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Telekom Breitbandausbau: Glasfaser für mehr als 7.400 Unternehmen

• 22.02.21 Wenn es um das schnelle Internet geht, dann wird in Deutschland fleißig gebuddelt. So ging zuletzt die deutsche Telekom eine Kooperation mit der "Deutsche Glasfaser" ein. Damit sind auch die Tarife in deren Glasfasernetz verfügbar. Zuletzt startete die Telekom Glasfaser im Norden, in der Landeshauptstadt Kiel, bei rund 25.000 Haushalten. Nun setzt die Telekom den bundesweiten Glasfaserausbau in Gewerbegebieten fort.

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Telekom Breitbandausbau: Glasfaser für mehr als 7.400 Unternehmen

So gibt es nun in 26 weiteren Kommunen den Glasfaserausbau in deutschen Gewerbegebieten. Die Telekom will den Unternehmen Verbindungen mit Höchst-Geschwindigkeiten von bis zu 1 GBit/s bieten.

Telekom Breitbandausbau: Glasfaser für mehr als 7.400 Unternehmen
Telekom Breitbandausbau: Glasfaser für mehr
als 7.400 Unternehmen -Bild: Telekom

Zu den Kommunen, deren Gewerbegebiete ausgebaut werden, gehören: Bad Tölz, Berlin, Dresden, Dornstadt, Friedberg, Fulda, Gelnhausen, Göttingen, Hamburg, Karlsbad, Konstanz, Lenting, Maisach, Petersberg, Prenzlau, Raubling, Ravensburg, Reutlingen, Rostock, Türkheim, Uslar, Waghäusel, Weil am Rhein, Weilheim in Oberbayern, Weßling und Wolfratshausen.

420 Kilometer Glasfaser mit Trenching-Verfahren

Die Telekom wird für das aktuelle Projekt mehr als 420 Kilometer Glasfaser verlegen und die Unternehmen ans Glasfaser-Netz anbinden. Beim Gewerbegebiets-Ausbau soll das Trenching-Verfahren angewendet werden. Es ist zeitsparend, nachhaltig und kosteneffizient im Ausbau. Außerdem führt es zu kürzeren Bauzeiten und damit zu weniger Belastungen für die Anwohner.

Bei dem Trenching werden mittels Frästechnik schmale Gräben und Schlitze in den Asphalt eingebracht. Die Telekom hat das Trenching-Verfahren jetzt zum ersten Mail in Schleswig-Holstein eingesetzt. Das Unternehmen Telekom baut das Gewerbegebiet in Kiel-Altenholz aus, das auch als Teichkoppel bekannt ist, und nutzt Trenching um die Glasfaserkabel in der Erde zu verlegen.

Trenching im Netzausbau
Trenching Verfahren im Einsatz über eine Fernbedienung -Bild: Telekom

Diese Verlegemethode beansprucht nur wenig Platz, ist rund viermal schneller als übliche Verfahren und ermöglicht eine schnelle Fertigstellung von Glasfasertrassen, Tiefbau entfällt an vielen Stellen. Wegen der kürzeren Ausbauzeit wird die Beeinträchtigung durch Baustellen für Unternehmen und Anwohner minimiert.

Dabei wird auch das moderne Trenching-Verfahren eingesetzt. Es ist zeitsparend, nachhaltig und kosteneffizient im Ausbau, führt zu kürzeren Bauzeiten und somit zu weniger Belastungen für die Anwohner.

Beim Glasfaser-Ausbau wird die Glasfaser-Leitung bis ins Haus verlegt, die Signale werden durchgehend optisch übertragen. Kupferkabel mit elektrischer Signalübertragung gibt es in diesem Netz nicht mehr. Dabei werden Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde beim Herunterladen und 500 Megabit pro Sekunde beim Heraufladen angeboten.

Die Unternehmen werden ohne zusätzliche Kosten angeschlossen. Voraussetzung ist, dass sie sich früh für einen Anschluss an das Glasfaser-Netz entscheiden. Das Angebot auf Glasfaser reicht vom asymmetrischen 100 MBit/s bis zum symmetrischen 1 GBit/s-Anschluss. Selbst direkte Übertragungswege mit bis zu 100 GBit/s bietet die Telekom an.

