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Telekom Techniker Wahnsinn: easybell klagte wegen nicht erschienenden Telekom-Techniker

• 06.06.18 Eigentlich war es schon ja mal lange Zeit gegen den Techniker-Wahnsinn der Telekom vorzugehen. Nun hat dabei eine Klage gegen die Telekom durch den Anbieter easybell gar keinen Erfolg gehabt. Dabei hat eine neue Studie von Vodafone einen echten Telekom-Wahnsinn an den Tag gebracht. So gehen mittlerweile 2,2 Millionen Urlaubstage pro Jahr für Telekom-Techniker
drauf. Dabei schlägt laut der Umfrage jeder dritte erste Technikertermin der Deutschen Telekom fehl. Diese wollte easybell nicht mehr hinnehmen und klagte gegen den Telekom Techniker-Wahnsinn.

Nach drei bis vier Terminen sind 98 Prozent der Kunden online

Erst nach drei bis vier Terminen sind 98 Prozent der Kunden wirklich online oder die Störung ist behoben. Dabei können wir feststellen, dass bei vielen Störungen die Kunden sogar erst noch von der Hotline vertröstet werden und gar kein Störungs-Ticket bekommen. Damit wird auch kein Techniker beauftragt. Also eine echte Service-Wüste tut sich hier langsam auf.

Telekom Techniker Termine
Telekom Tarife im
Monat Mai -Bild: Screenshot Telekom

easybell: Telekom-Techniker erhalten Freibrief zur Falschaussage

Die Telekom Techniker Aussage "Kunde nicht angetroffen" ist wohl eines der größten Ärgernisse bei DSL-Schaltungen. Ärgerlich vor allem dann, wenn der Kunde entgegen der Aussage des Telekom-Technikers versichert, tatsächlich vor Ort gewesen zu sein.

"Uns ist unverständlich, dass die Deutsche Telekom den Montagenachweisen ihrer Techniker stets blind vertraut und die eidesstattli- chen Versicherungen der Kunden als nicht glaubwürdig abtut", so easybell-Geschäftsführer Andreas Bahr. Daher muss wieder ein neuer Termin vereinbart werden, es entstehen Kosten für die erneute Anfahrt, der Ruf des Anbieters ist in Mitleidenschaft gezogen.

Für easybell brachte eine vergebliche VDSL-Schaltung in einem städtischen Krankenhaus das Fass zum Überlaufen. Der Techniker der Deutschen Telekom behauptete viermal, keinen Ansprechpartner angetroffen zu haben und das obwohl der Empfang rund um die Uhr besetzt ist.

"Die Empfangsmitarbeiter versicherten eidesstattlich, dass sich nie ein Techniker gemeldet hat. Außerdem hat zu einem dieser Termine der Techniker sogar selbst erklärt, erst nach dem vereinbarten Zeitfenster dort gewesen zu sein", so Bahr. Dieser und weitere Fälle waren Anlass für eine Unterlassungsklage gegen die Deutsche Telekom (LG Berlin, 92 O 2/17 Kart).

Deren Techniker sollten es bei Androhung eines Ordnungsgeldes unterlassen zu behaupten, einen Kunden nicht angetroffen zu haben, obwohl sie gar nicht vor Ort gewesen waren.

Anfang Mai haben die Richter des Landgerichts Berlin zugunsten der Deutschen Telekom geurteilt. Die Richter erkannten nicht an, dass falsche Technikermitteilungen den Wettbewerb behindern würden. Die Begründung war einfach. "Es würde ein neuer Termin vereinbart, und die Telekom hätte hierdurch keinen Vorteil".

