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Alles über NG eCall im Notfall: Die neue Generation des Auto-Notrufs erklärt

• 26.01.26 Mit dem offiziellen Start von NG eCall, dem Next Generation Emergency Call, beginnt eine neue Phase der automatischen Notrufsysteme im Auto. Die Mobilfunk-Netzbetreiber Vodafone, Deutsche Telekom und O2 Telefónica haben die Technik in ihren Netzen aktiviert. Ziel ist es, den bewährten, aber technisch überholten eCall auf eine moderne Basis zu stellen und langfristig abzusichern.

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NG eCall - Wie die neue Notruf-Technologie Autos sicherer macht

Mit NG eCall wird der automatische Auto-Notruf fit für die Zukunft gemacht. Der Wechsel von 2G zu 4G und 5G sorgt für mehr Zuverlässigkeit, schnellere Hilfe und langfristige Sicherheit. Für Autofahrer bedeutet das ein Plus an Schutz, ohne zusätzlichen Aufwand.

NG eCall ist die neue Generation des automatischen Auto-Notrufs. Der Artikel erklärt Technik, Vorteile, Unterschiede zu eCall und die Bedeutung von 4G und 5G für die Verkehrssicherheit.
Alles über NG eCall im Notfall: Die neue Generation
des Auto-Notrufs erklärt
-Bild: © Tarifrechner.de

Es ist eine dieser Technologien, die man hoffentlich nie braucht. Aber wenn doch, kann sie den entscheidenden Unterschied machen.

Was ist NG eCall?

NG eCall ist die Weiterentwicklung des seit 2018 verpflichtenden Auto-Notrufsystems in der Europäischen Union. Während der klassische eCall auf der Mobilfunk-Technologie 2G (GSM) basiert, nutzt NG eCall moderne Netze wie 4G LTE und perspektivisch 5G.

Das System wird automatisch ausgelöst, wenn Sensoren im Fahrzeug einen schweren Unfall erkennen. Alternativ kann der Notruf auch manuell per Taste aktiviert werden. Ziel ist es, Rettungskräfte schneller und präziser zu informieren, selbst wenn Insassen nicht mehr ansprechbar sind.

Warum der Wechsel von 2G auf 4G und 5G notwendig ist

Die 2G-Technologie ist fast 40 Jahre alt. Viele Länder planen bereits die schrittweise Abschaltung dieser Netze. Für Fahrzeuge mit langer Lebensdauer stellt das ein echtes Risiko dar. NG eCall sorgt dafür, dass der Auto-Notruf auch in Zukunft zuverlässig funktioniert.

Unterschiede zwischen eCall und NG eCall

Merkmal eCall (klassisch) NG eCall
Mobilfunkstandard 2G (GSM) 4G LTE, später 5G
Datenübertragung Begrenzt Schneller und umfangreicher
Sprachqualität Einfach Stabiler und klarer
Zukunftssicherheit Eingeschränkt Langfristig gesichert

Welche Daten übermittelt NG eCall?

Wie beim klassischen System werden auch bei NG eCall nur unfallrelevante Daten übertragen. Dazu gehören:

    • Exakter Standort des Fahrzeugs
    • Fahrtrichtung
    • Fahrzeugtyp
    • Informationen über ausgelöste Airbags

Die Daten helfen den Leitstellen, die Situation besser einzuschätzen und passende Rettungsmittel zu entsenden.

Datenschutz und Privatsphäre

Ein häufiges Thema rund um vernetzte Fahrzeuge ist der Datenschutz. NG eCall arbeitet ereignisbasiert. Das bedeutet, dass keine dauerhafte Ortung stattfindet. Erst bei einem Unfall oder einer manuellen Auslösung werden Daten übertragen.

Die Systeme erfüllen die strengen europäischen Datenschutzvorgaben. Eine Nutzung zur Überwachung oder für kommerzielle Zwecke ist ausgeschlossen.

Bleibt der alte eCall weiterhin aktiv?

Ja. Der klassische eCall bleibt weiterhin in Betrieb. Fahrzeuge, die ausschließlich 2G unterstützen, funktionieren wie bisher, solange entsprechende Netze verfügbar sind. NG eCall ergänzt das bestehende System, ersetzt es aber nicht abrupt.

Die Rolle der Mobilfunk-Netzbetreiber

Dass alle drei großen deutschen Netzbetreiber NG eCall gleichzeitig gestartet haben, ist ein entscheidender Schritt. Ein Auto-Notruf muss netzübergreifend funktionieren, unabhängig davon, welches Mobilfunknetz gerade verfügbar ist.

