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Telekom veröffentlicht Passwortliste und gibt Empfehlungen

• 25.04.24 Die Sicherheit bei einem Online-Konto fängt schon bei einem sicheren Passwort an. Nun hat die Telekom eine Liste von Passwörtern offen gelegt, welche eindeutig auf Fussball-Fans hindeuten. Dabei geht es um gestohlene Passwörter. Dabei ist "Schalke04" eines der beliebteste Passwörtern unter den Top 30 Passwörtern.

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Telekom veröffentlicht Passwortliste und gibt Empfehlungen

So gehört schon der zweite Platz einer Fußballmannschaft. In dieser Tabelle ist "Schalke04" zur Abwechslung mal fast Spitze. Nur "Passwort1" ist öfter anzutreffen.

Telekom veröffentlicht Passwortliste und gibt Empfehlungen
Telekom veröffentlicht Passwortliste und gibt Empfehlungen
-Abbildung: (Pixabay License)/ pixabay.com

Auch das Wort "Borussia" findet sich immer noch in den Top 10, "Dortmund09" auf Rang 18. Wobei "Borussia" auch gut und gerne von den Fans von Borussia Mönchengladbach genutzt werden könnte.

Auch das Passwort "Fussball" belegt den 20. Platz dieser Liste. Und der beliebteste Einzelakteur hat sich auf Rang 26 gespielt. Sein Geld verdient er mittlerweile in Saudi-Arabien, die deutschen Fans haben "Ronaldo1" dennoch noch nicht vergessen.

Diese Passwortliste ist auch nur eine Stichprobe und ohne wirkliche Aussagenkraft, so Telekom Sicherheitschef Thomas Tschersich. "Wir sehen, dass deutsche Nutzerinnen und Nutzer weiterhin zu oft das für sie Naheliegendste zum Passwort machen. Und genau das macht sie verwundbar. Wenn ich die Tabelle der Fußball-Bundesliga - Verein für Verein -zusammen mit sämtlichen E-Mails ausprobiere, die ich mit einfachen Mitteln im Netz finden kann, so generiere ich damit leider zehntausende von aktiven Zugangsschlüsseln.".

Dabei probieren Cyberkriminelle als Zugangsdaten von Nutzerkonten einfach eine Reihe von beliebten Passwörtern mit E-Mails aus, die sie finden können. Und da viele Menschen die Angewohnheit haben, mehr als ein E-Mailkonto zu besitzen, fließt auch diese Tatsache in die Strategie mit ein. Was bei E-Mail-Anbieter Nummer eins funktioniert hat, kann auch mit demselben Nutzernamen bei anderen Anbietern funktionieren.

Bundesamt Warnung: BSI warnt vor grosser Sicherheitslücke in Linux-Betriebssystem

So hat nun ein Linux Entwickler einen Cyberangriff enttarnt. Dabei geht es um Open-Source-Code in den diversen Linuxprojekten, genauer um den Programm Code von xz-Tools. Bei dem Sofware-Tool "xz"-Tools und den damit verbundenen -Bibliotheken ist Schadcode entdeckt worden. Dabei wurde der Schadcode von einem einzigen Entwickler eingebaut. Erst durch Kontrollen wurde der Schad-Code entdeckt.

So hat nun das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik eine aktuelle Warnung herausgegeben. So gibt es nun nach der Enttarnung eines potenziellen Cyberangriffs auf unzählige Internet-Server eine Warnung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), welche die IT-Admins auffordert, entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Hackerangriff auf deutsche Bankkonten --Auch Krankenkassen Daten betroffen
Bundesamt Warnung: BSI warnt vor grosser Sicherheitslücke in Linux-Betriebssystem
-Abbildung: (Pixabay License)/ pixabay.com

Dabei geht es um die xz-Versionen 5.6.0 und 5.6.1, wo der Schadcode enthalten ist, Dieser Code ist verschleiert und nur im Download- Paket bei einem einzelnen Tar-Paket vollständig enthalten.

