiger Telefonieren ab 17. August 2026: Fünf Callthrough-Tarife kosten 3,9 Cent pro Minute. Wer spart und worauf Verbraucher achten sollten
Billiger Telefonieren ab 17. August: Callthrough ab 3,9 Cent
-Bild: © TelefonTarifrechner.de

Der Preisvergleich zeigt dabei eine Besonderheit: Gleich fünf Anbieter landen auf demselben Niveau. 010017, easytelecom, klugtelecom, 3U Telecom und LineCall verlangen in der aktuellen Auswertung jeweils 3,9 Cent pro Minute. Das gilt sowohl für deutsche Ferngespräche im Festnetz als auch für Verbindungen in deutsche Mobilfunknetze. Die ausgewiesenen Angebote rechnen im 60/60-Takt ab.

Gerade der Vergleich mit regulären Minutenpreisen zeigt, warum sich ein Blick auf Callthrough noch lohnt. Bei aktuellen MagentaZuhause-Tarifen der Telekom werden für Gespräche ins deutsche Mobilfunknetz beispielsweise 19 Cent pro Minute berechnet, sofern keine entsprechende Mobilfunk-Flatrate greift. Der Unterschied zu 3,9 Cent beträgt rechnerisch knapp 80 Prozent.

Billiger Telefonieren ab 17. August: Diese 5 Tarife kosten 3,9 Cent

Der aktuelle Callthrough-Tarifvergleich für deutsche Mobilfunkziele wurde am 17. August 2026 um 11:49 Uhr berechnet. Für deutsche Ferngespräche zeigte die Auswertung kurz zuvor dieselben fünf Angebote an der Spitze.

Anbieter Einwahlnummer Deutsches Festnetz Deutsches Mobilfunknetz Takt
010017 01801 001676 3,9 Ct./Min. 3,9 Ct./Min. 60/60
easytelecom 01801 203010 3,9 Ct./Min. 3,9 Ct./Min. 60/60
klugtelecom 01801 335566 3,9 Ct./Min. 3,9 Ct./Min. 60/60
3U Telecom 01801 011078 3,9 Ct./Min. 3,9 Ct./Min. 60/60
LineCall 01801 000252 3,9 Ct./Min. 3,9 Ct./Min. 60/60

Alle fünf gelisteten Angebote werden im Vergleich mit Tarifansage geführt. Trotzdem sollte vor jedem längeren Gespräch auf die aktuelle Ansage und die Bedingungen des jeweiligen Dienstes geachtet werden. Tarife und Einwahlnummern können sich ändern.

Warum kosten die günstigsten Callthrough-Tarife exakt 3,9 Cent?

Dass mehrere Angebote ausgerechnet bei 3,9 Cent landen, ist kein Zufall. Die Einwahlnummern beginnen mit 01801. Für den Nummernbereich 0180-1 hat die Bundesnetzagentur seit dem 1. Dezember 2021 ein einheitliches Entgelt von 3,9 Cent pro Minute festgelegt.

Dieser Preis gilt aus Festnetzen und Mobilfunknetzen. Genau das macht 01801 für bestimmte Callthrough-Dienste interessant. Der Nutzer ruft zunächst die Servicenummer des Vermittlers an, gibt anschließend die eigentliche Zielrufnummer ein und wird weiterverbunden.

Die Regulierung erklärt damit auch, warum es an der Spitze keinen klassischen Preissieger gibt. Die Unterschiede liegen weniger im Minutenpreis als bei Einwahlnummer, Bedienung, erreichbaren Zielen und den konkreten Bedingungen des jeweiligen Dienstes.

3,9 statt 19 Cent: So groß kann die Ersparnis ausfallen

Besonders anschaulich wird der Unterschied bei Anrufen vom Festnetz auf eine deutsche Handynummer. Die Telekom nennt bei mehreren aktuellen MagentaZuhause-Tarifen 19 Cent pro Minute ins deutsche Mobilfunknetz. Ein Callthrough-Preis von 3,9 Cent liegt rechnerisch rund 79,5 Prozent darunter.

