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Telekom knackt 14-Millionen-Marke beim Glasfaserausbau

• 29.09.26 Die Deutsche Telekom hat beim Glasfaserausbau eine neue Schwelle erreicht. Im August 2026 kamen nach Angaben des Unternehmens 222.000 weitere Homes Passed hinzu. Damit können inzwischen 14,1 Millionen Haushalte und Betriebe grundsätzlich einen Glasfasertarif der Telekom erhalten. Je nach Adresse und Tarif sind Geschwindigkeiten von bis zu 2.000 Mbit/s möglich. Entscheidend bleibt allerdings, ob der Anschluss an der konkreten
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Telekom knackt 14-Millionen-Marke beim Glasfaserausbau

Mit 14,1 Millionen erreichbaren Haushalten und Betrieben überschreitet die Telekom erstmals die Marke von 14 Millionen. Im August kamen 222.000 sogenannte Homes Passed hinzu. Die aktuellen Zahlen stammen aus der Medieninformation der Deutschen Telekom. Der Netzbetreiber nennt für entsprechend ausgebaute Anschlüsse Geschwindigkeiten von bis zu 2.000 Mbit/s.

Der neue Stand folgt unmittelbar auf einen außergewöhnlich starken Juli. Damals erreichte die Telekom mit 273.000 zusätzlichen Homes Passed einen Monatsrekord und steigerte ihre Reichweite auf 13,9 Millionen Haushalte und Betriebe. Der Telekom-Glasfaser-Rekord im Juli 2026 bildet damit den direkten Ausgangspunkt für den jetzt gemeldeten Meilenstein.

Telekom Glasfaserausbau erreicht 14,1 Millionen Haushalte und Betriebe
Telekom-Glasfaser erreicht 14,1 Millionen Haushalte und Betriebe
-Bild: © TelefonTarifrechner.de

222.000 neue Homes Passed im August 2026

Im Vergleich zum Rekordmonat Juli ist das monatliche Ausbautempo etwas zurückgegangen. Auf die 273.000 Homes Passed im Juli folgen im August 222.000. Das sind 51.000 weniger beziehungsweise rund 18,7 Prozent unter dem Juli-Wert. Der Vergleich benötigt allerdings Kontext: Der Juli war der stärkste von der Telekom gemeldete Ausbau-Monat und damit keine gewöhnliche Vergleichsbasis.

Über mehrere Monate betrachtet bleibt das Ausbauvolumen hoch. Ende Juni hatte die Telekom 13,6 Millionen erreichbare Haushalte und Betriebe gemeldet. Nach dem Juli waren es 13,9 Millionen und im August nun 14,1 Millionen. Der Ausbau hat damit innerhalb von zwei Monaten rund eine halbe Million zusätzliche Homes Passed hinzugewonnen.

ZeitraumNeue Homes PassedErreichbare Haushalte und Betriebe
Juni 2026240.00013,6 Mio.
Juli 2026273.00013,9 Mio.
August 2026222.00014,1 Mio.

14,1 Millionen bedeuten nicht 14,1 Millionen aktive Anschlüsse

Für Verbraucher ist vor allem die verwendete Kennzahl wichtig. Die Telekom spricht von Homes Passed. Diese Zahl darf nicht mit ebenso vielen bereits aktiv genutzten FTTH-Anschlüssen gleichgesetzt werden. Ein Ausbaugebiet kann grundsätzlich erschlossen sein, obwohl an einem einzelnen Gebäude oder innerhalb eines Mehrfamilienhauses noch weitere Arbeiten notwendig sind.

Die Bundesnetzagentur unterscheidet bei der Betrachtung des Glasfaserausbaus ebenfalls zwischen verschiedenen Ausbaustufen. Für Kunden bleibt deshalb die Verfügbarkeitsprüfung für die eigene Hausnummer aussagekräftiger als eine bundesweite Reichweitenzahl.

Bis zu 2.000 Mbit/s sind möglich

An entsprechend ausgebauten Adressen nennt die Telekom Tarife mit bis zu 2.000 Mbit/s im Download. Der Glasfaser-2000-Tarif erreicht laut Produktinformationsblatt maximal 2.000 Mbit/s im Download und 1.000 Mbit/s im Upload. Die normalerweise zur Verfügung stehende Downloadrate wird dort mit 1.700 Mbit/s angegeben.

Die hohe Maximalgeschwindigkeit steht jedoch nicht automatisch mit dem Ausbau einer Adresse zur Verfügung. Kunden benötigen einen passenden Tarif, und auch der konkrete Ausbauzustand muss die jeweilige Geschwindigkeit unterstützen. Die Telekom weist in ihrer Medieninformation ausdrücklich darauf hin, dass für höhere Bandbreiten ein entsprechender Tarif gebucht werden muss.

Aktuelle Telekom-Glasfasertarife im Überblick

Für die meisten Privatkunden sind derzeit vor allem die Tarife mit 150 bis 1.000 Mbit/s relevant. Auf der aktuellen Telekom-Seite werden diese vier Tarife für die ersten drei Monate mit einem Einstiegspreis von 9,95 Euro angeboten. Danach gelten unterschiedliche monatliche Grundpreise.

TarifDownloadUploaderste 3 Monatedanach monatlich
Glasfaser 150bis 150 Mbit/sbis 75 Mbit/s9,95 Euro45,95 Euro
Glasfaser 300bis 300 Mbit/sbis 150 Mbit/s9,95 Euro50,95 Euro
Glasfaser 600bis 600 Mbit/sbis 300 Mbit/s9,95 Euro60,95 Euro
Glasfaser 1.000bis 1.000 Mbit/sbis 500 Mbit/s9,95 Euro70,95 Euro

Wer nicht nur die Ausbauzahlen, sondern auch die Kosten betrachten möchte, findet im bestehenden Telekom-Glasfaser-Preischeck auf TelefonTarifrechner.de weitere Informationen zu Einstiegspreisen, Folgekosten und Tarifvarianten. Vor einer Bestellung sollten die aktuellen Konditionen erneut geprüft werden.

