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Bundesamt für Sicherheit: BSI Chef Schönbohm geht gegen sein Arbeitsverbot vor

• 08.11.22 Wenn es einen Vertrauensverlust bei einem der höchsten Beamten bei der deutschen Sicherheit, hier beim Bundesamt für Sicherheit, gibt, dann müssen schon erhebliche Gründe dafür sprechen. Der Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik, Schönbohm, ist zuletzt mit sofortiger Wirkung abberufen worden. Nun zieht Schönbohm gegen sein Arbeitsverbot im Rahmen eines Eilverfahrens vor Gericht.

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Bundesamt für Sicherheit: BSI Chef Schönbohm geht gegen sein Arbeitsverbot vor

So steht der ehemalige BSI-Präsident Schönbohm wegen dem Vorwurf der mangelnder Distanz zu russischen Geheimdienstkreisen in der Kritik. Nun wehrt sich Schönbohm gegen seine Abberufung durch das Innenministerium vor dem zuständigen Verwaltungsgericht in Köln.

Bundesamt für Sicherheit: BSI Chef Schönbohm geht gegen sein Arbeitsverbot vor
Bundesamt für Sicherheit: BSI Chef Schönbohm geht
gegen sein Arbeitsverbot vor -Bild: BSI

So hatte die Bundesinnenministerin Nancy Faeser von der SPD verboten, seine Dienstgeschäfte auszuüben. Das zuständige Verwaltungsgericht Köln bestätigte den Eingang eines entsprechenden Eilantrags des 53-Jährigen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. "Der Eilantrag ist am vergangenen Montag hier eingegangen", sagte eine Gerichtssprecherin.

Laut einem Spiegel Bericht soll Schönbohm in einem etwa 50-seitigen Schreiben seiner Anwälte die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück weisen.

So hatte das Bundesinnenministerium Schönbohm am 18. Oktober die Führung seiner Dienstgeschäfte untersagt. Als Begründung war von einem gestörten Vertrauensverhältnis die Rede. Dabei geht es um Kontakte zum umstrittenen Verein "Cyber-Sicherheitsrat Deutschland". Der Verein soll Verbindungen zu mrussischen Geheimdiensten haben. Zuvor hatte dieses Jan Böhmermann in seiner Sendung "ZDF Magazin Royale" aufgegriffen.

BSI Chef Schönbohm wird gefeuert --Grund ist Vertrauensverlust

Das Bundesinnenministerium hatte am 18.Oktober den BSI-Boss Arne Schönbohm mit sofortiger Wirkung freigestellt. Auch gibt es laut einem Spiegel-Berich nun auch ein Diziplinarverfahren gegen Arne Schönbohm. Immerhin warnte seit Monaten das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor einer erhöhten Gefahrenlage aufgrund des Ukrainekriegs. Auch gab es Warnungen vor dem russischen Kaspersky-Virenschutz.

Schönbohm selbst sagte gegenüber dem Spiegel am Dienstag auf Anfrage: "Da es keine Rückmeldung gab zu den Vorwürfen, habe ich am Montag selbst gebeten, ein Disziplinarverfahren einzuleiten, um den Sachverhalt zu klären. Mir ist bislang nicht bekannt, was das Ministerium geprüft hat und wie die konkreten Vorwürfe gegen mich aussehen.".

So sollen offenbar bislang keine wesentlichen neuen Erkenntnisse oder Vorwürfe vorliegen, sondern nur eine ministeriumsinterne Neubewertung der bereits bekannten Vorgänge.

Dabei gab es schon Kritik in einer Ausgabe des "ZDF Magazin Royale" mit Jan Böhmermann in der vorvergangenen Woche. Diese Vorwürfe waren aber auch nicht neu. Dabei geht es um die Nähe zu einem von ihm mitgegründeten und früher auch geleiteten Cybersicherheitsverein und dessen aktuellem Präsidenten Hans-Wilhelm Dünn.

Dabei soll Dünn ein problematisches Verhältnis zu Russland haben. Er war unter anderem auf Einladung der Staatsduma als "Wahlbeobachter" bei den russischen Präsidentschaftswahlen im Land. Auch gab es im Jahr 2019 für seinen Verein ein Kooperationsabkommen mit einem russischen Pendant, das von einem ehemaligen hochrangigen russischen Geheimdienstler geleitet wurde.

Auch hatte Schönbohm in der Vergangenheit seinen Mitarbeitern per Weisung untersagt, bei Veranstaltungen des Vereins aufzutreten. Dennoch war er selbst kürzlich zum zehnjährigen Jubiläum des Vereins zu Gast und hielt auch eine Rede. Beides war allerdings zuvor vom Bundesinnenministerium abgesegnet worden, so der Spiegel-Bericht.

BSI Sicherheitshinweise iOS 15.4: Apple iOS und Apple iPadOS ermöglicht Ausführung von Programmcode

Im Frühsommer tauchte im aktuellen Listing von Sicherheitshinweisen vom BSI (Bundesministerium für Sicherheit in der Information) ein Sicherheitshinweis für Apples laufende iOS Versionen auf. Betroffen sind alle Apple iOS System von Apple mit einer Versionsnummer, welcher kleiner iOS 15.4.1 sind. Passend dazu hatte Apple damals eine neue Version mit iOS 15.4.1 herausgegeben.

So wurde erst Mitte März Apples iOS 15.4 ausgerollt. Schon zuvor gab es Sicherheits-Updates auf die Version 15.3, dann wurde das neue Update auf Apples iOS 15.4 ausgerollt. Dabei gab es Nachbesserungen bei der Gesichtserkennung auf iPhone mit Maske. Bislang ein Schwachpunkt, aber es gibt auch wieder Verbesserungen und Sicherheitspatches für das bestehende iOS 15 System.

BSI Sicherheitshinweise iOS 15.4: Apple iOS und Apple iPadOS ermöglicht Ausführung von beliebigem Programmcode
BSI Sicherheitshinweise iOS 15.4: Apple iOS und Apple iPadOS ermöglicht
Ausführung von Programmcode --Sceenshot: Apple.com

Nun gibt es dazu aber eine Warnung vom Bundesministerium für Sicherheit in der Information.

Dabei kann ein lokaler Angreifer eine Schwachstelle in Apple iOS und Apple iPadOS ausnutzen, um beliebigen Code mit Kernel Privilegien auszuführen, so die Apple Hinweise im Blog.

iOS 15.4.1 Updates

Ferner enthält die Apple Version iOS 15.4.1 Fehlerbehebungen und Sicherheitsupdates für das iPhone und wird allen Benutzern empfohlen.

In diesem Update werden folgende Fehler auf dem iPhone behoben:

    • Die Batterie wird nach dem Update auf iOS 15.4 möglicherweise schneller leer als erwartet.
    • Braille-Geräte reagieren eventuell nicht mehr, wenn durch Text navigiert oder ein Hinweis angezeigt wird.
    • "Made for iPhone"-Hörgeräte können in einigen Apps von Drittanbietern unter Umständen die Verbindung verlieren.
Weitere Informationen zu den Sicherheitsaspekten von Apple-Software-Updates findet mah bei Apple unter https://support.apple.com/de-de/HT201222.

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