Warum Netzabdeckung entscheidend ist

Unfälle passieren nicht nur in Städten, sondern häufig auf Landstraßen oder Autobahnen. Die Nutzung von 4G und 5G verbessert die Erreichbarkeit und reduziert Verbindungsabbrüche.

Was bedeutet NG eCall für Autofahrer?

Für Fahrerinnen und Fahrer ändert sich im Alltag nichts. NG eCall arbeitet im Hintergrund und verursacht keine zusätzlichen Kosten. Es gibt kein Abo, keine App und keine manuelle Konfiguration.

Der Vorteil zeigt sich ausschließlich im Ernstfall. Dann zählt jede Sekunde, und genau hier spielt die neue Technik ihre Stärke aus.

Auswirkungen auf Neuwagen und ältere Fahrzeuge

Fahrzeugtyp Unterstützung Bemerkung
Neuwagen NG eCall Ab Werk integriert
Bestandsfahrzeuge eCall (2G) Weiterhin nutzbar
Zukünftige Modelle NG eCall mit 5G Erweiterte Funktionen möglich

NG eCall als Basis für zukünftige Sicherheitssysteme

NG eCall ist mehr als nur ein technisches Upgrade. Es bildet die Grundlage für weitere vernetzte Sicherheitsfunktionen im Fahrzeug. Denkbar sind präzisere Unfallanalysen oder eine bessere Koordination mit Rettungsdiensten.

Dabei steht nicht Komfort im Vordergrund, sondern Verkehrssicherheit. Genau das macht das System so relevant, auch wenn es im Alltag kaum wahrgenommen wird.

Ein leiser Fortschritt mit großer Wirkung

Viele technische Innovationen im Auto sind sichtbar und werbewirksam. NG eCall gehört nicht dazu. Es ist ein stilles System, das im Hintergrund arbeitet. Doch gerade diese Unauffälligkeit macht es so wertvoll.

5G-Drohnen im Rettungseinsatz: Schneller helfen dank digitaler Luftaufklärung

Im Zeitalter der digitalen Transformation revolutionieren 5G-Drohnen die Arbeit von Rettungskräften. Das Projekt ADELE zeigt eindrucksvoll, wie moderne Drohentechnologie Leben retten kann - durch schnellere Reaktionszeiten, präzise Einsatzplanung und automatisierte Luftaufklärung.

Das Projekt ADELE zeigt, wie Technologie und Innovation den Rettungseinsatz revolutionieren können.

Wie 5G-Drohnen Rettungskräfte unterstützen: Schneller reagieren, besser planen und Leben retten dank automatisierter Luftaufklärung.
5G-Drohnen im Rettungseinsatz: Schneller helfen dank
digitaler Luftaufklärung
-Bild: © Tarifrechner.de

Was ist das Projekt ADELE?

ADELE steht für "Automatisierter Drohneneinsatz aus der Leitstelle". Es handelt sich um ein vom Bundesministerium des Innern gefördertes Projekt, das unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) durchgeführt wird. Gemeinsam mit Vodafone, Frequentis und der Berufsfeuerwehr Rostock wird der Einsatz von 5G-gesteuerten Drohnen im realen Rettungsumfeld getestet.

Zielsetzung des Projekts

Das Hauptziel von ADELE ist es, Rettungskräfte bereits vor ihrem Eintreffen am Einsatzort mit hochauflösenden Live-Bildern zu versorgen. Diese Bilder werden direkt in die Leitstelle und in die Einsatzfahrzeuge übertragen - und zwar über das 5G-Echtzeitnetz von Vodafone.

Wie funktioniert der automatisierte Drohneneinsatz?

Auslösung über Notruf 112

Geht ein Notruf ein, bei dem ein Drohnenflug sinnvoll erscheint, wird die Drohne automatisch aus der Leitstelle gestartet. Sie fliegt außerhalb der Sichtweite (BVLOS) und überträgt Live-Videodaten direkt an die Einsatzkräfte.

Technische Integration

Die Steuerung erfolgt über die Leitstellensoftware LifeX und ASGARD, in die das Automated Drone Dispatch System (ADD) von Frequentis eingebunden ist. Die Software ermittelt anhand der Geokoordinaten des Notrufs den Einsatzort und schlägt einen Drohnenflug vor.