Auch VDSL bleibt für Millionen Haushalte wichtig

Neben dem reinen Glasfaserausbau nennt die Telekom weiterhin hohe Reichweiten für andere Festnetztechniken. Nach Angaben des Unternehmens können rund 38 Millionen Haushalte Anschlüsse mit bis zu 100 Mbit/s nutzen. Rund 33 Millionen davon können bis zu 250 Mbit/s erhalten.

Diese Zahlen sind nicht mit der FTTH-Reichweite von 14,1 Millionen gleichzusetzen. Ein erheblicher Teil der Versorgung mit 100 oder 250 Mbit/s wird weiterhin über andere Festnetztechniken realisiert. Für Haushalte ohne fertig ausgebauten Glasfaseranschluss kann ein VDSL-Anschluss deshalb weiterhin die praktisch verfügbare Alternative sein.

Von MagentaTV bis Google Cloud: So wird die Bandbreite genutzt

Die Telekom hat zusammen mit den Ausbauzahlen auch Daten zu häufig genutzten Anwendungen veröffentlicht. Beim Download lag MagentaTV im August an erster Stelle. Es folgten YouTube, Instagram, Netflix und Amazon Prime. Die Reihenfolge zeigt, wie stark Unterhaltung und Video den Downloadverkehr prägen.

Beim Upload sieht das Bild anders aus. Dort nennt die Telekom Google Cloud auf Platz eins, gefolgt von Amazon Web Services und Microsoft Teams. WhatsApp rückte vor iCloud auf Rang vier. Cloud-Sicherung, Zusammenarbeit und Kommunikation spielen damit beim Datenverkehr in Gegenrichtung eine größere Rolle.

Was Verbraucher vor einer Glasfaser-Bestellung prüfen sollten

Die Marke von 14,1 Millionen ist für den Netzausbau relevant, beantwortet aber noch nicht, ob an einer bestimmten Adresse sofort ein Glasfaseranschluss genutzt werden kann. Vor der Bestellung sollte deshalb zunächst die genaue Hausnummer geprüft werden.

    • Ist Glasfaser an der eigenen Adresse bereits buchbar?
    • Ist die Leitung schon bis ins Gebäude oder bis in die Wohnung geführt?
    • Welche maximale Download- und Uploadrate ist tatsächlich verfügbar?
    • Wie hoch sind Aktionspreis, Folgepreis und mögliche einmalige Kosten?
    • Welche Mindestvertragslaufzeit gilt für den gewünschten Tarif?

Besonders bei Mehrfamilienhäusern kann zwischen dem Ausbau in der Straße und einem betriebsbereiten Anschluss in der einzelnen Wohnung noch ein weiterer Schritt liegen. Eigentümerzustimmung, Hausverkabelung und der genaue Ausbauzustand können dabei eine Rolle spielen.

Telekom überschreitet wichtigen Ausbau-Meilenstein

Die 14-Millionen-Marke ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil sie die Entwicklung der vergangenen Monate sichtbar macht. Nach 13,6 Millionen erreichbaren Adressen Ende Juni und 13,9 Millionen nach dem Rekordmonat Juli nennt die Telekom für August nun 14,1 Millionen. Damit wächst die grundsätzlich vermarktbare Glasfaser-Reichweite weiter.

Für den einzelnen Haushalt ist dennoch nicht die bundesweite Gesamtzahl entscheidend. Relevant sind die konkrete Adresse, der Ausbauzustand im Gebäude, die tatsächlich verfügbare Geschwindigkeit und die Kosten des gewählten Tarifs. Erst diese Angaben zeigen, ob der Glasfaserausbau vor Ort bereits unmittelbar nutzbar ist.

FAQ zum Telekom-Glasfaserausbau 2026

Wie viele Haushalte und Betriebe erreicht Telekom-Glasfaser inzwischen?

Die Telekom nennt für August 2026 insgesamt 14,1 Millionen Haushalte und Betriebe, die grundsätzlich die Möglichkeit haben, einen Glasfasertarif zu buchen.

Wie viele neue Homes Passed kamen im August 2026 hinzu?

Im August 2026 meldet die Telekom 222.000 zusätzliche Homes Passed. Im Juli waren es mit 273.000 noch mehr und damit ein neuer Monatsrekord.

Was bedeutet Homes Passed beim Glasfaserausbau?

Homes Passed beschreibt eine Ausbaustufe, bei der Glasfaserinfrastruktur eine Adresse beziehungsweise deren unmittelbare Umgebung erreicht. Das bedeutet nicht automatisch, dass bereits ein aktiver Glasfaseranschluss in jeder Wohnung besteht.

Sind bei Telekom-Glasfaser überall 2.000 Mbit/s verfügbar?

Nein. Die Telekom nennt bis zu 2.000 Mbit/s als maximale Geschwindigkeit. Welche Bandbreite tatsächlich buchbar ist, hängt von Adresse, Ausbauzustand und gewähltem Tarif ab.

Wie lässt sich die Telekom-Glasfaser-Verfügbarkeit prüfen?

Interessenten können die Verfügbarkeit über den Adresscheck der Telekom prüfen. Vor Vertragsabschluss sollten zusätzlich Tarifpreis, Folgepreis, Laufzeit, Anschlussbedingungen sowie die tatsächlich angebotene Geschwindigkeit kontrolliert werden.

Weitere Infos zu den derzeitigen Angeboten erhalten Sie bei Telekom.

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