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NDR: Telekom verlangt Auskunft beim NSA Spionage-Skandal von den Briten

• 28.08.13 Die deutsche Telekom könnte nun laut einem Bericht des NDRs im Rahmen der NSA Überwachung von dem britischen Geheimdienste GCHQ abgehört worden sein. Darauf läßt die Berichterstattung des NDR schliessen. Damit wären dann auch deutsche Nutzer der Telekom und natürlich alle Firmen, die ihr Routung über das Telekom Netz leiten und Telekom Dienste in Anspruch nehmen, betroffen.

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Laut den Unterlagen des ehemaligen Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden, zu denen der NDR und die Süddeutsche Zeitung Zugang hatten, zeigen, dass der britische Dienst wesentliche Teile des europäischen Internet-Verkehrs speichern und analysieren kann. Das betrifft in besonderem Umfang die Daten deutscher Internet-Nutzer. Hier hat der Dienst Zugriff auf zwei Transatlantik-Kabel sowie auf eine der wichtigsten Verbindungen nach Ostasien und das innereuropäische Kabel PEC.

Das erlaubt dem britischen Geheimdienstes GCHQ in vielen Fällen, auch E-Mail-Kommunikation innerhalb Europas und sogar innerhalb Deutschlands mit zulesen, da viele Onlinedienste ihre Server für den europäischen Markt in England oder Irland haben.

Die Deutsche Telekom gehört ebenfalls zu den Betreibern der abgehörten Kabel. Die Telekom teilt mit, es gewähre "ausländischen Diensten keinen Zugriff auf Daten sowie Telekommunikations- und Internetverkehre in Deutschland". Zu möglichen Programmen britischer Geheimdienste habe man "keine Erkenntnisse", halte sich aber an jeweils geltende Landesgesetze.

Die Telekom wies in der Stellungnahme darauf hin, dass die großen Unterseekabel von Firmen-Konsortien betrieben werden, die auf die jeweiligen Partner vor Ort angewiesen seien. Im konkreten Fall habe die Telekom bereits geprüft, ob es eine rechtliche Grundlage gibt, auf der man von anderen Anbietern Aufklärung über die Zusammenarbeit mit britischen Sicherheitsbehörden verlangen kann. Aufgrund des UK Official Secrets Act bestehe allerdings eine Verschwiegenheitsverpflichtung seitens der Unternehmen.

Zu diesen Unternehmen gehören laut den Snowden-Unterlagen die British Telecommunications (BT) und der Netzwerk-Betreiber Level 3. BT soll sogar eigene Hardware-Lösungen zur Verfügung gestellt haben, die den Agenten das Abhören erleichtern.


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