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Fritzbox Hersteller AVM geht gegen DSL Routerzwang vor

• 17.10.13 Der Routerzwang wurde leider am Anfang diesen Jahres durch die Bundesnetzagentur beschlossen. Dabei waren die Argumente aber nicht schlüssig. Nun will der Fritzbox Hersteller AVM den Routerzwang in Deutschland durch eine Anhörung beseitigen.

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Immerhin gibt es in Deutschland 24 Millionen DSL-Anschlüsse und dabei üben die DSL Anbieter gegenüber den Kunden teilweise einen Routerzwang aus. Nun haben haben Verbraucher und Hersteller bis zum 6. November die Möglichkeit eine Stellungnahme abzugeben.

Die Bundesnetzagentur versucht bislang für alle Zugangstechnologien (DSL, Kabel, LTE und andere) einen einheitlichen Netzabschlusspunkt zu definieren. Dies ist technologisch schwer umsetzbar und wird der herausragenden Bedeutung von DSL und seiner besonderen Regulierung nicht gerecht, kritisiert AVM.

Bis zum 6. November können alle interessierten Bürger dazu Stellungnahmen bei der Bundesnetzagentur abgeben. In der Mitteilung 398/2013 hat die Bundesnetzagentur hierfür entsprechende Unterlagen ins Internet gestellt.

Nach Auffassung von AVM wurde im Gesetz über Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen die Schnittstelle zwischen Netz und Endgerät so definiert, dass Kunden die freie Auswahl bei Endgeräten haben. Die Netzbetreiber müssen ihre Schnittstellen so offenzulegen, dass Hersteller im freien Wettbewerb entsprechende Geräte anbieten können.

Eine der wenigen DSL Anbieter ohne Routerzwang ist 1&1. Hier gibt es sogar die neue Fritz!Box 7490 gratis zum DSL Anschluss dazu.


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