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RKI Impfquoten Desaster: Wielers falsche Zahlen sorgen für Kritik von den Grünen und der FDP

• 09.10.21 Bei den Maskenempfehlungen wurde damals zu spät gehandelt. Immerhin kamen 29 Studien zu diesem Schluss, das war Jahr im Juli 2020. Konsequenzen musst der RKI Chef Wieler damals nicht befüchten, da er Rückendeckung vom Gesundheitsminister Spahn bekam. Nun wurde bekannt, dass das RKI falsche Zahlen bzgl. der Impfquote im Umlauf gebracht hatte, auf dessen Grundlagen Eingriffe in die Grundrechte der Bürger gemacht worden sind. Daher kommt nun scharfe Kritik von den Grünen und der FDP.

RKI Impfquoten Desaster: Wielers falsche Zahlen sorgen für Kritik von den Grünen und der FDP

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Durch das falsche Zahlenmaterial vom Lothar Wieler, Chef des Robert-Koch-Instituts, werden Grünen- und FDP-Politiker dem RKI-Chef eine Verzerrung der Zahlen vor. Immerhin gab es dieses Eingeständnis am letzten Donnerstag gegenüber der Öffentlichkeit. Die Impfquote liegt um bis zu fünf Prozent höher. Auch sehen die Politiker von der FDP und den Grüne beim RKI eine zu große Nähe zur Regierung und über weitere scharfe Kritik am Instituts-Chef Wieler.

RKI Impfquoten Desaster: Wielers falsche Zahlen sorgen für Kritik von den Grünen und der FDP
RKI Impfquoten Desaster: Wielers falsche Zahlen sorgen für
Kritik von den Grünen und der FDP. Screenshot: mobilcom-debitel

Im letzten Jahr kritisierten schon mehrere Experten das Robert Koch-Institut und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) scharf für die zögerliche und späte Empfehlung, zum Schutz vor dem Coronavirus Gesichtsmasken zu tragen. Einer der Kritiker ist SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, worüber wir berichteten.

Die Recherchen von NDR, WDR und SZ haben ergeben, dass der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, noch bis Mitte März 2020 keine Empfehlung für das tragen von Masken in der Öffentlichkeit gemacht hatte. Die damalige Begründung lautete: "Für einen Schutz gebe es keine Evidenz".

Dieses haben damals der Rechercheverbund von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung herausgefunden und erhoben schwere Vorwürfe gegen das Robert Koch-Institut (RKI) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Sogar der SPD Politiker Lauterbach redete von rettbarem Menschenleben.

Politische Einflussnahme auf das RKI

Nun kritisiert die FDP und die Grünen das RKI Verhalten auch bei der Impfquote und redet von politischer Einflussnahme auf das Robert-Koch-Institut und auf den Instituts-Chef Lothar Wieler. Am letzten Donnerstag musste das Instituts eingestehen, dass die Zahl der geimpften Menschen in Deutschland als zu niedrig angegeben worden ist.

Bei Wieler gebe es "von Fehlereinsicht keine Spur", sagte die FDP-Gesundheitsexpertin Christine Aschenberg-Dugnus (FDP) laut einem Bild-Bericht. Auch ist Wieler "zu nah dran an der Linie der Bundesregierung", kritisierte die Gesundheitsexpertin weiter.

Damit will die FDP , dass die Behörde nicht länger dem Bundesgesundheitsministerium untersteht. "Wir machen uns dafür stark, dem RKI künftig politische Unabhängigkeit zu garantieren.". Und die FDP-Gesundheitsexpertin Aschenberg-Dugnus weiter: "Wir haben schon vor Monaten geahnt, dass die Impfrate zu niedrig ausgewiesen wird.". In der Vergangenheit hatte die Bundesregierung dies stets bestritten. "Jetzt haben wir Oktober, und Herr Wieler korrigiert die Quote um fünf Prozent nach oben. Und es wird so getan, als wäre das ein Erfolg."

