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Krieg in Ukraine: Hat Huawei Russland beim Angriffskrieg unterstützt?

• 08.03.22 Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sieht die neueste IT-Sicherheits Lage laut einem Medienbericht kritisch. So könnte es auch in Deutschland zu Hackerangriffen kommen in Verbindung mit dem Angriff von Russland auf die Ukraine. Ferner gibt es einen Medienbericht aus England, wonach Huawei Russland beim Angriff unterstützt haben soll. Immerhin hat der Fussballer Lewandowski deswegen seinen gut dotierten Werbevertrag mit Huawei gekündigt.

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Krieg in Ukraine: Hat Huawei Russland beim Angriffskrieg unterstützt?

So boykottiert der Polnische Verband Russland und damit einher nennen polnische Medien die mögliche Verwicklung, dass Huawei in den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verwickelt ist. "Ich möchte darüber informieren, dass wir heute die Entscheidung getroffen haben, die Zusammenarbeit zwischen Robert Lewandowski und der Huawei-Marke zu beenden", zitierte die polnische Sportseite WP Sportowe Fakty Tomasz Zawislak, den Manager des Bayern-Stars.

Krieg in Ukraine: Hat Huawei Russland beim Angriffskrieg unterstützt?
Krieg in Ukraine: Hat Huawei Russland beim Angriffskrieg
unterstützt? -Abbildung: (Pixabay License)/ pixabay.com

So stand am Wochenende in der Daily Mail "Berichten zufolge hat der chinesische Telekommunikationsriese Huawei Wladimir Putin bei seinen Bemühungen unterstützt, Russlands Internetnetzwerk nach Cyberangriffen zu stabilisieren"

. Dabei wurden Russische Medienseiten letzte Woche gehackt und Seiten durch "Grabsteine" ersetzt. So soll dann Huawei "Russland zu Hilfe geeilt" sein, um das Internetnetzwerk zu unterstützen. Dabei hatte die chinesische Website einen Bericht gelöscht, aus dem hervorgeht, dass Huawei seine Forschungszentren nutzen würde, um "50.000 technische Experten in Russland" zu schulen, um die Online-Störung zu unterstützen.

So hat Huawei Wladimir Putins Bemühungen unterstützt, das russische Internetnetzwerk zu stabilisieren, nachdem es von Hackergruppen auf der ganzen Welt angegriffen wurde.

Der konservative Abgeordnete Iain Duncan-Smith, der das Thema letzten Donnerstag im Unterhaus zur Sprache brachte, sagte: "Ich bin zutiefst besorgt darüber, dass ein Unternehmen von der britischen Regierung als eine solche nationale Sicherheitsbedrohung angesehen wird, dass sie nicht zulassen konnte, dass diese ihre 5G-System in Grossbritannien installieren. Es sollte jetzt eine vollständige Untersuchung geben, wie wir die Oligarchen sanktionieren, die Putin geholfen haben, und sollten wir uns auch Unternehmen ansehen, die Putin geholfen haben".

Huawei hatte sich zunächst nicht zu den Vorwürfen geäußert, sie in einem späteren Statement jedoch als "Fake News" bezeichnet.

Aber laut den polnischen Medienberichte war Lewandowski von den Äußerungen Huaweis nicht überzeugt, und beauftragte seine Anwälte, die Geschäftsverbindung sofort zu beenden. Dabei hatten erst im Januar 2022 Lewandowski und Huawei ihre seit November 2015 bestehende Zusammenarbeit bis 2025 ausgedehnt.

"Ich kann mir nicht vorstellen, ein Spiel gegen die russische Nationalmannschaft auszutragen, während die bewaffnete Aggression in der Ukraine anhält. Die russischen Fußballer und Fans sind dafür nicht verantwortlich. Aber wir können nicht so tun, als ob nichts passiert", schrieb der Stürmer des FC Bayern München auf Twitter.

