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Vodafone Glasfaserausbau Mainz: Mehr Bandbreiten-Kapazität für 45.000 Kabel-Haushalte

• 26.01.22 Wenn es um das schnelle Internet in Deutschland geht, dann sind derzeit Kabel und Glasfaseranschlüsse angesagt. Nun beginnt Vodafone in Mainz mit sogenannten Netz-Segmentierungen. Darüber hinaus hatte Vodafone beispielweise in Hannover und Wiesbaden bereits begonnen, das Glasfaser-Kabelnetz großflächig durch einen höheren Glasfaser-Anteil zu
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stärken. Nun ist auch der Glasfaser-Ausbau in Mainz gestartet, von dem rund 45.000 Kabel-Haushalte profitieren.

Vodafone Glasfaserausbau Mainz: Mehr Bandbreiten-Kapazität für 45.000 Kabel-Haushalte

In Mainz hat Vodafone das Kabel-Glasfasernetz zuletzt vollständig mit der Gigabit-Technologie DOCSIS 3.1 aufgerüstet. Mehr als 100.000 Haushalte können hier mit bis zu 1.000 Mbit/s im Internet surfen. In weiten Teilen des Mainzer Stadtgebietes profitieren nun rund 45.000 Kabel-Haushalte von mehreren Dutzend neuen Glasfaser-Strecken.

Vodafone Glasfaserausbau Mainz: Mehr Bandbreiten-Kapazität für 45.000 Kabel-Haushalt
Vodafone Glasfaserausbau Mainz: Mehr Bandbreiten-Kapazität
für 45.000 Kabel-Haushalt -Bild: Vodafone

In den Mainzer Ausbaugebieten Gonsenheim, Neustadt und Zentrum entstehen zudem rund 100 neue Glasfaser-Knoten. Außerdem erschließt Vodafone 22 Mobilfunk-Masten mit Glasfaser, um darüber künftig 5G anzubieten. Auch öffentliche Einrichtungen werden für einen Glasfaser-Anschluss vorbereitet. Der Glasfaser-Ausbau in Mainz soll im September 2022 vollendet sein.

In Bonn, Bremen, Essen und Nürnberg startet der Ausbau in den kommenden Wochen. Insgesamt sind es mehr als 300.000 Kabel-Haushalte, die vom Glasfaser-Ausbau profitieren.

Vodafone Glasfaserausbau: Nano-Trenching mit maximale Geschwindigkeit bei minimalem Eingrif

Allerdings gibt es beim Glasfaserausbau auch immer viel Ärger mit zerstörten, öffentlichen Leitungen, darunter auch Gasleitungen. Daher setzen Unternehmen wie Vodafone verstärkt auf alternative Verlege-Methoden, die nicht nur schneller umzusetzen sind, sondern auch weniger stark in die Umwelt eingreifen Vodafone legt derzeit beim Nano-Trenching beispielsweise täglich bis zu 600 Meter Strecke zurück. Zudem müssen Straßen meist nur kurzzeitig und auch nur halbseitig gesperrt werden. Bei einem Pilot-Projekt in Dresden kommen beim Glasfaser-Ausbau neben Nano-Trenching auch das Spülbohrverfahren und das Pflugverfahren zum Einsatz.

Dort in Dresden baut Vodafone in den kommenden zwei Jahren ein modernes Glasfaser-Netz für rund 6.000 Haushalte und Unternehmen. Für den Ausbau dieser Adressen stellen Bund, Freistaat Sachsen und Landeshauptstadt über 21 Millionen Euro Fördermittel bereit. Weitere 3.000 Haushalte und Unternehmen wird Vodafone eigenwirtschaftlich ausbauen. Dafür wird Glasfaser auf einer Strecke von 210 Kilometern verlegt.

Der Ausbau erfolgt vor allem in Gebieten, die heute noch nicht mit gigabitfähigen Anschlüssen versorgt sind. Besondere Schwerpunkte liegen in den Stadtteilen Cossebaude, Eschdorf, Gohlis, Hosterwitz, Mobschatz, Oberwartha, Pillnitz, Schönfeld, Weißig und Weixdorf.

