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Telekom 1.Quartal 2021: 49.091 Millionen Mobilfunkkunden --Neue Breitbandkunden

• 14.05.21 Bei der Telekom stand auch im ersten Quartal des neuen Jahres alles im Zeichen des schnellen 5G Netz Ausbaus und nun gibt es auch wieder Neukunden im Breitbandgeschäft durch schnelle VDSL Anschlüsse. So hatte die Telekom zuletzt reichlich 5G LTE Frequenzen bei der laufenden Frequenzauktion in Mainz ersteigert. Dabei hat die Telekom nun in Deutschland gegen Ende März 49,091 Millionen Mobilfunkkunden, ein Quartal zuvor, im Dezember, waren es 48.526 Millionen Mobilfunkkunden.

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Telekom 1.Quartal 2021: 49.091 Millionen Mobilfunkkunden --Neue Breitbandkunden

Beim Mobilfunk gab es im ersten im Quartal 167.000 neue Vertragskunden unter den eigenen Marken. Ein Jahr zuvor waren es noch 140.000 gewesen. Die Service-Umsätze im Mobilfunk gingen gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozent zurück.

Telekom 1.Quartal 2021: 49.091 Millionen Mobilfunkkunden --Neue Breitbandkunden
Telekom 1.Quartal 2021: 49.091 Millionen Mobilfunkkunden --Neue Breitbandkunden -Bild: Telekom

Aber auch beim Breitband gib es neue Kunden durch den Glasfaserausbau. Profitieren tun dabei die schnellen Schaltverteiler an den Strassen mit einem Glasfaseranschluss, wo es dann VDSL gibt mit bis zum 250 Mbit. Im ersten Quartal 2021 verzeichnete das Unternehmen 93.000 neue Breitbandkunden und damit 10.000 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Zu Ende März dieses Jahres belief sich die Zahl der Breitbandanschlüsse (FTTH, FTTC/Vectoring) auf 14,2 Millionen, davon basierten zum 31.03.2021 9,758 Anschlüsse auf Glasfaser bei. So gab es zum Vorquartal 243.000 neue glasfaserbasierte Anschlüsse. Die Zahl der Festnetzanschlüsse betrug 17,562 Mio. Ein Quartal zuvor waren es noch 17,590 Mio. Anschlüsse. Somit gab es einen Rückgang von rund 200.000 Anschlüssen.

Die Zahl der Haushalte, die mit reinen Glasfaser-Anschlüssen (FTTH/FTTB) angebunden sind, werden im neuen Quartalsbericht nicht explizit angegeben. Zu Jahresanfang sagte Höttges noch auf einer Presseveranstaltung. "Im vergangenen Jahr haben wir rund 600.000 Haushalte mit Glasfaser versorgt. Diese Zahl verdoppeln wir in diesem Jahr nochmal",

Telekom mit FTTH erst seit 2018

Immerhin hat die Telekom erst seit dem Jahr 2018 auf FTTH (Fibre to the Home) bei den Bürgern umgeschwenkt Der Bund hat einen Aktienanteil von 31,9 Prozent an der Telekom, Angela Merkel predigte schon das schnelle Breitband für das Jahr 2012. EU-Weit hat das Glasfaser einen Anteil von rund 33 Prozent, davon gibt es in Deutschland gerade mal rund 14 Prozent. Daher werfen viele Aktionäre der Telekom vor, den Glasfaseranschluss bis in die Häuser verschlafen zu haben. Hier dominiert derzeit Vodafone mit Kabel- und Glasfaser beim Gigabit Anschluss.

Auch sagte Höttges am 26. Februar 2021: "Das Kabelnetz hat extreme Nachteile. Kabelkunden, die gewechselt sind, sind wieder zu uns zurückgekommen. Das ist einer der Gründe für die Rekordzuwächse". Dabei hatte Vodafone viele Probleme im letzten Jahr im Festnetz, dass sogar die Polizei betroffen war. Allerdings gibt es auch bei der Telekom immer wieder erhebliche Störungen im Festnetz, wie man bei Allesstörungen überprüfen kann.

Im letzten Jahr wurden 14,4 Millionen glasfaserbasierte Anschlüsse im Quartalsbericht aufgeführt. Wir haben dieses damals kritisiert. Es handelte sich bei der Telekomzählweise nicht um Fibre to the Home(FTTH) Anschlüsse, da diese nicht beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur im Kurzbericht zum Breitbandatlas auftauchen. Die Zahlen basieren auf einen Grossteil auf Vectoring Anschlüsse, wo die Schaltverteiler mit Glasfaser angeschlossen sind. Die Telekom liefert hier im Quartalsbericht keine genauen Zahlen. Durch solche Angaben sehen sich viele Aktionäre in der Vergangenheit getäuscht. Allerdings hat die Börsenaufsicht sich auch selten um getäuschte Aktionäre gekümmert.