Ist natürlich nur "sehr dumm gelaufen" für den Kunden, kein Telefon und kein DSL mehr und damit wird vorsätzlich ein Vermögensschaden verursacht, urteilen die Experten vom Verbraucherportal Tarifrechner.de. Auf den Schaden bleibt der Kunde sitzen. Bei Unternehmen kann dieses auch existenzbedrohend sein. Da es schon so viele sinnlose Gesetze gibt, sollte der Gesetzgeber dem Techniker-Wahnsinn ein Ende durch ein Gesetz im Rahmen des DigiNetzG bereiten. 150 Euro Schadensersatz für den privaten Kunden durch Ausfall an Arbeitszeit und Urlaubstag, beim gewerblichen Kunden entsprechend mindestens 1.500 Euro Schadensersatz pro Tag oder ein 1/30 des Umsatzes im Monat ersatzweise, so lautet das Fazit des Chefredakteurs Dipl. Martin Kopka vom Vergleichsportal Tarifrechner.de.

Letztlich war es easybell wichtig, mit der Klage eine konstruktive Lösung herbeizuführen, um dieses Ärgernis in den Griff zu bekommen. Die Falschaussagen von Technikern nachzugehen wurde vom Gericht abgelehnt. Laut easybell ist damit das Risiko aufzufliegen gering und bedeutet faktisch einen Freibrief für Telekom-Techniker zur Falschaussage.

Auch sieht easybell den Rechtsweg ausgeschöpft. Die Hoffnung ist nun, dass sich die Bundesnetzagentur des Themas annimmt. So liegt der Vorschlag von easybell darin, dass die Bundesnetzagentur hier tätig wird und die Techniker überwacht.

Unser Vorschlag von tarifrechner.de auf einfachen Schadensersatz sorgt sicherlich für eine bessere Motivation bei der Telekom. Dabei kann die Bundesnetzagentur hier als Schiedsstelle funktionieren.

2,2 Millionen Urlaubstage pro Jahr für Telekom-Techniker

Das Wissenschaftliche Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK Consult) hat in einer repräsentativen Befragung von 4.457 Konsumenten in Deutschland sowie in einer Analyse von internen Vodafone-Daten das Problem ausgewertet.

Daher ist die Unzufriedenheit und Unverständnis bei den Kunden gross. Dabei haben im DSL-Bereich die Anbieter keinen Einfluss darauf, wie schnell ein Anschluss bereitgestellt oder eine Störung behoben wird. Der notwendige Techniker kommt nämlich von der Deutschen Telekom, der die Kontrolle über die "letzte Meile" bis zum Kunden hat.

Daher können wir unsere Leser nur darauf aufmerksam machen, dass man unbedingt ein Störungs-Ticket will. Mit dem Ticket bzw. Ticket-Nummer sollte man sich nach 3 Tagen ohne DSL auch an die Bundesnetzagentur wenden. Wenn die Hotline kein Ticket erstellen will, sind O2, Vodafone, Telekom, 1&1 und Co. über Twitter erreichbar. Dort sollte man auch seinen Ärger Luft machen. Denn wir wissen aus Erfahrung, dass dieses dort nicht gerne gesehen wird.

Wenn man die Urlaubstage gegenrechnet, liegt die Bruttowertschöpfung bei den Arbeitstagen bei 956 Millionen Euro, die Arbeitnehmern und Arbeitgebern in Deutschland entgehen. Freiberuflern und Selbstständigen entsteht durch "Offline-Tage", an denen sie ihren Internetanschluss nicht nutzen können, sogar ein Schaden von knapp fünf Milliarden Euro, wenn man die durchschnittlichen Bruttowertschöpfung pro Arbeitstag in Deutschland zugrundelegt, so der Geschäftsführer von Commercial Operations bei Vodafone.

Versetzt die Telekom die Kunden von Mitbewerbern?

Laut der Studie werden die Telekom-Kunden bevorzugt, die Wettbewerber benachteiligt, so dass Fazit. Während 71 Prozent der Termine von Telekom-Kunden zur vereinbarten Zeit stattfinden, kommen nur 60 Prozent der Termine bei Wettbewerbskunden zu Stande.

Auch werden die Kunden vom Wettbewerber häufiger sitzen gelassen. Bei 15 Prozent der Wettbewerbskunden kommt der Techniker gar nicht, während 9 Prozent der Telekom-Kunden unnötig auf den Telekom-Techniker warten. In Urlaubstagen umgerechnet sind dieses 1,21 Millionen mehr Urlaubstage.

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