Billiger Telefonieren Sommerferien: Callthrough ab 3,9 Cent --So günstig geht Festnetz zum Handy
• 10.08.26 Wer vom Festnetz auf ein Handy anruft, zahlt ohne passende Flatrate schnell 19 Cent oder mehr pro Minute. Mit Callthrough sind Gespräche in deutsche Mobilfunknetze dagegen schon ab 3,9 Cent pro Minute möglich. Das kann die Telefonkosten deutlich senken. Vor der Nutzung sollten Verbraucher allerdings eine Besonderheit bei der Abrechnung kennen.
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Billiger Telefonieren Sommerferien: Callthrough ab 3,9 Cent --So günstig geht Festnetz zum Handy
Seit dem Ende von Call-by-Call fehlt vielen Festnetzkunden eine einfache Möglichkeit, teure Gespräche günstiger zu führen. Eine Alternative ist Callthrough. Dabei wird die gewünschte Telefonnummer nicht direkt gewählt. Stattdessen ruft der Nutzer zunächst eine Einwahlnummer an und gibt danach die eigentliche Zielrufnummer ein.
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Billiger Telefonieren Sommerferien: Callthrough ab 3,9 Cent --So günstig geht Festnetz zum Handy -Bild: © TelefonTarifrechner.de |
Die aktuellen Callthrough-Tarife für günstige Telefongespräche zeigen für das Inland mehrere Angebote mit einem Minutenpreis von nur 3,9 Cent. Besonders interessant ist das für Anrufe vom Festnetz in deutsche Mobilfunknetze.
Billiger telefonieren ab 3. August: Diese Inlandstarife fallen auf
Anfang August 2026 liegen mehrere Anbieter preislich gleichauf. Sowohl für Gespräche ins deutsche Festnetz als auch für Anrufe in deutsche Mobilfunknetze gibt es Tarife mit 3,9 Cent pro Minute.
| Gesprächsziel | Anbieter | Callthrough-Einwahl | Preis pro Minute |
|---|---|---|---|
| Deutschland Festnetz | 01067 Callthrough | 01801-000252 | 3,9 Cent |
| Deutschland Festnetz | 010017 Callthrough | 01801-001676 | 3,9 Cent |
| Deutschland Festnetz | 3U Callthrough | 01801-011078 | 3,9 Cent |
| Deutschland Mobilfunk | OneTel Callthrough | 01801-110086 | 3,9 Cent |
| Deutschland Mobilfunk | 01067 Callthrough | 01801-000252 | 3,9 Cent |
| Deutschland Mobilfunk | 3U Callthrough | 01801-011078 | 3,9 Cent |
Die Tabelle enthält sechs Tarifpositionen, aber nicht sechs verschiedene Einwahlnummern. Einige Anbieter nutzen dieselbe Nummer für Gespräche ins Festnetz und ins Mobilfunknetz. Hinzu kommen weitere Callthrough-Anbieter, die in dieser Übersicht nicht auftauchen. Die Tabelle zeigt deshalb eine Auswahl günstiger Inlandstarife und keine vollständige Marktübersicht.
3,9 statt 19,9 Cent: So groß kann die Ersparnis sein
Am interessantesten ist Callthrough beim Telefonieren vom Festnetz zum Handy. Wer keine Mobilfunk-Flatrate im Festnetztarif hat, zahlt bei einigen Anbietern pro Minute deutlich mehr.
Bei entsprechenden MagentaZuhause-Tarifen der Telekom werden ohne Mobilfunk-Flatrate beispielsweise 19 Cent pro Minute für Gespräche in deutsche Mobilfunknetze berechnet. Bei 1&1 können es ohne passende Flatrate 19,9 Cent pro Minute sein. Im Vergleich zu 3,9 Cent über Callthrough fällt der Unterschied entsprechend deutlich aus.
| Gesprächsdauer | Callthrough 3,9 Ct. | Tarif mit 19 Ct. | Tarif mit 19,9 Ct. |
|---|---|---|---|
| 10 Minuten | 0,39 Euro | 1,90 Euro | 1,99 Euro |
| 30 Minuten | 1,17 Euro | 5,70 Euro | 5,97 Euro |
| 60 Minuten | 2,34 Euro | 11,40 Euro | 11,94 Euro |
| 100 Minuten | 3,90 Euro | 19,00 Euro | 19,90 Euro |
Bei 100 Gesprächsminuten liegt der Unterschied bei bis zu 16 Euro im Monat. Gegenüber einem Minutenpreis von 19,9 Cent sinken die Gesprächskosten damit rechnerisch um rund 80 Prozent.
Warum kosten mehrere Callthrough-Tarife genau 3,9 Cent?