In einer offiziellen Sicherheitswarnung sprach das BSI von einer "kritischen Hintertür" beim Betriebssystem Linux, die geschlossen werden müsse.

Bisher sind innerhalb der Red Hat-Familie nur Fedora 41 und Fedora Rawhide betroffen. Es sind keine Versionen von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) betroffen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass auch andere Distributionen betroffen sein könnten.

Nach einem Downgrade auf ein älteres xz-Software-Paket sollte wahlweise das komplette System oder der OpenSSH-Server neu gestartet werden, so die Empfehlung des Bundesamtes.

Mittlerweile wurden erste Tools und Anleitungen veröffentlicht, mit deren Hilfe die Verwundbarkeit von eigenen IT- Systemen überprüft werden kann:

    • Die Signatur der Backdoor kann mittels YARA-Regel detektiert werden
    • IT-Systeme können lokal auf das Vorhandensein der Backdoor überprüft werden

Universelles xz Datenkomprimierungsformat betroffen

Bei xz handelt sich um ein universelles Datenkomprimierungsformat, das in fast jeder Linux-Distribution enthalten ist, sowohl in Gemeinschaftsprojekten als auch in kommerziellen Produktdistributionen. Im Wesentlichen hilft es bei der Komprimierung (und anschließenden Dekomprimierung) großer Dateiformate in kleinere, besser handhabbare Größen für die gemeinsame Nutzung durch Dateiübertragung.

Bisland sind auch keine Details zur Ausnutzung sowie ein Proof-of-Concept nicht bekannt. Der SSH-Daemon ist nicht direkt mit der manipulierten Bibliothek verbunden, nutzt jedoch systemd für die Authentifizierung, welches wiederum xz Komponenten verwendet.

"Durch den beinahe auf allen Linux-Servern eingesetzten SSH-Daemon und die in den letzten Jahren zunehmend eingesetzten systemd-Dienst, sind potentiell sehr viele Server im Internet von der Lücke betroffen", so das Bundesamt in seiner Warnung.

Allerdings dürften noch nicht viele Distributionen auf die relativ neuen und verwundbaren xz Versionen aktualisiert haben, weil die betroffenen Pakete in der Regel noch gar nicht als Updates angeboten wurden. Insbesondere sind die aktuellen Releases der gängigen Distributionen mit Langzeitunterstützung nach derzeitigen Erkenntnissen nicht betroffen.

Die eingeschleuste Sicherheitslücke war vor Ostern vom deutschen Software-Ingenieur Andres Freund entdeckt worden, der in den USA für Microsoft arbeitet. So gelang es dem 38 Jahre alten Datenbank-Experten diese Schwachstelle durch eine Zeitmessung zu entdecken. Bei einer Remote-Anmeldung bei einem Linux-Computer wurde plötzlich mehr Rechenleistung benötigte und es gab eine unerklärliche Verzögerung von 500 Millisekunden.

ChatGPT Missbrauch: Hacker benutzen KI für Phishing

Das Hacker immer mehr Phishing E-Mails verschicken, um an Kundendaten zu kommen, ist schon länger bekannt. Bemerkenswerterweise hat dann wohl erstmals eine KI den eigenen Missbrauch bemerkt. Dieses mal geht es um die KI ChatGPT von Open AI, wo Microsoft das Projekt mit Milliardensummen unterstützt. So sollen offenbar Nordkorea und Iran ChatGPT nutzen, um Phishing-Mails zu erstellen. Auch gibt es Missbrauchsvorwürfe gegen Russland und China.

Bislang waren oftmals Phishing-Texte an dem schlechten Deutsch und falscher Rechtschreibung zu erkennen. Wer dann schon mal KI generierte Texte liest, kann diese dann oft kaum von menschlichen Texten unterscheiden. Die Informatiker beschreiben dieses dann als einfaches "lernen" der KI durch Eingaben.

