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Twitter Übernahme: Elon Musk will Geld für verifizierte Accounts nehmen

• 01.11.22 Nachdem nun langsam klar wird, dass der Tesla-Chef Elon Musk auch Chef von Twitter werden wird, gibt es erste Spekulationen über die Neuausrichtung bei Twitter, um Geld zu verdienen. So sollen die Software-Entwickler bei Twitter nun umgehend eine neue Funktion starten, damit Nutzer künftig bezahlen, wenn sie einen Echtheitsnachweis für ihr Konto wünschen.
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Zuletzt gab es schon erhebliche Unruhe unter den Mitarbeitern in der letzten Woche. So will der kommende Twitter Chef bis zu 75 Prozent der Belegschaft bei Twitter entlassen. Dieses soll Elon Musk den potenziellen Investoren bei seinem Twitter-Kauf mitgeteilt haben, so laut einem Bericht der "Washington Post".

Twitter Übernahme: Elon Musk will Geld für verifizierte Accounts nehmen

So will der Tesla Chef und Milliardär Elon Musk laut "TheVerge" nach der teuren Twitter-Übernahme mit der Verifikation von Nutzern Geld verdienen. So geht es um rund 20 US-Dollar pro Monat. Ferner soll es eine Drohung gegen die Twitter Mitarbeiter geben. "Und wenn die Mitarbeiter, die es bauen, ihre Frist nicht einhalten, werden sie von Elon Musk gefeuert", so die Drohung von Elon Musk laut dem Medienbericht.

Twitter Übernahme: Elon Musk will Geld für verifizierte Accounts nehmen
Twitter Übernahme: Elon Musk will Geld für
verifizierte Accounts nehmen -Bild: Twitter

Dabei soll in Twitter Blue, das optionale Abonnement des Unternehmens für 4,99 USD pro Monat, das zusätzliche Funktionen freischaltet, in ein teureres Abonnement umgewandelt werden können. Damit sollen dann auch die Benutzer verifiziert sein.

Twitter plant derzeit, 19,99 US-Dollar für das neue Twitter Blue-Abonnement zu verlangen. Nach dem aktuellen Plan hätten verifizierte Benutzer 90 Tage Zeit, sich anzumelden oder ihr blaues Häkchen zu verlieren. Mitarbeitern, die an dem Projekt arbeiten, wurde am Sonntag mitgeteilt, dass sie eine Frist bis zum 7. November einhalten müssen, um das Feature zu starten, oder sie werden entlassen.

Bisher bekommt man die Symbole mit einem Häkchen, die die Echtheit des Twitter-Profils garantieren, kostenlos. Sie stehen hauptsächlich Prominenten, Unternehmen, sowie Nutzern mit vielen Followern, also etwa Politikern oder Journalisten zur Verfügung.

Am Sonntag twitterte Elon Musk: "Der gesamte Verifizierungsprozess wird gerade überarbeitet.".

Obwohl er erst seit drei Tagen "Chief Twit" ist, hat Musk schnell Änderungen bei Twitter vorgenommen, indem er zunächst die Homepage für ausgeloggte Benutzer geändert hat . Mit der Hilfe von Tesla-Ingenieuren, die er als Berater zu Twitter hinzugezogen hat, plant er auch Massenentlassungen, die sich an mittlere Manager und Ingenieure richten, die in letzter Zeit nicht zur Codebasis beigetragen haben. Diese Kürzungen werden voraussichtlich diese Woche beginnen, wobei Manager bereits Listen mit zu kürzenden Mitarbeitern erstellen. Mitarbeiter, die mit der Ausführung von Projekten von Musk beauftragt sind, seit er am Donnerstagabend die Kontrolle übernommen hat, haben bis spät in die Nacht und über das Wochenende gearbeitet.

Das Twitter Blue-Abonnement wurde vor fast einem Jahr auf breiter Basis eingeführt , um werbefreie Artikel einiger Herausgeber anzuzeigen und andere Optimierungen an der App vorzunehmen, z. B. ein andersfarbiges Startbildschirmsymbol.

Bislang ist die Werbung der überwiegende Teil der Einnahmen von Twitter. Musk ist bestrebt, die Anzahl der Abonnements zu erhöhen, um die Hälfte des Gesamtumsatzes des Unternehmens zu erreichen.