Dass gleich mehrere Anbieter denselben Minutenpreis verlangen, hat einen einfachen Grund. Viele günstige Inlandstarife laufen über eine 01801-Einwahlnummer.
Für den Rufnummernbereich 0180-1 beziehungsweise 01801 beträgt das von der Bundesnetzagentur festgelegte Endkundenentgelt 3,9 Cent pro Minute. Für andere 0180-Rufnummernbereiche gelten andere Preise. Deshalb liegen zahlreiche Callthrough-Dienste für Inlandsgespräche beim gleichen Minutenpreis.
Einen eindeutigen Preis-Testsieger gibt es bei solchen 01801-Angeboten daher kaum. Für Nutzer sind andere Punkte oft wichtiger, etwa die Erreichbarkeit des Dienstes, die Tarifansage, die Taktung und der Zeitpunkt, ab dem die Kosten laufen.
So funktioniert Callthrough als Call-by-Call-Alternative
Callthrough funktioniert anders als das frühere Call-by-Call. Dort wurde eine 010xx-Sparvorwahl direkt vor die gewünschte Telefonnummer gesetzt. Dieses Verfahren wurde zum Jahreswechsel 2024/2025 eingestellt.
Bei Callthrough Deutschland läuft ein Anruf in mehreren Schritten ab:
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• 1. Einwahlnummer wählen: Zuerst wird die 01801-Nummer
des Callthrough-Anbieters angerufen.
• 2. Tarifansage beachten: Der Dienst nennt in der Regel den aktuellen Preis oder gibt weitere Hinweise zur Verbindung.
• 3. Zielrufnummer eingeben: Danach wird die eigentliche Telefonnummer einschließlich Vorwahl eingegeben.
• 4. Verbindung abwarten: Anschließend stellt der Callthrough-Dienst die Verbindung zum gewünschten Anschluss her.
Ein Vorteil gegenüber dem früheren Call-by-Call: Callthrough ist grundsätzlich nicht nur an Telekom-Festnetzanschlüssen nutzbar. Auch die Stiftung Warentest nennt Callthrough als mögliche Alternative nach dem Ende von Call-by-Call.
Achtung Kostenfalle: Gebühren können schon vor dem Gespräch entstehen
Beim günstigen Minutenpreis gibt es einen Punkt, den Nutzer leicht übersehen können. Bei verschiedenen Callthrough-Angeboten beginnt die kostenpflichtige Verbindung bereits mit der Verbindung zum Callthrough-System beziehungsweise nach der Tarifansage.
Damit können bereits Kosten entstehen, obwohl der gewünschte Gesprächspartner am Ende gar nicht abhebt.
Der Nutzer bezahlt zunächst die Verbindung zur Einwahlnummer. Wird anschließend eine falsche Nummer eingegeben, ist der Anschluss besetzt oder kommt aus einem anderen Grund keine Verbindung zustande, können für die bereits laufende Callthrough-Verbindung trotzdem Gebühren anfallen.
Die Tarifansage sollte deshalb aufmerksam angehört werden. Gerade vor längeren Gesprächen lohnt es sich außerdem, die aktuellen Bedingungen des jeweiligen Anbieters zu prüfen.
60/60-Takt kann kurze Gespräche verteuern
Bei mehreren Callthrough-Tarifen wird im 60/60-Takt abgerechnet. Angefangene Minuten können dadurch vollständig berechnet werden.
Dauert ein Telefonat zum Beispiel eine Minute und eine Sekunde, können bereits zwei volle Minuten berechnet werden. Bei 3,9 Cent pro Minute wären das 7,8 Cent. Bei längeren Gesprächen fällt dieser Effekt kaum ins Gewicht. Wer häufig nur sehr kurz telefoniert, sollte die Taktung aber im Blick behalten.
Für wen lohnt sich Callthrough besonders?
Interessant ist Callthrough vor allem für Verbraucher, deren Festnetztarif zwar Gespräche ins deutsche Festnetz abdeckt, Anrufe zu Mobilfunkanschlüssen aber zusätzlich berechnet.
Callthrough kann interessant sein für:
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• Festnetzkunden ohne Mobilfunk-Flatrate
• Haushalte mit wenigen oder mittleren Mobilfunkgesprächen pro Monat
• Nutzer, die nach einer Call-by-Call Alternative suchen
• Verbraucher, die keine zusätzliche monatliche Tarifoption buchen möchten
Für wen lohnt sich das Verfahren eher nicht?
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• Nutzer mit einer bereits enthaltenen Allnet-Flatrate
• Haushalte mit einer günstigen Mobilfunkoption für das Festnetz
• Smartphone-Nutzer mit unbegrenzter Telefon-Flatrate
• Personen, die fast ausschließlich über Messenger oder Internettelefonie telefonieren
Callthrough oder Mobilfunk-Flat: Wo liegt die Kostengrenze?
