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Statistik: Die Hamburger surfen besonders oft im Internet

• 22.04.14 Das Surfen im Internet wird je nach Ländergrenzen unterschiedlich stark in Anspruch genommen. Dabei ist in der Statistik ein Nord-Süd-Gefälle zu beobachten. In den Stadtstaaten und im Westen surfen mehr Menschen regelmäßig im Internet als in den Flächenstaaten und im Osten.

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An der Spitze der Bundesländer stehen Hamburg und Rheinland-Pfalz. Dort gehen je 84 von 100 Einwohnern mindestens einmal wöchentlich ins Internet. In Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg nutzen hingegen nur 67 bzw. 68 Prozent das Internet jede Woche, so der Branchenverband Bitkom. Als Grundlage für die Zahlenbasis sind die neuen Erhebungen der EU-Statistikbehörde Eurostat.

"Gerade in ländlichen und strukturschwachen Gebieten kann das Internet besonders wertvolle Beiträge zu einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung und Lebensqualität leisten", sagte Bitkom-Präsident Prof. Dieter Kempf.

Nord Süd Gefälle -Quelle: Bitkom

Laut den Statistikern von Eurostat hat sich die Zahl der regelmäßigen Internet-Nutzer in den vergangenen Jahren kontinuierlich erhöht. im Jahr 2009 lag sie bundesweit noch bei 71 Prozent, im Jahr 2013 waren es dann schon 80 Prozent. Besonders stark gestiegen ist sie in Sachsen, von damals 56 auf nun 74 Prozent. Auch Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen konnten im gleichen Zeitraum stark zulegen, so der Branchenverband weiter.

Die stärkere Nutzung von Tablet PCs und Smartphones haben den Zugang in das Internet vereinfacht und helfen, Barrieren abzubauen. Solche leicht zu bedienenden Geräte können gerade älteren Menschen den Einstieg ins Internet erleichtern. In Ländern wie Island und Norwegen liegt der Anteil der Internet-Nutzer schon heute bei deutlich über 90 Prozent, so die Experten von Bitkom.



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