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Netzabschaltung 3G/UMTS Netze: Diese Tipps helfen bei der Suche nach einem Ersatztarif

• 16.07.21 Das Internet ist für viele Menschen die erste Anlaufstelle, wenn es um die schnelle Kommunikation geht. Ärgerlich es dann der Ausfall des Netzes durch die Umstellung auf 4G/5G/LTE. Nun hat Vodafone und die Telekom zum neuen Monat Juli begonnen, ihre alten 3G/UMTS Netze abzuschalten. O2 wird dann auch folgen. Den Start hatte Vodafone in der in der Nacht vom 30. Juni auf
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den 01. Juli gemacht, sein altes UMTS-Netz endgültig abzuschalten. Der Abschalt-Prozess dauerte rund eine Woche und wurde in den Morgenstunden des 7. Juli beendet. Allerdings sitzen oftmals Mobilfunkkunden nun in einem 2G-Netzloch nach der Abschaltung von 3G/UMTS.

Netzabschaltung 3G Netze: Diese Tipps helfen bei der Suche nach einem Ersatztarif

Die beiden Mobilfunkprovider Telekom und Vodafone bringen eine neue Technik beim 5G LTE Netzausbau mit Dynamic Spectrum Sharing ins Spiel, mit der man gleichzeitig das 4G- und 5G Netz mit nur einer Antenne realisieren kann. Damit aber auch neue Frequenzen verfügbar sind, werden die Provider Telekom, O2, und Vodafone das 20 Jahre alte 3G UMTS im Sommer diesen Jahres abschalten. Daher warnen auch die Verbraucherschützer vor übereilten Vertragsabschlüssen. Allerdings stehen manchmal die Kunden nun vor einem langsamen 2G Netz. Besonders ärgerlich ist es, wenn man einen der tollen Allnet Flat Tarife gebucht hat, um schnell mobil zu surfen.

Vodafone Netzabschaltung 3G Netze: Vodafone schaltet rund 20 Jahre alte Mobilfunk-Technik ab
Vodafone Netzabschaltung 3G Netze: Vodafone schaltet
rund 20 Jahre alte Mobilfunk-Technik ab -Bild: Vodafone

In der Regel sollte keine Probleme bei der Abschaltung der alten 3G/UMTS Netze auftauchen, allerdings berichten Nutzer in den Telekom und Vodafone Foren zum Beispiel, dass das surfen oftmals nur noch mit dem alten Netzstandard 2G funktioniert.

Dann sollten die Nutzer an ihrem Wohnort oder Standort einen Netzvergleich machen. Wenn es mit der Telekom nicht mehr klappt, dann kann man weiterhin in der Regel an diesem Standort mit Vodafone oder O2 schnell mobil surfen.

Abschalten des fast 20 Jahre alten Netzes fällt kaum auf

Laut Vodafone fällt das Abschalten des fast 20 Jahre alten Netzes kaum auf. Das zeigen die Ergebnisse zahlreicher Pilot-Städte, in denen der Düsseldorfer Kommunikationskonzern schon im Mai UMTS heruntergefahren hatte. Und auch annähernd alle seit 2015 vermarkteten Smartphones unterstützen den deutlich moderneren Übertragungsstandard 4G.

Der Nachfolger vom 3G UMTS ist mit 4G LTE schon seit dem Jahr 2015 an den Start gegangen. Im LTE-Netz surfen Kunden mit bis zu zehnfach höherer Geschwindigkeit. Und durch die 3G-Abschaltung wird sich das Tempo für Vodafone Kunden nochmals deutlich erhöhen. Während die Top-Geschwindigkeit im 3G-Netz bei bis zu 42 Mbit/s beträgt, sind es im LTE-Netz bis zu 500 Mbit/s.

Der Provider nutzt dafür das bislang für 3G verwendete 2100 MHz Frequenzband und erweitert es um 5 MHz auf jetzt insgesamt 15 MHz. Die Erweiterung gilt für beide Transportwege. Die zusätzliche Bandbreite hatte sich Vodafone bei der Auktionsrunde der Bundesnetzagentur im Sommer 2019 gesichert.

Der Datenverkehr im 3G-Netz nimmt daher rapide ab. Seit Ankündigung der 3G-Abschaltung im Frühjahr 2020 hat er sich um die Hälfte reduziert und macht nur noch wenig mehr als 2 Prozent des gesamten mobilen Datenverkehrs im Vodafone-Mobilfunknetz aus.

Alle 3G-Kunden bekommen LTE Netz

Alle 3G-Kunden im Vodafone-Netz erhalten einen mobilen Internetzugang ins wesentlich bessere LTE-Netz. Alte SIM-Karten, die kein LTE unterstützen, tauscht der Netzbetreiber kostenlos. Zudem gibt es für alle, die vom LTE- und 5G-Netz von Vodafone profitieren möchten, spezielle Smartphone-Angebote für 3G.

Vodafone erreicht mit seinem LTE-Netz 98,6 Prozent der Haushalte in Deutschland. Damit können rund 80 Millionen Menschen mit ihren Telefonen im LTE-Netz von Vodafone surfen.

5G-LTE Ausbau: Neue Technik bei Telekom und Vodafone mit Dynamic Spectrum Sharing

Die neue Technik mit Dynamic Spectrum Sharing ist eine neue Antennen-Technologie, mit deren Hilfe eine Antenne erstmals überhaupt zwei Netze zeitgleich bereitstellt. Damit kann das 4G und 5G Netz mit einer Antenne realisiert werden, wofür man bislang unterschiedliche Antennen an einem Standort benötigte.