Gesprächsdauer Bei 19 Ct./Min. Bei 3,9 Ct./Min. Rechnerische Ersparnis
10 Minuten 1,90 Euro 0,39 Euro 1,51 Euro
30 Minuten 5,70 Euro 1,17 Euro 4,53 Euro
60 Minuten 11,40 Euro 2,34 Euro 9,06 Euro
120 Minuten 22,80 Euro 4,68 Euro 18,12 Euro

Die Rechnung zeigt allerdings nur den Vergleich zweier Minutenpreise. Wer bereits eine Allnet-Flatrate besitzt, hat bei einem normalen Inlandsgespräch meist keinen zusätzlichen Minutenpreis. In diesem Fall wäre Callthrough nicht billiger, sondern würde zusätzliche Kosten verursachen.

Festnetz zum Handy: Hier kann Callthrough besonders interessant sein

Der stärkste Anwendungsfall bleibt deshalb Festnetz zum Handy günstig telefonieren. Viele Festnetztarife enthalten zwar eine Flatrate in deutsche Festnetze, Gespräche in Mobilfunknetze werden aber nicht automatisch bei jedem Tarif eingeschlossen.

Für Verbraucher, die nur gelegentlich Mobilfunknummern anrufen, kann ein minutenbasierter Vermittlungsdienst günstiger sein als eine dauerhaft gebuchte Zusatzoption. Genau für diese Zielgruppe bleibt Callthrough Deutschland relevant.

    • Sinnvoll: Festnetzanschluss ohne Mobilfunk-Flatrate und regelmäßige Anrufe auf Handynummern.
    • Prüfenswert: ältere Telefonverträge mit hohen Minutenpreisen.
    • Weniger sinnvoll: Anschlüsse mit bereits enthaltener Allnet-Flatrate.
    • Meist unnötig: normale Festnetzgespräche, wenn dafür bereits eine Festnetz-Flatrate gilt.

Eine laufend aktualisierte Übersicht zum Thema finden Verbraucher auch im Bereich Billiger Telefonieren mit Callthrough auf Telefontarifrechner.de.

Callthrough vom Handy: Gelten die 3,9 Cent ebenfalls?

Bei 0180-1 ist die Antwort grundsätzlich klar: Die Bundesnetzagentur schreibt für diesen Nummernbereich seit Dezember 2021 denselben festgelegten Preis für Anrufe aus Festnetzen und Mobilfunknetzen vor. Für 0180-1 sind das 3,9 Cent pro Minute.

Das bedeutet aber nicht, dass ein Smartphone-Nutzer mit Allnet-Flat dadurch sparen würde. Eine normale deutsche Mobilfunknummer ist in vielen Handy-Flatrates bereits enthalten. Der Anruf einer 01801-Servicenummer kann dagegen separat berechnet werden. Für solche Nutzer ist der direkte Anruf normalerweise die bessere Wahl.

Achtung beim Abrechnungsbeginn: Die Zielperson muss noch nicht erreicht sein

Der niedrige Minutenpreis hat einen Punkt, der vor der Nutzung verstanden werden sollte. Bei 010017 weist die Tarifbeschreibung beispielsweise darauf hin, dass Kosten bereits nach der Tarifansage und vor Eingabe der eigentlichen Zielrufnummer entstehen können. Die Berechnung kann damit beginnen, obwohl die gewünschte Zielperson noch gar nicht erreicht wurde.

Der entsprechende Tarifhinweis zu 010017 nennt außerdem den 60/60-Takt. Jede angefangene Minute wird somit als volle Minute berechnet. Bei kurzen Gesprächen fällt dieser Effekt stärker ins Gewicht als bei langen Telefonaten.

Hinzu kommt eine wichtige Feinheit: Für 0180-Service-Dienste besteht laut Bundesnetzagentur keine allgemeine gesetzliche Preisansagepflicht nach § 110 TKG. Die fünf aktuell gelisteten Top-Angebote werden im Tarifvergleich zwar mit Tarifansage gekennzeichnet, Verbraucher sollten diese Ansage aber nicht mit einer allgemeinen gesetzlichen Pflicht für jede 0180-Verbindung verwechseln.