Auch bei 3,9 Cent pro Minute summieren sich die Kosten, wenn regelmäßig und lange ins Mobilfunknetz telefoniert wird. Ab einem gewissen Gesprächsvolumen kann deshalb eine feste Mobilfunk-Flatrate günstiger sein.
| Mobilfunkminuten pro Monat | Kosten bei 3,9 Ct./Min. |
|---|---|
| 50 Minuten | 1,95 Euro |
| 100 Minuten | 3,90 Euro |
| 150 Minuten | 5,85 Euro |
| 200 Minuten | 7,80 Euro |
| 250 Minuten | 9,75 Euro |
Eine Mobilfunk-Flatrate für fünf Euro im Monat wäre rechnerisch ab etwa 129 Gesprächsminuten günstiger als Callthrough zu 3,9 Cent pro Minute. Bei einer Zusatzoption für rund zehn Euro liegt die Grenze bei ungefähr 256 Minuten.
Für gelegentliche Anrufe kann Callthrough ohne Anmeldung deshalb eine praktische Lösung sein. Wer regelmäßig lange ins Mobilfunknetz telefoniert, fährt mit einer festen Flatrate möglicherweise günstiger und bequemer.
Callthrough bleibt nach dem Ende von Call-by-Call interessant
Mit dem Ende von Call-by-Call ist eine über viele Jahre bekannte Sparmöglichkeit verschwunden. Callthrough kann einen Teil dieser Lücke füllen. Die Nutzung ist etwas umständlicher, dafür lassen sich vor allem teure Mobilfunkgespräche vom Festnetz deutlich günstiger führen.
Für Anfang August ist vor allem ein Preis interessant: 3,9 Cent pro Minute. Trotzdem sollten Verbraucher nicht nur auf diesen Wert schauen. Tarifansage, Abrechnungstakt und Kostenbeginn sind mindestens genauso wichtig.
Fazit: 3,9 Cent sind stark, aber nicht für jeden die beste Wahl
Callthrough kann Gespräche vom Festnetz in deutsche Mobilfunknetze deutlich günstiger machen. Im Vergleich zu Minutenpreisen von rund 19 bis 19,9 Cent sind rechnerisch Einsparungen von etwa 80 Prozent möglich.
Am meisten profitieren Haushalte ohne Mobilfunk-Flatrate, die nur gelegentlich vom Festnetz auf Handys anrufen. Wer dagegen regelmäßig mehrere Stunden pro Monat ins Mobilfunknetz telefoniert, sollte prüfen, ob eine zusätzliche Flatrate günstiger ist.
Vor der Nutzung empfiehlt es sich außerdem, den aktuellen Tarif zu kontrollieren und die Tarifansage vollständig anzuhören. Die derzeitigen Preise und Einwahlnummern sind im Callthrough-Tarifvergleich von Telefontarifrechner.de zu finden.
FAQ: Häufige Fragen zu Callthrough im Inland
Was kostet Callthrough innerhalb Deutschlands?
Mehrere Callthrough-Angebote über 01801-Einwahlnummern kosten aktuell 3,9 Cent pro Minute. Je nach Anbieter und Einwahlnummer können jedoch andere Preise gelten. Deshalb sollte vor dem Gespräch immer die aktuelle Tarifansage beachtet werden.
Wie funktioniert Callthrough?
Zuerst wird die Callthrough-Einwahlnummer angerufen. Danach gibt der Anrufer nach der Tarifansage die gewünschte Zielrufnummer ein. Der Dienst stellt anschließend die Verbindung zum Festnetz- oder Mobilfunkanschluss her.
Was ist der Unterschied zwischen Callthrough und Call-by-Call?
Beim früheren Call-by-Call wurde eine 010xx-Vorwahl direkt vor die Zielrufnummer gesetzt. Bei Callthrough wird dagegen zuerst eine separate Einwahlnummer angerufen. Erst danach folgt die eigentliche Telefonnummer. Call-by-Call wurde zum Jahreswechsel 2024/2025 eingestellt.
Lohnt sich Callthrough trotz einer Mobilfunk-Flatrate?
Meistens nicht. Ist eine Flatrate für Gespräche in deutsche Mobilfunknetze bereits im Festnetztarif enthalten, verursacht die kostenpflichtige Callthrough-Einwahl zusätzliche Kosten. Interessant ist Callthrough daher vor allem für Anschlüsse ohne Mobilfunk-Flatrate.
Einen kostenlosen, aktuellen 24 Stunden Tarifvergleich für Fern- Handy- und Auslandsgespräche können Sie dann wie immer über unserem Tarifvergleich für Telefontarife oder bei unserem Callthrough Tarifvergleich machen.
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