RKI verantwortlich für lange Schulschliessungen

Der Grünen-Politiker Dieter Janecek kritisierte laut einem Bild-Bericht "Andere Länder "kennen solche Probleme mit der Erfassung der Impfquote nicht: Deutschland ist mal wieder überfordert." Janecek sieht auch eine Mitverantwortung Wielers für die langen Schulschließungen in Deutschland: "Das RKI hat einen Kurs mitgetragen, der auf Kinder als angebliche Infektionstreiber ein besonderes Augenmerk gelegt hat.".

Durch die neuesten Ergebnisse einer Umfrage liegt der Anteil in der Erwachsenenbevölkerung bei mindestens einmal Geimpfter bei bis zu 84 Prozent und einem Anteil vollständig Geimpfter von bis zu 80 Prozent. Die bislang offiziell dem RKI gemeldeten Zahlen dagegen ergaben bei den Erwachsenen aktuell eine Impfquote von 79,1 Prozent für mindestens einmal Geimpfte und 75,4 Prozent für vollständig Geimpfte.

Als Grund für die Verzerrung der Zahlen nannte das RKI, dass manche Impfstellen nicht alle Impfungen an das Institut melden würden. Aufgrund des Verdachts der faschen Zahlen und nach Kritik ließ das Institut eine Telefonumfrage unter mehr als 1000 Bürgerinnen und Bürgern erstellen. Hier ergab es sich, dass eine deutlich höhere Impfquote verfügbar war.

Corona Krise: Massive Kritik an Robert Koch-Institut und WHO wegen verspätetem Maskentragen

So kritisierten schon damals mehrere Experten das Robert Koch-Institut und die Weltgesundheitsorganisation (WHO) scharf für die zögerliche und späte Empfehlung, zum Schutz vor dem Coronavirus Gesichtsmasken zu tragen. Einer der Kritiker ist SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach.

"Ich würde vermuten, dass wir in Deutschland Tote hätten verhindern können", sagt der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach mit Blick auf die späte Empfehlung von Masken.

Die Recherchen von NDR, WDR und SZ haben ergeben, dass der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, noch bis Mitte März 2020 keine Empfehlung für das tragen von Masken in der Öffentlichkeit gemacht hatte. Die damalige Begründung lautete: "Für einen Schutz gebe es keine Evidenz".

Auch die WHO war gegenüber dem tragen von Masken ablehnend. Selbst zwei Wochen nachdem die WHO die Corona-Pandemie ausgerufen hatte, erklärte die für Infektionsprävention zuständige Mitarbeiterin April Baller Ende März: "Wenn Sie keine Atemwegssymptome wie Fieber, Husten oder eine laufende Nase haben, brauchen Sie keine medizinische Maske zu tragen.".

Lauterbach wollte Maskenpflicht

Anders sah es bei dem SPD-Gesundheitspolitiker und Epidemiologe Karl Lauterbach aus. Dieser hatte schon in einem frühen Stadium der Pandemie geraten, Masken zu tragen.

"Die Studienlage gab das ganz klar her", so Lauterbach gegenüber dem Rechercheverbund. Es habe etliche Untersuchungen gegeben, die schon Jahre zuvor gezeigt hatten, dass Masken einen erheblichen Anteil von Viren zurückhalten.

Anfang Juni erschien im Mediziner-Fachblatt Lancet eine Übersichtsarbeit, die 29 Studien ausgewertet hat, die den Einsatz von Gesichtsmasken untersucht hatten.

So sagte der Hauptautor der Übersichtsarbeit, Prof. Holger Schünemann aus Kanada: "Nach unserer Analyse reduzieren Masken das Risiko, sich zu infizieren um etwa 80 Prozent".

Durch den frühen Gebrauch von Masken hätte es deshalb weltweit möglicherweise zu einer großen Verminderung der Todesfälle kommen können, so Schünemann weiter gegenüber dem Rechercheverbund NDR, WDR und SZ.