Elon Musk hat Twitter Übernahme vollzogen --Twitter Bosse wurden gleich gefeuert

Nun hat Elon Musk kurz vor dem Ablauf der von einem Gericht gesetzten Frist die Twitter Plattform übernommen. Dabei wurden gleich 3 Bosse mit dem bisherige Firmenchef Parag Agrawal und Finanzchef Ned Segal gefeuert worden. Dieses berichteten unter anderem der Sender CNBC und das "Wall Street Journal". Auch die für falsche Informationen zuständige Top-Managerin Vijaya Gadde sei unter den Entlassenen. Dabei gibt es aber auch wohl reichlich Abfindungen im Rahmen von Aktien.

Twitter Übernahme: Tesla Chef Elon Musk will 75 Prozent der Twitter Mitarbeiter kündigen
Twitter Übernahme: Tesla Chef Elon Musk will 75 Prozent der Twitter
Mitarbeiter kündigen -Bild: Twitter

Zuvor hatte Elon Musk den Boss Agrawal und die Twitter-Führung in den vergangenen Monaten immer wieder kritisiert. Mindestens einer der Manager sei aus der Firmenzentrale herausbegleitet worden, schrieb sogar die "New York Times" unter Berufung auf informierte Personen. Dem Finanzdienst Bloomberg zufolge war es der Chefjurist Sean Edgett.

Laut "Washington Post" und "Wall Street Journal" ist der Tech-Milliardär aber seit Donnerstag der Eigentümer von Twitter. Die Transaktion musste bis zum heutigen Freitag um 17.00 Uhr Ostküsten-Zeit (23.00 Uhr MESZ) durch sein, sonst landet der Deal doch noch vor Gericht.

Diese Frist hatte eine Richterin Elon Musk gesetzt, um die Übernahme nach monatelangem Hin und Her endlich zu regeln. Die Aktie sollte laut einer Ankündigung am Freitagmorgen US-Ostküstenzeit vom Handel ausgesetzt werden.

Die gefeuerten Chefs gehen aber nicht leer aus. Der ehemalige Twitter-Chef Parag Agrawal, Finanzchef Ned Segal und Chefjuristin Vijaya Gadde erhalten von Musk im Zuge einer Transaktion insgesamt mehr als 200 Millionen Dollar, wie US-Medien bislang berichten.

Die ehemaligen Twitter Bosse Agrawal, Segal und Gadde erhalten Twitter-Aktien im Wert von insgesamt rund 65 Millionen Dollar, die wie alle anderen ausstehenden Aktien von Musk erworben werden. Sie haben außerdem Anspruch auf eine Abfindung in Höhe eines Jahresgehalts. Dieses sind dann 600.000 Dollar pro Jahr.

So gilt die "Goldene Fallschirm"-Klausel in den Verträgen von den Ex-Mitarbeitern, welche Aktien bekommen die ihnen theoretisch in Zukunft ausgezahlt worden wären, wenn sie bei Twitter geblieben wären.

Twitter Übernahme: Tesla Chef Elon Musk will 75 Prozent der Twitter Mitarbeiter kündigen

Dabei zitiert die "Washington Post" Dokumente und ungenannte Quellen, die mit den Beratungen vertraut sind. Das in San Francisco ansässige Twitter und ein Vertreter von Musks Anwalt Alex Spiro reagierten nicht sofort auf Nachrichten, in denen um einen Kommentar gebeten wurde.

Obwohl trotz des Verkaufs mit Stellenabbau gerechnet wurde, ist das Ausmaß von Musks geplanten Kürzungen weitaus extremer als alles, was Twitter geplant hatte. Musk selbst hat in der Vergangenheit auf die Notwendigkeit angespielt, einige Mitarbeiter des Unternehmens zu entlassen, aber er hatte bislang keine genauen Zahlen öffentlich genannt.

"Ein Personalabbau um 75 Prozent würde zumindest von vornherein auf einen stärkeren freien Cashflow und eine stärkere Rentabilität hindeuten, was für Investoren attraktiv wäre, die an dem Deal teilnehmen möchten", sagte Dan Ives, Analyst bei Wedbush. "Dennoch kann man sich Wachstum nicht verkürzen.".