Vodafone beschreibt dieses Modell so: Wenn ich mit einem 5G-Smartphone im Umkreis der Mobilfunk-Antenne im Netz surfe, surfe ich mit 5G. Meint aber auch: Wenn ich in der selben Umgebung mit einem gängigen LTE-Smartphone ein Video streame, streame ich mit 4G. Das funktioniert ähnlich, wie an der Kasse im Supermarkt, wo ich gefragt werde, ob ich Bargeld dabei habe oder mit Karte zahlen möchte. Nur mit dem Unterschied, dass die Antenne mich nicht extra fragen muss, welches Smartphone ich dabei habe: Sie erkennt das ganz allein und stellt das passende Netz bereit.

Bundesnetzagentur Mobilfunk Monitor: Neues Update verfügbar für aktualisierte Daten
Bundesnetzagentur Mobilfunkkarte mit Update -Screenshot: BNetzA

Bundesnetzagentur Mobilfunk Monitor: Neues Update verfügbar für aktualisierte Daten

Wenn man nun durch die 3G/UMTS Abschaltung in einem 2G-Netzloch sitzt, kann man sich bequem bei der Bundesnetzagentur eine Übersicht verschaffen, wie die Mobilfunk-Ausleuchtung von den Providern am Standort oder Wohnort ist.

So hatte die Bundesnetzagentur schon gegen Jahresende eine Karte für die 2G, 3G und 4G Mobilfunkabdeckung in allen Dörfern und Städten auf einer Karte erfasst. Dabei hatten Nutzer schon im Vorfeld auf Daten hingewiesen, wo es Funklöcher gab, aber in der Karte nicht verzeichnet sind.

Da die Mobilfunkkkarte damals auch schnell online ging, konnten wir uns auch einen ersten Überblick über die Mobilfunklöcher verschaffen. Augenfällig war damals, dass trotz Messungen durch die Bundesnetzagentur App, falsche Daten im System vorhanden waren. So gab es zum Beispiel bei Vodafone viele Funklöcher an den B202 im Norden Deutschlands. Ausgewiesen ist nur eine Minifunkloch. Auch in der benachbarten Stadt Lütjenburg gibt es Funklöcher von den Mobilfunkprovidern.

Nun sind die Daten allerdings besser aufbereitet. So konnten wir wieder die Funklöcher vorfinden, welche man auch mit dem Handy lokalisieren kann. Dieses gilt für einige Region im Norden Deutschlands.

Damit deckt sich dieses nun eher mit den Meinungen vieler Nutzer in Deutschland, welche zum Jahresende erhebliche Abweichungen von der tatsächlichen Mobilfunkleistung attestiert hatten. Aber weiterhin empfehlen wir, die verbindlichen Mobilfunkkarten mit den jeweiligen Ausleuchtungszonen der Provider.

Wenn man sich einen neuen Tarif beim fremden Netzanbieter zulegen will, kann man mit diesen Tipps dann böse Überraschungen beim Mobilfunkempfang vermeiden. Auch hatte zum Beispiel O2 massiv an den LTE Stationen nachbessern müssen durch die Auflagen der Bundesnetzagentur, so dass auch damit der Speed erheblich verbessert wurde.

Den eigenen Mobilfunkbedarf festlegen

Bevor Nutzer sich auf die Suche nach einem passenden Tarif machen, sollten Nutzer erst einmal den eigenen Bedarf festlegen. Dieser Schritt wird oft übergangen und dies führt dann zu einem Problem: Tarife scheinen ansprechend zu klingen und werden abgeschlossen. Gleichzeitig haben sie aber die falschen, zu viele oder auch zu wenige Inhalte für den Nutzer. Dies lässt sich vermeiden, wenn der eigene Bedarf festgelegt wird. Brauche ich eine Internet-Flat? Brauche ich eine Telefon-Flat? Wie sieht es mit SMS aus? Viele Anbieter schnüren heute umfangreiche Pakete, die jedoch gar nicht in Anspruch genommen werden können. Hier zahlen Nutzer einen zu hohen Preis für das, was sie eigentlich wirklich brauchen.

Mit Filtern arbeiten

Über einen guten Anbieter ist es möglich, mit Filtern auf die Suche nach dem richtigen Tarif zu gehen. Angaben, beispielsweise zum monatlichen Datenvolumen oder auch zu den im Tarif enthaltenen Freiminuten, können so bereits im Voraus gemacht werden. Die Auswahl an Tarifen ist dann direkt eingegrenzt. Dadurch fällt es leichter, einen wirklich effektiven Vergleich durchführen zu können und so das passende Paket zu finden.

Immer wieder Vergleiche durchführen

Vertragsbindungen von bis zu zwei Jahren sind bei Telefontarifen auch heute noch normal. Es kann sich aber auf die Dauer lohnen, nicht in einem alten Vertrag zu verharren. Die Kündigungsfristen bis zu sechs Monaten vor Ablauf des aktuellen Vertrages können genutzt werden, um nach einem anderen Tarif zu schauen. Es ist lohnenswert, in diesem Zeitraum wieder einen Vergleich durchzuführen und beim eigenen Anbieter sowie bei der Konkurrenz zu schauen, wo noch gespart oder das eigene Paket zum gleichen Preis besser geschnürt werden kann.



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