ChatGPT Missbrauch: Hacker benutzen KI für Pishing
ChatGPT Missbrauch: Hacker benutzen KI
für Phishing --Abbildung: ChatGPT

So sollen dieses mal regierungsnahe Hacker aus China, Iran, Nordkorea und Russland als Kunden die ChatGPT Technologie benutzt haben, um ihr Angriffe zu verbessern. In Kooperation mit Microsoft seien die Accounts von fünf Hacker-Gruppen aufgekündigt worden, teilte die ChatGPT-Entwicklerfirma OpenAI mit.

Durch den Einsatz der KI werden Texte in verschiedenen Sprachen übersetzt. Auch kann man Verbesserungen an der Programmierung machen, wenn KI den Programm-Code schreibt. So hätten auch iranische und nordkoreanische Hacker über ChatGPT Texte für Phishing-Attacken von der KI schreiben lassen.

Bei solchen Angriffen werden die Opfer mit Hilfe täuschend echt aussehender E-Mails verleitet, ihre Login-Informationen auf fingierten Websites der Hacker einzutippen.

Was ist Phishing

So ist Phishing ist eine Methode, bei der Betrüger versuchen, über gefälschte E-Mails, SMS oder Anrufe an die persönlichen Daten der Kunden und Nutzer zu kommen. Die Betrüger versenden oft E-Mails, die scheinbar von legitimen Unternehmen stammen und enthalten dann Links zu gefälschten Webseiten, die echten sehr ähnlich sehen.

Die gängigsten Arten von Phishing sind:

    • Phishing per E-Mail: Betrüger versenden E-Mails, die scheinbar von legitimen Unternehmen stammen. Diese E-Mails enthalten oft Links zu gefälschten Webseiten, die echten sehr ähnlich sehen. • Phishing per SMS (Smishing): Bei dieser Art von Cyberangriff werden Sie mithilfe irreführender SMS-Nachrichten dazu verleitet, wertvolle Informationen preiszugeben.
Es ist daher sehr wichtig, vorsichtig zu sein und niemals auf verdächtige Links zu klicken oder persönliche Informationen preiszugeben. Wenn Empfänger eine verdächtige E-Mail oder SMS erhalten, sollte man diese löschen und die Absenderadresse sperren. Wenn Sie auf den Link in einer Phishing-E-Mail geklickt haben oder persönliche Daten eingegeben haben, sollten Nutzer sofort Maßnahmen ergreifen, um die Konten zu schützen.

Daher sollen Nutzer immer vorsichtig sein, bevor man auf einen Link klickt. Wenn der Text Schreibfehler enthält, sollten man vorsichtig sein. Auch sollte man Nutzernamen und Passwort nur eingeben, wenn die Verbindung mit der Webseite verschlüsselt ist. Das sehen Nutzer, wenn vor der Webadresse "https" steht.

Vorsicht gilt auch bei offiziellen E-Mails. Das gilt auch für E-Mails von offiziellen Organisationen wie Banken, Steuerbehörden, Online-Shops, Reisebüros, Fluglinien usw. Auch sollte man keine sensiblen Daten per E-Mail herausgeben.

Umfrage Online-Sicherheit: Nutzer haben Sorgen beim Missbrauch der Online-Konten

Selten gelingt der fremde Zugriff, aber bei der Menge der Angriffe greifen Hacker auch immer erfolgreich Daten ab. So gibt es dann einen fremden Zugriff aufs E-Mail-Postfach, Datenklau im Online-Shop oder der gehackte Social-Media-Account. Immerhin fühlen sich 65 Prozent im Internet durch eine illegale Nutzung ihrer Passwörter und Online-Konten durch Kriminelle bedroht, so der Branchenverband Bitkom.

Neben der Online-Bedrohung machen sich auch 46 Prozent der Nutzer Sorgen vor Betrug beim Online-Banking, 34 Prozent vor Betrug beim Online-Einkauf, so das Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom.