Ives fügte hinzu, dass ein solch drastischer Personalabbau bei Twitter das Unternehmen wahrscheinlich um Jahre zurückwerfen würde.

Experten, gemeinnützige Organisationen und sogar die eigenen Mitarbeiter von Twitter haben bereits davor gewarnt, dass das Zurückziehen von Investitionen in die Moderation von Inhalten und die Datensicherheit Twitter und seinen Nutzern schaden könnte. Bei einer so drastischen Reduzierung, wie Musk sie plant, könnte die Plattform schnell mit schädlichen Inhalten und Spam überschwemmt werden.

Twitter Übernahme: Tesla Chef Elon Musk wollte Preis um bis zu 30 Prozent drücken

Nun will der Milliardär Musk Twitter nun doch kaufen. Dabei scheint es zuvor wohl aber darum gegangen zu sein, Twitter erheblich billiger einzukaufen. Die Rede ist von 30 Prozent. Auch der Zahlung von mehr als 40 Milliarden Dollar habe er zugestimmt. Der Sinneswandel käme kurz vor einem angesetzten Prozess, weil Musk zuvor vom angekündigten Kauf zurücktreten wollte.

Der Gerichtstermin am 17. Oktober für die Verhandlung bleibe bislang bestehen. So hatte die zuständige Richterin Kathaleen McCormick für die Verhandlung der Klage von Twitter zur Einhaltung des Kaufes bestätigte, dass bisher weder Twitter noch Musk eine Aussetzung des Verfahrens beantragt haben. Allerdings hatte Elon Musk und seine Anwälte in einer Meldung an die US-Börsenaufsicht SEC bekannt gegeben, dass die Verhandlung ausgesetzt werden soll, wenn es zu einem Abschluss des Twitter-Kaufs kommen soll.

Dabei ist auch bekannt geworden, dass in den Wochen vor der Bekanntgabe seiner Absicht, Twitter doch noch zum ursprünglich vereinbarten Preis von 44 Milliarden US-Dollar zu kaufen, die Musk Anwälte versucht haben sollten den Preis um 30 Prozent zu drücken. Dieses geht aus einem New York Times vom Mittwoch unter Berufung auf vier mit der Sache vertraute Personen hervor.

"Mr. Musk wollte einen Rabatt von bis zu 30 Prozent, sagten drei der Leute, ein Vorschlag, der das Unternehmen auf etwa 31 Milliarden Dollar geschätzt hätte. Twitter wies den Vorschlag zurück, sagten die Personen, die um Anonymität baten, da die Gespräche vertraulich seien.", heißt es in dem Bericht. Erst am Montagabend gab es einen Brief an Twitter von Elon Musk, worin er sich dann bereit erklärte den vollen Anfangspreis für das Unternehmen zu zahlen.

Auch gab es wohl zuvor Gespräche über einen 10 Prozent. Damit hätte Musk 39,6 Milliarden Dollar für Twitter gezahlt. Diese Gespräche kamen letztendlich nicht voran. Der Wert der Twitter Aktion betrug am letzten Mittwoch 39,2 Milliarden US-Dollar.

Auch berichtete die New York Times, dass Twitter von Musk Beratern mit einem Preis von 31 Milliarden Dollar bewertet worden ist. Twitter habe das Angebot jedoch abgelehnt. Darüber hinaus habe es zum Ende der Verhandlungen einen Vorschlag gegeben, den Kauf mit einem Discount von 10 Prozent vorzunehmen, sodass die Kaufsumme knapp 40 Milliarden Dollar betragen hätte.

Nun will man laut der New York Times Twitter den Kaufprozess gerichtlich begleiten lassen. Zudem fordert Twitter die Einhaltung von Musks Zusage, Zinsen für den verzögerten Kaufabschluss in nicht näher genannter Höhe zu zahlen.

Twitter Übernahme: Tesla Chef Elon Musk will nun doch Twitter kaufen

Dabei soll nun ein Angebot von 54,20 US-Dollar pro Aktie in einem Schreiben an Twitter erneuert worden sein, heißt es in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC vom Dienstag. Zuvor hatte schon der Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg unter Berufung auf Verhandlungskreise berichtet.

Durch das Angebot bei 54,20 US-Dollar pro Aktie würde Twitter rund 44 Milliarden US-Dollar bezahlen. Die Aktionäre haben diesem Angebot inzwischen zugestimmt.