Telekom Breitbandausbau: Glasfaser für 25.000 Haushalte in Kiel

In den Kieler Stadtteilen Südfriedhof, Exerzierplatz und Brunswik startet das Unternehmen für rund 25.000 Haushalte ab sofort die Vorvermarktung für den Ausbau.

So werden in der ersten Ausbauphase über 100 Kilometer Glasfaser in Kiel von der Telekom verlegt. Die Bauarbeiten starten Anfang April parallel in den drei Stadtteilen Südfriedhof, Exerzierplatz und Brunswik. Das Unternehmen stimmt die einzelnen Straßenzüge mit der Stadt aktuell dafür ab. Dabei sollen Beeinträchtigungen für die Bürger wie für den Verkehr so gering wie möglich sein.

Telekom Breitbandausbau: Glasfaser für 25.000 Haushalte in Kiel
Telekom Breitbandausbau: Glasfaser für 600.000 Haushalte in 60 Kommunen -Bild: Telekom

Wer sich bis zum 30.06.2021 für einen Glasfaser-Tarif der Telekom entscheidet, bekommt den Hausanschluss kostenfrei. Eigentümer können auch einen Anschluss ohne Tarif buchen.

"Nicht erst seit der Corona-Pandemie wissen wir, dass eine digitale Vernetzung für alle mit hochleistungsfähigen Internetverbindungen eines der zentralen Infrastrukturthemen für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt ist", sagt Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer. Und weiter "Wir brauchen in Kiel ein flächendeckendes Glasfasernetz. Ich bin sehr froh, dass unsere intensiven Gespräche mit Investoren nun Früchte tragen. Die ehrgeizigen Investitionspläne der Telekom für Kiel sind ein starkes Signal. Der Zugang zur digitalen Zukunft wird damit vor die Türen und in die Häuser der Stadt gelegt.

Premiere in Kiel

Die Landeshauptstadt ist eine der ersten Metropolen in Deutschland, in der die Telekom den Ausbau mit Gigabit Leitungen durchführt. Bislang hat das Unternehmen Ausbauprojekte dieser Art vorwiegend in kleineren Städten und Gemeinden durchgeführt.

Wenn das Ausbauprojekt in den Stadtteilen Südfriedhof, Exerzierplatz und Brunswik erfolgreich läuft, wird die Telekom auch weitere Kieler Stadtteile mit Gigabit Leitungen in den Folgejahren ausbauen. Die Telekom hat bereits 2012 Haushalte in Wellingdorf und Elmschenhagen mit FTTH ausgebaut. Weitere Ausbauschritte in diesen zwei Stadtteilen und darüber hinaus in Ellerbek plant das Unternehmen für 2022.

Telekom Breitbandausbau: Glasfaser für 600.000 Haushalte in 60 Kommunen

In über 60 Kommunen mit rund 600.000 Haushalten beginnt die Vermarktung für Glasfaseranschlüsse. In den ersten der geplanten Gebiete läuft die Vermarktung bereits. Die Anschlüsse bieten eine Geschwindigkeit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde beim Herunterladen. Beim Heraufladen sind es bis zu 200 Megabit pro Sekunde.

Telekom Breitbandausbau: Glasfaser für 600.000 Haushalte in 60 Kommunen
Telekom Breitbandausbau: Glasfaser für 600.000 Haushalte in 60 Kommunen -Bild: Telekom

"Wir machen auch beim Thema Glasfaser weiter Tempo, um Deutschland noch digitaler zu machen. Mit 600.000 Haushalten starten wir unsere bisher größte Vermarktungswelle für Glasfaser in Deutschland", sagt Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden Telekom Deutschland GmbH.

Um möglichst schnell Glasfaser zu den Kunden zu bringen, werden jetzt Gebiete zunehmend parallel vermarktet und ausgebaut. Dies hat für Kunden den Vorteil, dass die Wartezeiten bis zu Nutzung des Anschlusses deutlich verkürzt werden.

Insgesamt stellt die Telekom für die Ausbauprojekte etwa 2.800 Netzverteiler auf und benötigt rund 2.600 Kilometer Tiefbau. Das entspricht in etwa der Entfernung zwischen Oslo und Athen.

In diesen Gebieten beabsichtigt die Telekom Glasfaser auszubauen: Bad Salzungen, Bergen auf Rügen, Berlin (Karlshorst, Hansaviertel, Siemensstadt, Weissensee), Bonn-Nordstadt, Bornheim, Braunschweig-Ost, Brühl, Hamburg (Eppendorf, Winterhude), Ilmenau, Laatzen, Mannheim-Schwetzingerstadt, Taufkirchen, Trier, Unterhaching und Wesseling. Weitere Kommunen folgen.