Vodafone Trenching auch beim Mobilfunkausbau

Auch die Mobilfunk-Versorgung profitiert vom Ausbau. Denn Vodafone wird sein bestehendes Funknetz durch Anbindung an die neue Glasfaser-Infrastruktur noch einmal deutlich verbessern und mit der neuesten Übertragungstechnologie 5G aufrüsten. So können mit Nano-Trenching auch Sendeanlagen wesentlich schneller an das Glasfaser-Netz angeschlossen werden, so dass auch der 5G-Ausbau in Dresden davon profitiert.

Telekom mit 420 Kilometer Glasfaser mit Trenching-Verfahren

Die Telekom verlegt auch in vielen Kommunen aktuell mehr als 420 Kilometer Glasfaser. Beim Gewerbegebiets-Ausbau soll das Trenching-Verfahren angewendet werden. Es ist zeitsparend, nachhaltig und kosteneffizient im Ausbau. Außerdem führt es zu kürzeren Bauzeiten und damit zu weniger Belastungen für die Anwohner.

Trenching im Netzausbau
Trenching Verfahren im Einsatz über eine Fernbedienung -Bild: Telekom

Bei dem Trenching werden mittels Frästechnik schmale Gräben und Schlitze in den Asphalt eingebracht. Die Telekom hat das Trenching-Verfahren jetzt zum ersten Mail in Schleswig-Holstein eingesetzt. Das Unternehmen Telekom baut das Gewerbegebiet in Kiel-Altenholz aus, das auch als Teichkoppel bekannt ist, und nutzt Trenching um die Glasfaserkabel in der Erde zu verlegen.

Diese Verlegemethode beansprucht nur wenig Platz, ist rund viermal schneller als übliche Verfahren und ermöglicht eine schnelle Fertigstellung von Glasfasertrassen, Tiefbau entfällt an vielen Stellen. Wegen der kürzeren Ausbauzeit wird die Beeinträchtigung durch Baustellen für Unternehmen und Anwohner minimiert.

Dabei wird auch das moderne Trenching-Verfahren eingesetzt. Es ist zeitsparend, nachhaltig und kosteneffizient im Ausbau, führt zu kürzeren Bauzeiten und somit zu weniger Belastungen für die Anwohner.

Beim Glasfaser-Ausbau wird die Glasfaser-Leitung bis ins Haus verlegt, die Signale werden durchgehend optisch übertragen. Kupferkabel mit elektrischer Signalübertragung gibt es in diesem Netz nicht mehr. Dabei werden Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit pro Sekunde beim Herunterladen und 500 Megabit pro Sekunde beim Heraufladen angeboten.

Die Unternehmen werden ohne zusätzliche Kosten angeschlossen. Voraussetzung ist, dass sie sich früh für einen Anschluss an das Glasfaser-Netz entscheiden. Das Angebot auf Glasfaser reicht vom asymmetrischen 100 MBit/s bis zum symmetrischen 1 GBit/s-Anschluss. Selbst direkte Übertragungswege mit bis zu 100 GBit/s bietet die Telekom an.

Zweckverband Plön: Spülbohrung sorgt für zerstörte Gasleitungen und Telefonleitungen

Allerdings sorgt die Spülbohrung immer wieder für Kritik an zerstörte Telefon- und Stromleitungen und auch Gasleitungen, wie zuletzt beim Glasfaserausbau im Kreis Plön mit bis zu 76 zerstörten Gasleitungen in nur zwei Jahren, wie beim Zweckverband Plön. Dort hatte Tele Columbus über seine Tochterfirma Pepcom über 500 Kilometer Glasfaser verlegt.