Call-by-Call ist weg, Callthrough bleibt eine Alternative

Das klassische Call-by-Call mit 010xx- oder 0100xx-Vorwahlen wurde zum Jahreswechsel 2024/2025 beendet. Für viele Verbraucher wirkte es zunächst so, als sei damit auch die Zeit der günstigen Einzelgespräche vorbei.

Callthrough funktioniert technisch anders. Statt einer 010-Vorwahl wird zunächst eine Vermittlungsnummer angerufen. Die eigentliche Rufnummer folgt danach. Auch die Stiftung Warentest nennt Callthrough als Möglichkeit, nach dem Ende von Call-by-Call weiterhin bei einzelnen Festnetztelefonaten zu sparen.

Telefontarifrechner.de hatte die Entwicklung bereits in früheren Callthrough-Vergleichen für Inlandsgespräche aufgegriffen. Der aktuelle Stand vom 17. August bestätigt erneut die Marke von 3,9 Cent pro Minute als Referenzwert bei den günstigsten 01801-Angeboten.

Fazit: Billiger Telefonieren lohnt sich vor allem ohne Mobilfunk-Flat

Billiger Telefonieren funktioniert 2026 noch, allerdings nicht für jeden Anschluss gleichermaßen. Die interessanteste Konstellation ist ein Festnetzanschluss, bei dem Gespräche in deutsche Mobilfunknetze weiterhin pro Minute berechnet werden. In diesem Fall können Callthrough-Tarife ab 3,9 Cent den Minutenpreis deutlich reduzieren.

Am 17. August 2026 liegen fünf Angebote mit 3,9 Cent pro Minute gemeinsam an der Spitze. Ein einzelner Preisgewinner lässt sich deshalb nicht ausrufen. Entscheidend sind die Einwahlnummer, der 60/60-Takt, der Zeitpunkt des Abrechnungsbeginns und die Frage, ob der eigene Anschluss überhaupt noch minutenbasierte Kosten verursacht.

Vor jedem Gespräch sollten der aktuelle Tarif und die Tarifansage geprüft werden. Wer bereits eine Allnet-Flatrate nutzt, fährt beim normalen Inlandsgespräch in aller Regel günstiger, wenn die Zielnummer direkt gewählt wird.

FAQ zu Billiger Telefonieren und Callthrough

Was kostet Callthrough im Inland am 17. August 2026?

Die fünf günstigsten im aktuellen Vergleich aufgeführten Angebote kosten 3,9 Cent pro Minute. Sie nutzen 01801-Einwahlnummern und werden mit 60/60-Takt geführt.

Welche Callthrough-Nummer ist aktuell am günstigsten?

Es gibt keinen einzelnen günstigsten Anbieter. 010017, easytelecom, klugtelecom, 3U Telecom und LineCall liegen im geprüften Vergleich jeweils bei 3,9 Cent pro Minute für die betrachteten deutschen Festnetz- und Mobilfunkziele.

Kann Callthrough auch vom Handy genutzt werden?

Ja. Callthrough ist grundsätzlich auch vom Mobiltelefon möglich. Bei 0180-1 gilt der von der Bundesnetzagentur festgelegte Preis von 3,9 Cent pro Minute einheitlich aus Fest- und Mobilfunknetzen. Für Nutzer mit Allnet-Flatrate entsteht dadurch jedoch meist kein Sparvorteil.

Lohnt sich Callthrough trotz Allnet-Flatrate?

Für normale Inlandsgespräche in der Regel nicht. Wenn Festnetz- und Mobilfunkgespräche bereits durch eine Flatrate abgedeckt sind, verursacht die Nutzung einer 01801-Einwahlnummer zusätzliche Kosten. Interessant bleibt Callthrough vor allem bei Anschlüssen ohne passende Mobilfunk-Flatrate.

Einen kostenlosen, aktuellen 24 Stunden Tarifvergleich für Fern- Handy- und Auslandsgespräche können Sie dann wie immer über unserem Tarifvergleich für Telefontarife oder bei unserem Callthrough Tarifvergleich machen.



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