Regionen im Norden Deutschlands unbesetzt --Mitverlegungsanspruch nicht wahrgenommen

Dabei will man auch in den ländlichen Regionen Regionen tätig werden, so Rickmann, der Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland. Allerdings können die Bürger im Norden Deutschlands zum Beispiel nicht viel vom Telekom-Glasfaser Ausbau sehen. Auch hat sich die Telekom geweigert ihren Mitverlegungsanspruch zum Beispiel beim Glasfaserausbau im Zweckverband Plön zu nutzen. Eine Anfrage unserer Redaktion wurde damals niemals beantwortet.

Die Bürger im Zweckverband Breitbandversorgung im Kreis Plön sind dort auf den bekannten Anbieter Telecolumbus/Pyur angewiesen. Hier wollen die Großaktionäre United Internet und Rocket Internet das Breitbandnetz allerdings veräußern.

Hier wollen die Großaktionäre United Internet und Rocket Internet das Breitbandnetz allerdings veräußern. Daher befinden sich die dortigen Kunden aufgrund der wirtschaftlichen Ungewissheit von Telecolumbus in den Händen von Spekulanten. Auch halten sich die Aktionärsschützer nicht mit Kritik bei Rocket Internet zurück.

"Die Digitalisierung der Wirtschaft ist eine Chance für Deutschland. Die Basis dafür ist eine flächendeckende Breitband-Versorgung. Das wissen wir und verstärken gerade deswegen den Glasfaserausbau in Gewerbegebieten: In der sechsten Welle gehen wir jetzt mit weiteren 16 Gewerbegebieten in die Vorvermarktung", sagt Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland.

Dabei werden die Unternehmen ohne zusätzliche Kosten angeschlossen. Voraussetzung ist, dass sie sich früh für einen Anschluss an das Glasfaser-Netz entscheiden. Das Angebot auf Glasfaser reicht vom asymmetrischen 100 MBit/s bis zum symmetrischen 1 GBit/s-Anschluss. Selbst direkte Übertragungswege mit bis zu 100 GBit/s bietet die Telekom an.

Die Telekom hat im Jahr 2019 rund 60.000 Kilometer Glasfaser verbaut.

Telekom Breitbandausbau: Glasfaser-Angebote im Netz der Deutschen Glasfaser

Die Deutsche Telekom und Deutsche Glasfaser nutzen künftig ein Glasfasernetz gemeinsam. Bei einem Pilotprojekt in Lüdinghausen (Nordrhein-Westfalen, Kreis Coesfeld) wird Deutsche Glasfaser ihre bestehende Netzinfrastruktur der Deutschen Telekom zur Nutzung bereitstellen.

Telekoms Glasfaserangebote in NRW -Bild: Telekom

Eine entsprechende Absichtserklärung haben Dirk Wössner, Vorstand Telekom Deutschland, und Uwe Nickl, Geschäftsführer Deutsche Glasfaser, unterschrieben.

Mit dieser Kooperation erhält die Telekom die Möglichkeit, Glasfaser vom Glasfaserhauptverteiler bis in das Haus des Kunden zu nutzen und damit ihr komplettes Produktportfolio anzubieten. Diese Angebote gelten auch für Haushalte im Ausbaugebiet von Deutsche Glasfaser in Lüdinghausen, die bislang noch keinen FTTH-Glasfaseranschluss besitzen. Deutsche Glasfaser wird diese Hausanschlüsse entsprechend nachrüsten.

Derzeit hat in der Stadt Lüdinghausen und den einzelnen Ortsteilen die Deutsche Glasfaser über 9.000 Glasfaseranschlüsse gebaut.

Lüdinghausen ist das erste Pilotprojekt beider Anbieter, bei dem der sogenannte "Open Access" im Sinne eines Zugangs am Glasfaserhauptverteiler auf Glasfasernetzen angewendet wird. Das Pilotgebiet in Lüdinghausen umfasst sowohl private Haushalte als auch Gewerbegebiete. Noch im laufenden Jahr (2020) will die Telekom ihren Kunden dort Glasfaserprodukte anbieten.

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