Vodafone Kabelnetzt: Vodafone öffnet Kabel-Glasfasernetz für Telefónica-Kunden

Vodafone sein Kabel-Glasfasernetz jetzt für seinen Mitkonkurrenten Telefónica geöffnet. Hierfür haben Techniker an zahlreichen Standorten die Netze verschaltet und IT-Lösungen implementiert. Seit wenigen Tagen bietet Telefónica so ihren Kunden über das Vodafone Kabel-Glasfasernetz bundesweit Geschwindigkeiten von bis zu 250 Mbit.

Die Festnetz-Partnerschaft ergänzt die bereits bestehende Mobilfunk-Allianz beider Unternehmen zur Bekämpfung der noch übrigen "weißen Flecken" in Deutschland. Vdoafone sieht darin eine faire Kooperationen zwischen Unternehmen, welche die Fest- und Mobilfunk-Netze in Deutschland stärken.

Auch hatte Telefónica/O2 in den letzten Monaten Vereinbarungen mit Tele Columbus und der Telekom getroffen, um die O2 Kabel Tarife im jeweiligen Netz anzubieten, wie wir auch berichtet haben. Nun werden die O2 Kabel Tarife erstmalig im Vodafone Kabel Netz angeboten.

O2 Kabel Tarife: Ab sofort bietet O2 auch Kabel Tarife im Vodafone Netz an
Ab sofort bietet O2 auch Kabel Tarife im Vodafone Netz an: Bild: Telefonica

So vermarktet O2 seine O2 my Home Festnetzprodukte auch über Kabelanschlüsse. Damit erweitert O2 sein Festnetzangebot, das über einen breiten und einzigartigen Technologie-Mix aus VDSL, Kabel, Glasfaser und 4G/5G-Mobilfunk realisiert wird. Das Telekommunikationsunternehmen erreicht dabei allein über das Kabelnetz mehr als 24 Millionen Haushalte. Diese Kunden haben künftig die Möglichkeit, über ihren Kabelanschluss attraktive O2 my Home Produkte mit bis zu 250 MBit/s zu nutzen.

"Mit unseren O2 Festnetzprodukten auf Basis von Kabel erobern wir immer mehr deutsche Festnetzhaushalte. Wir schlagen damit ein neues Kapitel in der deutschen Telekommunikationsgeschichte auf. Erstmals kommt eine Kabel-Wholesale-Partnerschaft erfolgreich zum Tragen", sagt unser Privatkundenvorstand Wolfgang Metze. Und weiter "Für die deutschen Verbraucher bedeutet das mehr Wahlfreiheit im Festnetz. Für sie zahlt sich aus, dass wir bei O2 my Home auf starke DSL-, Kabel- und Glasfaser-Partnerschaften setzen. Wir verfügen nun über die größte Festnetzabdeckung in Deutschland und vervollständigen das durch unseren 4G/5G-basierten O2 HomeSpot als vollständiges Festnetzersatzprodukt."

Bundesweites Kabelabkommen kommt zum Tragen

Telefónica Deutschland/O2 und Vodafone Deutschland unterzeichneten im Frühjahr 2019 ein Zugangsabkommen, das O2 langfristig den Zugriff auf die Kabelinfrastruktur von Vodafone in Deutschland sichert. Über das Kabelabkommen erreicht O2 nun zusätzliche Haushalte mit seinen attraktiven Festnetzprodukten. Gleichzeitig eröffnet O2 mit dem Kabel-Vermarktungsstart zahlreichen Kunden die Möglichkeit, in schnellere und höherwertige Tarife zu wechseln. Davon profitieren insbesondere Kunden, die ihren Festnetzanschluss bisher über einen DSL-Anschluss nutzen, aber auch über einen Kabelanschluss verfügen. In vielen Fällen stehen dann Geschwindigkeiten von bis zu 250 MBit/s über Kabel zur Verfügung.

O2 mit größte Festnetzabdeckung in Deutschland

Zum Vermarktungsstart erhalten interessierte Kunden die O2 Produkte über Kabel zunächst in ausgewählten O2 Shops. Ab dem 1. Quartal 2021 sind die Anschlüsse dann bundesweit über alle O2 Vertriebskanäle buchbar. Für Powernutzer ist etwa der O2 my Home XL ein geeigneter Tarif. Für 34,99 Euro im Monat können Kunden mit bis zu 250 MBit/s surfen und alle Geräte im Haus vernetzen.