Die neue Corona Warn App bzw. Corona Tracing App ist seit dem 16.Juni im Google Play Store und im Apple App Store verfügbar und daher seit guten 2 Wochen im Einsatz. Letzte Woche wurde auch die Verfügbarkeit auf andere europäische Länder ausgeweitet. Durch die kurzfristige Entwicklungszeit gibt es aber viele Fehler, welche bei den Nutzern zu Verunsicherungen führen. Ferner gibt es erste Schätzungen über infizierte Personen bei der Corona Warn App.

Corona War App zum Start fehlerhaft

Bei der Corona Warn App haben zum Start im letzten Jahr die Nutzer immer mehr Fehler gemeldet. Besonders ärgerlich und offensichtlich sind die falschen Zählungen bei den aktiven Tagen. So spranden zuletzt die Werte laut den Anwendern bei Erreichen von 14 Tagen auf eine andere Zahl. So gibt es zum Beispiel den Hinweis "12 Tage von 14 Tagen aktiv", obwohl man die App schon mindestens 14 Tage benutzte. Konsequenzen bei den Verantworlichen wurden damals nicht getragen.

So gab es damals gab es schnell eine Liste von über 200 Meldungen auf den Entwickler Seiten bei Android. Auch bei Einsatz auf einem iPhone ist die Liste damals schon auf 300 Meldungen hochgeschosse. Somit gibt es in der Summe rund 500 Meldungen.

Informatiker kritisiert Desaster bei der Corona Warn App Entwicklung

Laut unserem Chefredakteur vom Redaktionsnetzwerk Tarifrechner und Informatiker, Dipl. Inform. Martin Kopka, ist dieses ein Desaster.

"Da es sich hier um eine Gesundheitsapp handelt müssen erhebliche Standards bei der Entwicklung eingehalten werden, da die Bloßstellung von Nutzern droht. So darf die Anzahl der Fehler im Programm-Code nur das technische Minimum erreichen, welches man mit modernen Methoden der Software-Testmethoden im Programm-Code machen kann. Daher gibt es hier erhebliche Defizite bei der Entwicklung", so Dipl. Inform. Martin Kopka."Daher droht hier nun der Verdacht der Kumpanei und dem schnellen Geldverdienen zwischen dem Gesundheitsminister Spahn und den Entwicklerkonzernen, da der Auftrag nicht über eine Ausschreibung vergeben wurde".

Forderung nach Corona App Gesetz nicht unklug wegen fehlerhaftem Programm-Code

Durch eine mangelhafte und fehlerhafte Programmierung bei der Corona Tracing App, können Nutzerdaten mitunter ausgespäht werden und so Nutzer zu Schaden kommen. So werden bei der Software-Entwicklung entsprechende Software-Testmethoden eingesetzt, um die Fehlerzahl im Programm-Code zu reduzieren. Allerdings gibt es nie 0 Programmier-Fehler.

"Überlicherweise muss man bei einem hohen Entwicklungs-Standard bei der Verwendung von gängigen Software-Testmethoden in nebenläufigen und sequentiellen Systemen von 5 Fehlern pro 1.000 Zeilen Code ausgehen. Bei sicherheitsrelevanten Systemen sollten es nicht mehr als 0.5 Fehler pro 1.000 Zeilen Programm-Code sein", so der Chefredakteur vom Redaktionsnetzwerk Tarifrechner, Dipl. Inform. Martin Kopka. Da es gerade viele Fehlerquellen bei der Verwendung der Bluetooth-Schnittstelle bei den WLAN-Chips gibt, sollte man auch über eine Haftung reden müssen. Dieses wäre ideal per Gesetz zu regeln und man würde zusätzliches Vertrauen in der Bevölkerung für den App Einsatz schaffen.

Corona Tracing App: Grüne Justizminister fordern weiterhin Gesetz für Corona App

Damals hatten Die Grünen schon mal ein Gesetz für die Corona App gefordert. Nun setzen sich die grünen Justizminister in vier Bundesländern erneut dafür ein. Dabei geht es um eine gesetzliche Grundlage für die geplante Corona Tracing App der Bundesregierung, welche aktuell durch die Telekom und SAP entwickelt wird. Durch das Corona App Gesetz sollen mögliche Benachteiligungen für Personen verhindert werden.