Twitter Klage gegen Tesla Chef Elon Musk wegen gescheiterte Übernahme

Das Wallstreet Journal hatte berichtet, dass Elon Musk eine Antwort aufs Twitters Klage gegeben hat und er reichte auch Gegenklage gegen Twitter ein. Die Einreichung erfolgte damals vertraulich und ist für die Öffentlichkeit nicht einsehbar.

Bislang gilt der Tesla Chef Elon Musk als reichster Mann der Welt. Der soziale Dienst pocht bei der Klageerhebung auf eine Umsetzung des Kaufs. So hatte Twitter zuletzt in einem Brief an den Tesla Chef Elon Musk noch einmal auf die Übernahme durch Musk gedrängt. Twitter ist der Meinung, dass der Abbruch der teuren Übernahme für 44 Milliarden US-Dollar "ungültig und unrechtmäßig" ist.

Twitter.

Twitter verklagt Tesla Chef Elon Musk

Dabei hatte die Anwälte von Elon Musk in einem Schreiben vom 10. Juli erklärt, dass die Bemühungen von Elon Musk, das Geschäft zu beenden, eine Ablehnung seiner Verpflichtungen aus dem Fusionsvertrag darstellen.

Nun machte Twitter seine Ankündigungen wahr und verklagt den Tesla Chef. Dabei geht Twitter von einem Vertragsbruch von seiten Elon Musk aus und will ihn gerichtlich dazu zwingen, den Kauf zu vollziehen, so das Fazit aus einer 60-seitigen Klageschrift, welche an einem Gericht im US-Bundesstaat Delaware eingereicht wurde. Musks Begründung für einen Rückzug aus dem im April vereinbarten Milliarden-Deal sei "Heuchelei", erklärte Twitter.

"Musks Verhalten bestätigt schlicht und ergreifend, dass er aus dem verbindlichen Vertrag entkommen will, den er aus freien Stücken unterzeichnet hat, und dass er dabei Twitter schädigen will", so die Begründung in der Klage Schrift. "Twitter hat infolge der Verstöße des Beschuldigten irreparable Schaden erlitten und wird weiter irreparablen Schaden erleiden.".

Nun liegt es am Gericht im US-Bundesstaat Delaware, ob Elon Musk sich aus der Vereinbarung zurückziehen darf oder nicht. Dabei gibt es eine Vereinbarung einer Vertragsstrafe von bis zu einer Milliarde Dollar, wenn Partei den Deal zurückzieht.

Nach Kritik an Elon Musk Twitter Provokationen: Tesla Chef Elon Musk feuert SpaceX Mitarbeiter

Die Mitarbeiter von SpaceX, einem von Tesla-Chef Elon Musk geführten Unternehmen, erhalten nun die Kündigung. Diese waren mit Elon Musks ständigen Provokationen bei Twitter nicht einverstanden und machten in einem offenen Brief an den Firmenchef ihren Mißmut öffentlich. Der offene Brief forderte die Führungskräfte von SpaceX auf, "das schädliche Twitter-Verhalten von Elon öffentlich anzusprechen und zu verurteilen" und "alle Formen von inakzeptablem Verhalten zu definieren und einheitlich darauf zu reagieren".

So gibt es dafür nun einen Medienbericht der "New York Times", welche die Problematik in dem US-amerikanischen Raumfahrt- und Telekommunikationsunternehmen SpaceX beschreibt.

Nach Kritik an Elon Musk Twitter Provokationen: Tesla Chef Elon Musk feuert SpaceX Mitarbeiter
Nach Kritik an Elon Musk Twitter Provokationen: Tesla Chef Elon Musk
feuert SpaceX Mitarbeiter -Screenshot

So seien Angestellte, welche einen offenen Brief an dem Firmen Boss, Elon Musk, geschrieben und bei der Verbreitung geholfen hätten, entlassen worden. Die "New York Times" beruft sich bei der Angelegenheit auf vertraute Personen und eine interne E-Mail.

In einer E-Mail sagte Gwynne Shotwell, Präsidentin von SpaceX, der Brief habe dazu geführt, dass sich andere Mitarbeiter "unwohl, eingeschüchtert und gemobbt" fühlten.

Mars Mission gefährdet?