Als erster deutscher Anbieter bringt O2 über das Anfang November gestartete O2 my Home Angebot einen Tarif auf den Markt, der gleichermaßen für DSL, Kabel, Glasfaser und den mobilfunkbasierten O2 HomeSpot gilt. Darin werden alle Zugangstechnologien zu einheitlichen Konditionen gegliedert nach Bandbreite angeboten. Der Kunde erfährt durch eine Verfügbarkeitsprüfung direkt, welche Technologien und Bandbreiten an seinem Wohnort erhältlich sind.

Angebote im Telekom und Tele Columbus Netz bald möglich

Während O2 sein modernes 4G- und 5G-Mobilfunknetz selbst ausbaut und betreibt, setzt der Anbieter im Festnetzgeschäft auf Partnerschaften. Über die Infrastruktur der Deutschen Telekom kann O2 seinen Kunden DSL und perspektivisch Glasfaser anbieten. Über die Kooperation mit Vodafone und künftig Tele Columbus soll es bald auch hier Angebote geben. Hinzu kommt die Abdeckung, die O2 über regionale Kooperationen wie mit vitroconnect/EWE TEL und wilhelm.tel erzielt.

Telekom und Telefonica/O2 verlängern gemeinsame Kooperation beim Breitbandausbau

Der Vertrag ermöglicht es O2 künftig auch, Glasfaser-Hausanschlussleistungen (FTTH) der Telekom an ihre Kunden zu vermarkten. Zudem wird O2 weiterhin VDSL- und Vectoring-Vorleistungsprodukte der Telekom nutzen. Die zwischen Telefónica Deutschland / O2 und der Telekom abgeschlossene Kooperation unterliegt noch der regulatorischen Zustimmung insbesondere der Bundesnetzagentur, die die Wettbewerbsfähigkeit aller Marktteilnehmer sicherstellt. Die Vereinbarung soll im Frühjahr 2021 in Kraft treten.

Telekom und Telefonica/O2 verlängern gemeinsame Kooperation beim Breitbandausbau
Telekom und Telefonica/O2 verlängern gemeinsame Kooperation beim Breitbandausbau
-Bild: © PublicDomainPictures (Pixabay License)/ pixabay.com

Durch die O2 Kunden erhalten Zugang zum Glasfasernetz der Deutschen Telekom Markus Haas.

"Die langfristige Kooperation mit der Deutschen Telekom gibt uns Planungssicherheit. Unseren O2 Kunden können wir künftig vor allem in Großstädten einen Zugang zum Glasfasernetz anbieten. Es gibt keinen anderen Anbieter in Deutschland, der seinen Kunden den Zugang zu Deutschlands größten VDSL-, Kabel- und FTTH-Infrastrukturen ermöglichen kann und gleichzeitig über ein kapazitätsstarkes Mobilfunknetz verfügt. Auf dieser Basis können wir unseren Kunden erstklassige konvergente Produkte anbieten"", erläutert Markus Haas, CEO von Telefónica Deutschland.

Das künftige FTTH-Angebot für O2 Kunden auf Basis der Telekom-Infrastruktur ermöglicht Internet-Highspeed von bis zu 1 GBit/s. VDSL-Lösungen für O2 Kunden erreichen Surfgeschwindigkeiten von bis zu 250 Mbit/s. Das VDSL-Netz der Telekom erreicht rund 33 Millionen Haushalte in Deutschland. Mit Glasfaseranschlüssen sind bislang 1,8 Millionen Haushalte versorgt.

Derzeit arbeiten beide Unternehmen auch beim Mobilfunkausbau zusammen. Die Telekom liefert Telefónica rund 5.000 Glasfaseranschlüsse für neue und bestehende Mobilfunkstandorte.

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