Beim letzten Breitbandatlas der Bundesnetzagentur ging man von zuletzt von 14,4 Millionen Haushalten mit Zugang zu Gigabit-Anschlüssen aus. Dabei hatte Vodafone durch den Aufkauf von Unitymedia und Kabel-Deutschland die Kabel-Leitungen auf Gigabit Tauglichkeit aufgerüstet und dominiert nun den Breitbandmarkt, so dass 4 von 5 Gigabit Anschlüsse von Vodafone kommen. Im letzten Februar gab es dann nochmals seit dem Bericht gute 5 Millionen Gigabit Anschlüsse auf Basis von Kabelnetzen von Vodafone hinzu, so dass fast 19 Millionen Gigabit Anschlüsse in Deutschland vorhanden sein müssten, wovon nun rund 17 Millionen Anschlüsse von Vodafone kommen.

Daher basiert ein Großteil der glasfaserbasierten Anschlüsse der Telekom durch die Schaltverteilern an der Strasse, wohin das Glasfaserkabel führt. Nur durch kostenintensivere Maßnahmen gibt es einen FTTH Anschluss bis ins Gebäude der Kunden.

Glasfaserausbau Deutschland: 2 Milliarden Euro Fördermittel für Telekom Glasfaserausbau

Die Telekom rühmt sich immer, als alleiniges Unternehmen den Glasfaserausbau in Deutschland voran zu treiben. Dabei verlegen die Mitkonkurrenten mehr Kilometer an Glasfaserkabel. Zuletzt ging die Öffentlichkeit sogar von einer Förderung von fast 1 Milliarden Euro für die Telekom aus. Dieses hatte Frederic Ufer, Leiter Recht & Regulierung beim VATM am 29. September 2020 auf dem Breitbandkongresses des FRK in Leipzig mitgeteilt. Das Nachfragen von Journalisten erbrachte sogar höhere Zahlen.

Glasfaserausbau Deutschland: 2 Milliarden Euro Fördermittel für Telekom Glasfaserausbau
2 Milliarden Euro Fördermittel für Telekom Glasfaserausbau -Bild: Telekom

Durch eine Recherche von dem Online Portal Golem.de, ergab eine Nachfrage bei der Telekom Unternehmenssprecherin Sandra Rohrbach, dass dieses sogar 2 Milliarden Euro sind.

Dabei geht es dann um einen Topf von 2 Milliarden Euro an Fördergeldern, welche nicht nur durch den Bund bezahlt worden sind, sondern auch vom Land und den Kommunen bewilligt worden sind.

Bei der Förderung sei es um Glasfaser gegangen, betonte Unternehmenssprecherin Rohrbach. "Gefördert wurde und wird immer nur der Glasfaserausbau, entweder bis zum Multifunktionsgehäuse (VDSL) oder bis zum Haus (FTTH/FTTB).".

So würden von der Fördersumme rund 1 Million Haushalte mit schnellem Internet ausgebaut, dabei aber auch schwer erschließbaren Regionen auf dem Land, so Rohrbach weiter.

Beim schnellen Glasfaserausbau geht es auch in diesem Jahr weiter voran. Nachdem sich die Telekom nun ebenfalls zum Glasfaseranschluss bis in Haus bekannt hatte, haben die Mitkonkurrenten schon voll und ganz auf dieses Anschlusssystem gesetzt. So steigt aktuell die Glasfaserquote auf 13,5 Prozent und der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) erwartet einen deutlichen Anstieg bis 2023.

Glasfaser Ausbau Deutschland: Glasfaserquote steigt auf 13,5 Prozent

Immerhin erfolgen 75 Prozent aller Ausbauprojekte eigenwirtschaftlich, statt sich über ein Förderprogramm der Bundesregierung zu finanzieren, so der Verband Breko. Durch den eigenwirtschaftlichen Ausbau gehen die Verantwortlichen eher von einem effizienteren und marktorientierten Ausbau aus.

Auch kommt immer wieder Kritik an diese Förderprojekte. Diese Projekte sollen von Natur aus langwierig und mit vielen Herausforderungen verbunden sein, so Norbert Westfal von der Breko.

Die aktuellen Ergebnisse zeigen eine positive Entwicklung des Glasfaserausbaus in Deutschland. Die Anzahl der verfügbaren Glasfaseranschlüsse, die Nachfrage nach schnellem Internet sowie die Investitionen in den Ausbau steigen. Die Treiber dieser Entwicklung sind weiterhin die alternativen Netzbetreiber, so Breko.

Zuwachs von 1,1 Millionen Glasfaseranschlüssen, Investitionen auf 9,6 Milliarden Euro gestiegen

Der Anteil der Glasfaseranschlüsse bis in die Gebäude und Wohnungen im Verhältnis zur Gesamtzahl aller Haushalte und Unternehmen ist auf 13,5 Prozent gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von 1,1 Millionen auf insgesamt 6,1 Millionen Glasfaseranschlüsse deutschlandweit.

Den größten Teil dieser Anschlüsse realisieren mit 4,9 Mio. die Mitbewerber von der Telekom. Für das Jahr 2023 prognostiziert die Breko Marktanalyse einen Anstieg auf insgesamt 22 Millionen Glasfaseranschlüsse. Davon sollten 4,1 Millionen durch alternative Netzbetreiber realisiert werden.

Die Investitionen in die digitale Infrastruktur sind im Jahr 2019 auf insgesamt 9,6 Milliarden Euro gestiegen. Hier dominieren ebenfalls die alternativen Netzbetreiber. Mit 5,2 Milliarden oder 54,1 Prozent finanzieren sie über die Hälfe des Ausbaus.

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