Es besteht die Möglichkeit, dass Behörden, Firmen und Kommunen die Corona Tracing App als Einlasskontrolle benutzen, um zur Arbeit, ins Kino, an den Strand oder an sonstigen Plätzen zu gelangen, so der Chefredakteur vom Redaktionsnetzwerk Tarifrechner, Dipl. Inform. Martin Kopka. Daher ist der Forderungen der Grünen durch die Justizminister auch nicht unbegründet.

Daher gibt es nun online ein Positionspapier von Katja Meier (Sachsen), Dirk Adams (Thüringen), Dirk Behrendt (Berlin) und Till Steffen (Hamburg).

Mit dem Gesetz sollen Personen bei der Nicht-Benutzung der App nicht benachteiligt werden. Dieses gilt auch für Personen die kein Smartphone bei sich führen. So sollen Im Falle einer Benachteiligung Betroffene eine "Unterlassungs- und Beseitigungs- sowie Schadensersatzansprüche" bekommen.

Immerhin könnten Firmen hier neue Regelungen in den AGBS vereinbaren. Diese würden mit dem neuen Corona Gesetz dann nicht mehr erlaubt sein.

Informatiker redet von Trojanisches Pferd

Auch geht es bei der Corona Tracing App um die Akzeptanzproblematik in der Bevölkerung. Immerhin beschreibt der Präsident der Gesellschaft für Informatik diese Software-Lösung als eine "Lösungen die Bevölkerung in Breite überwachbar werde". Auch beschreibt der Informatiker hier ein "immenses Risiko", die in der Ansage gipfelten, dass eine solche App "wie ein trojanisches Pferd ist".

Auch führt der Informatiker die Corona-Datenspende-App an, welche sich bei seinen Versuchen schon gar nicht mehr deinstallieren ließen War die Corona App erst einmal auf dem iPhone, lasse sich die Datenweitergabe über Apple Health leider gar nicht mehr deaktivieren, so die Kritik. Daher betrachtet er diese Apps zum Tracking als vielfach verwendete "Folterinstrumente" bei der Datenerhebung.

Gefahr der Lokalisierung durch GPS in wenig besiedelten Gebieten

Die örtliche Lokalisierung durch GPS kann gerade auf dem Lande zur Feststellung von Personen werden und widerspricht damit der Anonymität der Beteiligten, so unser Chefredakteur von Redaktionsnetzwerk Tarifrechner, Dipl. Inform. Martin Kopka. Mitunter ist es sogar kriminell wenn die GPS Daten aufgezeichnet werden, da auch Anwälte, Steuerberater und Journalisten durch die Verwendung der Corona Tracing App ihre Bewegungsabläufe offenbaren würden, so die Kritik vom Chefredakteur weiter.

Bei der Volkszählung kann man diesen gravierenden Fehler beim Datenschutz auch erleben, welcher bisher noch nie beseitigt wurde, so die Kritik vom Chefredakteur, Dipl. Inform. Martin Kopka. So bekommen große Firmen eine eigene Postleitzahl. Wer "Gewerkschaftsvertreter" als Beruf angibt, kann sofort in der Firma identifiziert werden, da die Postleitzahl auf dem Mantelbogen angegeben werden muss. Immerhin geht es hier um die "anonyme Volkszählung". Auf dem Dorf gilt das Gleiche. Hier gibt es eine Postleitzahl mit wenigen Einwohnern. So ist der Geschäftsführer einer IT-Firma, Fahrschule, Bäckerei, Anwaltskanzlei, Steuerberaterkanzlei oder Handwerksbetrieb etc. leicht identifizierbar, da immer der Tätigkeitsbereich der Firma bei der "anonymen Volkszählung" abgefragt wird.

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