Einige SpaceX-Mitarbeiter begannen am Mittwoch damit, den Brief zu verbreiten, in dem die Aktivitäten von Herrn Musk auf Twitter angeprangert wurden. Der Brief nannte das öffentliche Verhalten und das Twittern des Milliardärs "eine häufige Quelle der Ablenkung und Verlegenheit" und forderte das Unternehmen auf, ihn zu zügeln. Elon Musk schließt derzeit einen 44-Milliarden-Dollar-Deal zum Kauf von Twitter ab.

Der offene Brief forderte die Führungskräfte von SpaceX auf, "das schädliche Twitter-Verhalten von Elon öffentlich anzusprechen und zu verurteilen" und "alle Formen von inakzeptablem Verhalten zu definieren und einheitlich darauf zu reagieren".

"Bitte konzentrieren Sie sich weiterhin auf die SpaceX-Mission und nutzen Sie Ihre Zeit, um Ihr Bestes zu geben", fuhr die Präsidentin von SpaceX fort. "So kommen wir zum Mars.".

Bis Donnerstagnachmittag hatte SpaceX laut den drei Mitarbeitern und einer E-Mail von Gwynne Shotwell, Präsidentin und Chief Operating Officer von SpaceX, einige der Organisatoren des Briefes entlassen. In ihrer E-Mail, die von der New York Times erhalten wurde, sagte sie, das Unternehmen habe den Brief untersucht und "eine Reihe von beteiligten Mitarbeitern gekündigt".

"Der Brief, die Aufforderungen und der allgemeine Prozess führten dazu, dass sich die Mitarbeiter unwohl, eingeschüchtert und gemobbt und/oder verärgert fühlten, weil der Brief sie unter Druck gesetzt hatte, etwas zu unterschreiben, das nicht ihren Ansichten entsprach", schrieb Frau Shotwell. "Wir haben zu viel kritische Arbeit zu leisten und brauchen diese Art von übertriebenem Aktivismus nicht.".

Wie viele Mitarbeiter entlassen wurden, war unklar. James Gleeson, ein Sprecher von SpaceX, antwortete nicht sofort auf eine Bitte um Stellungnahme. Zuvor gab es schon öffentliche Anschuldigungen wegen sexuellen Fehlverhaltens gegen Elon Musk im Rahmen seiner umstrittenen Übernahme von Twitter. Am Donnerstag wandte er sich an Twitter-Mitarbeiter erstmals seit seinem Übernahmeangebot per Videoanruf.

So sagte ein Flugbegleiter, Mr. Musk habe ihr während eines Fluges nach London im Jahr 2016 einen Vorschlag für eine sexuelle Massage gemacht. Der Flugbegleiter sagte, er habe sich auch ihr gegenüber bloßgestellt und ihr ein Pferd angeboten, so der Artikel.

Elon Musk nannte die Anschuldigungen "absolut unwahr" und scherzte auf Twitter über Pferde und seine Genitalien.

Hohe Strafzahlungen drohen

So wollen die beiden Parteien, Elon Musk und Twitter, den Deal bis zum Jahresende abschließen. Musk kaufte in den vergangenen Monaten bereits einen Anteil von gut neun Prozent an Twitter an der Börse.

Es gibt aber auch Strafzahlungen. Für den Fall, dass eine der Seiten den Deal aufkündigen sollte, hatten Musk und Twitter eine Strafe von jeweils einer Milliarde Dollar vereinbart.

Kurz nach den ersten Tweet hatte Musk noch einmal verdeutlicht, dass er "Nach wie vor zur Übernahme verpflichtet" sei.

Twitter Übernahme: Tesla-Chef Elon Musk trifft EU-Kommissar Thierry Breton wegen Digitale-Dienste-Gesetz

Auch der kommende Tesla Chef Elon Musk muss die neuen Regeln in Europa befolgen. Das hatte der EU-Kommissar Thierry Breton im Sommer diesen Jahres gegenüber dem Tesla-Chef Elon Musk erwähnt, welcher Twitter kaufen will. Bei der Präsentation seines Übernahmeangebots für Twitter hatte Elon Musk angedeutet, die Richtlinien der Social-Media-Plattform zur Moderation von Inhalten lockern, zu wollen. Dabei geht es dem EU-Kommissar um das Digitale-Dienste-Gesetz der EU gegen Online-Mobbing, Kinderpornographie und Terrorismus.