In der Vergangenheit wurden schon Spionage Vorwürfe gegen Huawei laut, wie wir auch schon in der Vergangenheit berichtet haben.

BSI Warnung Russland: Hackerangriffe auf deutsche Ziele könnten schon bald starten

Dabei geht es laut der Warnung vom BSI um mögliche Hackerangriffe gegen kritische Infrastrukturen in Deutschland. So sollen laut einem Spiegel-Bericht Behörden sogar in Kürze mit Angriffen rechnen.

>BSI Warnung Russland: Hackerangriffe auf deutsche Ziele könnten schon bald starten
BSI Warnung Russland: Hackerangriffe auf deutsche Ziele könnten
schon bald starten -Abbildung: (Pixabay License)/ pixabay.com

Diese Information geht aus einem Sonderlagebericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hervor. Demnach liegen dem BSI Informationen eines "vertrauenswürdigen Partners" vor, dass eine Attacke gegen 2Hochwertziele" schon bald bevorstehen könnte. Die Informationen gelangten wohl aus dem Ausland über das deutsche Cyberabwehrzentrum an das Bundesministerium.

So soll es schon nach dem Beginn des Krieges in Deutschland zu einer Angriffswelle durch die mutmaßlich von russischen Diensten gesteuerte Hackerkampagne "Ghostwriter" gekommen sein. "Aufgrund erneuter, aktueller Angriffe von Ghostwriter im März 2022 gegen Personen in Deutschland ist besondere Vorsicht geboten", heißt es in einem Sicherheitshinweis der Behörde an Vertreter der deutschen Wirtschaft.

Dabei versuchen die Hacker mit sogenannten Phishingmails Zugang zu E-Mail-Konten zu gelangen. Dabei warnt das Bundesamt vor harmlosen E-Mails unter anderem von der harmlos klingenden Adresse "t-online.de@comcast.net".

Sicherheitskreisen als die aktuell größte Bedrohung für Deutschland. Dabei verfügen die russischen Geheimdienste über Fähigkeiten, neben kritischer Infrastruktur auch den politischen Betrieb "erheblich und nachhaltig zu sabotieren", berichtete das Magazin.

So konnte die Hackergruppe "Ghostwriter" laut Verfassungsschutz bereits "erfolgreich Daten von Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern und sonstigen politischen Zielen erbeuten". Es bestehe auch die Gefahr, dass Angreifer Nachrichtenportale oder Social-Media-Accounts kapern, um über diese Kanäle Falschmeldungen zu verbreiten, so die Behörde.

Die deutschen Sicherheitsbehörden gehen davon aus, dass die Hackergruppe "Ghostwriter" von Wladimir Putins Militärgeheimdienst GRU gesteuert wird.

Auch Personalmangel in der IT-Sicherheit

So fehlt es auch in Deutschland an IT-Fachkräften für die Cybersicherheit So sollen bei den Ministerien und -behörden jede sechste Stelle für IT-Sicherheit im Kampf gegen Cyberangriffe unbesetzt sein. Nach einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion fehlen derzeit 600 Fachkräfte für die 3600 Stellen für IT-Sicherheit im Bereich der verschiedenen Bundesministerien.

So sagte die Linke-Digitalexpertin Anke Domscheit-Berg, die russische Seite habe den Cyberkrieg offensichtlich länger vorbereitet. Dabei werde Schadsoftware eingeschleust und über längere Zeit zum Ausspionieren der IT-Systeme und ihrer Daten genutzt, aber erst für spätere Angriffe weiter aktiviert. Auch in Deutschland habe es bereits derartige Attacken gegeben.

"Die Bedrohung ist real, und ich kann nicht verstehen, dass die Bundesregierung das Thema nicht höher priorisiert", sagte die Linke Bundestagsabgeordnete. "Die Gefahr durch Cyberangriffe steigt von Jahr zu Jahr, immer wieder veröffentlicht das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik neue Rekordzahlen zu digitalen Angriffen.".

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