Umfrage Online-Sicherheit: Nutzer haben Sorgen beim Missbrauch der Online-Konten
Umfrage Online-Sicherheit: Nutzer haben Sorgen beim
Missbrauch der Online-Konten --Abbildung: (Pixabay License)/ pixabay.com

Zugleich geben 63 Prozent der Nutzer an, dass sie es nicht bemerken würden, wenn Fremde ihren Computer oder ihr Smartphone über das Internet ausspionieren würden.

"Verbraucherinnen und Verbraucher müssen sich sicher in der digitalen Welt bewegen können", sagt Susanne Dehmel aus der Bitkom-Geschäftsleitung anlässlich des heutigen Weltverbrauchertages.

"Neben entsprechenden Maßnahmen der Unternehmen, wie etwa nutzerfreundlichen Sicherheitseinstellungen und auch online handlungsfähigen Behörden ist entscheidend, dass wir die Menschen zum Selbstschutz befähigen, und damit sollten wir bereits in Kita und Schule beginnen.", so die Geschäftsleitung weiter.

Auch glaubt nur eine Minderheit von 41 Prozent, dass sie in der Lage ist, Geräte wie Computer und Smartphone ausreichend vor Angriffen durch Internetkriminelle zu schützen. Dabei liegt der Anteil unter den 16- bis 29-Jährigen bei 46 Prozent, unter den 30- bis 49-Jährigen sogar bei 47 Prozent, dagegen sind es bei den 50- bis 64-Jährigen 40 Prozent und bei den Älteren ab 65 nur 31 Prozent.

Rund jede und jeder Zweite würde gerne eine Fortbildung zur Cybersicherheit besuchen, um sich selbst besser zu schützen. Bei den Jüngeren zwischen 16 und 29 ist es sogar eine klare Mehrheit von 60 Prozent, bei den 30- bis 49-Jährigen sind es 58 Prozent.

Aber auch bei den Älteren ist das Interesse hoch, so haben 41 Prozent der 50- bis 64-Jährigen und immerhin noch rund ein Drittel der ab 65-Jährigen Interesse an einer solchen Fortbildung.

Bürger sorgen sich um steigende Internet-Kriminalität

Auch nutzen die Cyberkriminellen immer mehr Sicherheitslücken in den Routern, Smartphones und dem Computer. So verwundert es nicht, dass sich auch immer mehr Bürger bedroht fühlen. Dieses ist auch das Ergebnis einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom. Dabei fordern immer mehr Internet-Nutzern mehr Engagement der Politiker gegen die steigende Internet-Kriminalität.

Der flächendeckende Angriff der Erpressersoftware WannaCry oder regelmäßige Berichte über Hackerangriffe erweckt nun Ängste bei den Bürgern. Die große Mehrheit der Bundesbürger macht sich Sorgen um einen Anstieg der Internetkriminalität und wünscht sich mehr Einsatz von der Politik. Aktuell sind 85 Prozent der Meinung, dass die Bedrohung durch Internetkriminalität immer größer wird. 79 Prozent sagen, dass die Politik mehr Geld in spezielle Polizeieinheiten investieren sollte, die gezielt gegen Internetkriminalität vorgehen. Dieses ist das Ergebnis einer Umfrage durch den Branchenverband Bitkom.

Die große Mehrheit der Computernutzer ergreift heute schon Maßnahmen, um sich vor Cyberkriminellen zu schützen. 88 Prozent geben an, dass sich auf ihrem privaten Gerät mindestens ein Sicherheitsprogramm befindet oder sie einen Sicherheitsdienst nutzen. Virenschutzprogramme setzen 81 Prozent ein, eine Firewall 61 Prozent.

Jeder Vierte, der privat einen Computer oder ein Smartphone nutzt (27 Prozent), gibt zudem an, dass er die eingebaute Kamera an den Geräten abklebt, da es Hackern immer wieder gelingt, über diesen Weg heimlich Aufnahmen zu machen.

Sollten Sie nun die Sicherheit bei ihrem Smartphones und PCs verbessern wollen, erhalten bei uns auch eine große Übersicht an Anti-Viren Programme, sowie die Software von den Anbietern Bitdefender, AVG und die Software von Kaspersky.

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