So hatte nun der EU-Kommissar Thierry Breton Breton den Tesla-Chef Elon Musk während eines Besuchs in Austin, Texas, getroffen. Dabei geht es um das neue Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) in Europa. "Ich denke, wir sind der gleichen Meinung. Alles, was meine Unternehmen tun können, um Europa zu helfen, wollen wir tun", sagt der Tesla-Chef Elon Musk beim treffen. Zuvor hatte der EU-Kommissar für den Binnenmarkt, Thierry Breton, im Gespräch mit der Financial Times betont, dass Elon Musk die in der EU gängigen Regeln zur Moderation illegaler und schädlicher Online-Inhalte befolgen müsse.

So drohen bald Social Media Plattformen wie Twitter hohe Strafen, wenn diese nicht schnell gegen illegale Inhalte vorgehen und regelmäßige Risikobewertungen durchführen. Andernfalls drohen hohe Geldstrafen.

Twitter Redeverbot: Tesla-Chef Elon Musk muss sich Tesla-Tweets noch immer genehmigen lassen

Nun ist durch ein Gerichtsurteil bekannt geworden, dass der Tesla-Chef Elon Musk bei allen Tweets über Tesla erst die Erlaubnis von einem Anwalt bekommen muss. Wir zeigen Ihnen -wie immer- alle Hintergründe zum Elon Musk Twitter Redeverbot und präsentieren das 22-seitige Urteil dazu.

Twitter Redeverbot: Tesla-Chef Elon Musk muss sich Tesla-Tweets noch immer genehmigen lassen
Twitter Redeverbot: Tesla-Chef Elon Musk muss sich Tesla-Tweets
noch immer genehmigen lassen --Bild: Twitter

Tesla-Chef Elon Musk hatte sich in der Vergangenheit immer über Einschränkungen seiner Meinungsfreiheit bei Twitter geäussert. Nun ist bekannt geworden, dass Tweets über Tesla vorab von einem Juristen geprüft werden müssen.

Dieses geht aus einer Vereinbarung mit der US-Börsenaufsicht, die der Multimilliardär vor vier Jahren unterschrieben hatte, hervor. Dabei geht es um den Verdacht auf Insiderhandel.

Diese Vereinbarungen würde gerne der neue Twitter-Besitzer kippen. Redefreiheit auf seinem eigenem Portal sieht natürlich anders aus. Also "Dumm gelaufen" für den Tesla Chef, auch wenn man Milliardär ist.

Tesla Tweets von Elon Musk müssen geprüft werden

So muss der Elon Musk Tweets, welche seinen Tesla-Konzern betreffen, weiterhin künftig von einem Anwalt absegnen lassen. Ein Richter hatte den Antrag des wohl reichsten Menschen der Welt abgewiesen.

Im Jahr 2018 hatte Musk mit einem Tweet für Aufsehen gesorgt, weil er ankündigte Tesla von der Börse zu nehmen. Als Folge stieg der Tesla Kurs. Die Börsenaufsicht warf Musk Irreführung der Aktionäre vor.

Im Zuge einer Vereinbarung mit der Börsenaufsicht musste Musk eine Strafe von 20 Millionen Dollar zahlen, den Vorsitz des Tesla-Verwaltungsrats abtreten und zusagen, dass er künftige Tweets über den Elektroautobauer vor Veröffentlichung von einem Anwalt absegnen lässt.

Nun hatte Musk vor Gericht beantragt, diese Vereinbarung aufheben zu lassen. Er warf der der SEC Börsenaufsicht vor, ihn "schikanieren und zum Schweigen bringen" zu wollen. Bundesrichter Lewis Liman wies dies nun zurück. Dieses geht aus einer 22-seitigen Gerichtsakte hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Hier lehnte der US-Bezirksrichter Lewis Liman einen Antrag ab, welchen Musk am 8. März gestellt hatte.

Damals hatte Musk auch seine Follower gefragt, ob er zehn Prozent seiner Tesla-Aktien verkaufen sollte. Das führte zu einem Wertverlust der Aktien. Auch hier will die Börsenaufsicht SEC wissen, ob der Tweet damals wie erforderlich von einem Anwalt geprüft wurde.

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