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Bundesamt informiert E-Mail Nutzer über Datendiebstahl --Online-Check möglich

• 07.04.14 Die Staatsanwaltschaft Verden hatte letzte Woche durch einen Zufallsfund rund 18 Millionen gehackte E-Mail Konten gefunden. Auch die entsprechenden Passwörter zu den Konten waren dabei. Von dem neuerlichen Datenklau sind alle großen deutschen E-Mail-Provider und mehrere internationale Anbieter betroffen.

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Nun hat die Staatsanwaltschaft Verden dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einen Datensatz mit mehreren Millionen E-Mail-Adressen zur Verfügung gestellt, um die Betroffenen zu warnen. Die Staatsanwaltschaft Verden dem BSI einen Datensatz mit rund 18 Millionen E-Mail-Adressen und Passwörtern zur Verfügung gestellt.

Unter den 18 Millionen E-Mail Adressen befinden sich dann rund 3 Millionen deutsche E-Mail-Adressen, welche aber wohl nur anhand der .de Endekennung als deutsche E-Mail-Adressen identifiziert sein. Die Inhaber der E-Mail-Adressen werden vom BSI in Zusammenarbeit mit den Online-Dienstleistern Deutsche Telekom, Freenet, gmx.de, Kabel Deutschland, Vodafone und web.de informiert. Zudem stellt das BSI wieder einen webbasierten Sicherheitstest zur

Verfügung.

Internetnutzer, die ein E-Mail-Account bei einem anderen als den oben genannten Dienstleistern haben oder einen eigenen Webserver betreiben, können einen Sicherheitstests unter www.sicherheitstest.bsi.de durchführen. Der neue Datensatz wurde in den seit Januar bestehenden Sicherheitstest eingepflegt. Die eingegebene Adresse wird in einem technischen Verfahren vom BSI mit den Daten abgeglichen, die die Staatsanwaltschaft Verden zur Verfügung gestellt hat. Ist die Adresse und damit auch die digitale Identität des Nutzers betroffen, so erhält dieser eine entsprechende Information per E-Mail an die angegebene Adresse. Ist die eingegebene E-Mail-Adresse nicht betroffen, so erhält der Nutzer keine Benachrichtigung.

Mit den E-Mail-Adressen und den zugehörigen Passwörtern versuchen Kriminelle mithilfe eines Botnetzes, sich in E-Mail-Accounts einzuloggen und diese für den Versand von SPAM-Mails zu mißbrauchen. Das Botnetz ist noch in Betrieb, die gestohlenen Identitäten werden aktiv ausgenutzt. Es ist davon auszugehen, dass es sich bei den gefundenen Adressen und Passwörtern sowohl um Zugangsdaten zu E-Mail-Konten als auch um Zugangsdaten zu anderen Online-Accounts wie Online-Shops, Internet-Foren oder Sozialen Netzwerken handelt.

Um die Sicherheit beim PC und Smartphone zu erhöhen, empfehlen wir daher laufend unseren Lesern eine aktuelle Version von Sicherheits-Software zu installieren. Erst zuletzt hatten wir hier einen ausführlichen Artikel vom AV Test.

Sollten Sie nun die Sicherheit bei ihrem Smartphones und PCs verbessern wollen, erhalten bei uns auch eine grosse Übersicht an Anti-Viren Programme, sowie die Software von den Anbietern Bitdefender, G Data und die Software von Kaspersky


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