Sensorik und Flugtrajektorie

Die vom DLR entwickelte Rettungsdrohne ist mit hochauflösender Kamera-Sensorik ausgestattet. Sie fliegt auf einer risikoarmen Flugtrajektorie, die auf aktuellen Bewegungsdaten basiert. Dabei werden alle rechtlichen Vorschriften und die DSGVO-Konformität eingehalten.

Vorteile für Rettungskräfte

Schnellere Reaktionszeit

Durch die automatisierte Luftaufklärung verkürzt sich die durchschnittliche Reaktionszeit von über neun Minuten auf rund zwei Minuten. Dieser Zeitgewinn kann im Ernstfall Leben retten.

Verbesserte Einsatzplanung

Die Live-Bilder liefern wichtige Informationen zur Brandentwicklung, zu Zufahrtswegen, möglichen Gefahrstofflagern und zur Präsenz von Menschen im betroffenen Gebiet. So können Einsatzeinheiten gezielter geplant und Ressourcen effizienter eingesetzt werden.

Einheitliches Lagebild

Alle Beteiligten - ob in der Leitstelle oder im Einsatzfahrzeug - verfügen über ein konsistentes Lagebild. Dies beschleunigt die Entscheidungsfindung und sorgt für eine effektive Reaktion auf die Einsatzlage.

DroNet Hub: Sicherheit und Genehmigungen

BVLOS-Flüge und Regulierungen

BVLOS-Flüge unterliegen strengen Regulierungen, insbesondere in bewohnten Gebieten. Für eine Genehmigung müssen Boden- und Verkehrsdaten das Risiko bewerten und sichere Flugrouten ermöglichen.

Digitale Plattform für Genehmigungen

Vodafone hat mit DroNet Hub eine digitale Plattform entwickelt, die dynamische Daten liefert und Genehmigungsprozesse beschleunigt. Behörden nutzen diese Daten bereits zur Bewertung der Sicherheit von Drohnenflügen.

Stimmen aus dem Projekt

Vodafone

Michael Reinartz, Director Innovation bei Vodafone Deutschland, betont: "Wenn es um Menschenleben geht, zählt jede Sekunde. Wir geben Rettungskräften ein digitales Werkzeug an die Hand, um schneller und sicherer agieren zu können."

Frequentis

Dr. Günter Graf, Vice President New Business Development, erklärt: "Wir bringen Video- und Sensordaten unverzüglich live in unsere Leitstellensysteme. Dieses gemeinsame Lagebewusstsein stellt eine schnellere und angemessene Reaktion sicher."

DLR

Projektleiter Andreas Volkert vom DLR ergänzt: "Unsere Rettungsdrohne kombiniert hochauflösende Sensorik mit einer optimierten Flugtrajektorie. Dabei achten wir auf Datenschutz und Rechtskonformität."

Stadt Rostock

Dr. Chris von Wrycz Rekowski, Senator für Finanzen, Digitalisierung und Ordnung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, sagt: "Mit ADELE bringen wir mehr Geschwindigkeit und Übersicht in den Einsatzalltag von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten."

Rauchfackeleinsatz Grundschule Selent 2021
Rauchfackeleinsatz Grundschule Selent 2021 -Screenshot Facebook.com

Polizei SH bestätigt weinendes Kind an der Grundschule Selent/Plön bei Feuerwehrübung mit Rauchfackeln und Notruf

Auch bei einer Feuerwehrübung im Jahr 2021 gab es eine Feuerwehrübung in der Grundschule Selent im Kreis Plön (Bundesland Schleswig Holstein), welche aus dem Ruder durch den Einsatz von Rauchfackeln gelaufen ist. So gab es Notrufe durch besorgte Bürger bei der Feuerwehr bedingt durch die Feuerwehrübung.

Dabei gab es mindestens ein weinendes Grundschulkind -bestätigt durch die Ermittlungen der Polizei Lüdjenburg- auf dem Schulgelände, welche den Rauch der Rauchfackeln im Umfeld erleben musste. Bei einer Presseanfrage an den Kreis Plön wurde der Einsatz der Rauchfackeln mit dem gesundheitsgefährdenden Rauch bestätigt.

Die Polizei Schleswig Holstein bestätigt die Feuerwehrübung mit Rauchfackeln und künstlichem Nebel. Auch wird die Einstellungen der Ermittlungen bestätigt. Dazu hatte sie damals auf Twitter -nun X- aufgrund einer Anfrage des Chefredakteur vom Redaktionsnetzwerk Tarifrechner, Martin Kopka, geschrieben: "Bei der Übung kam ungiftiger "Disco-Nebel" zum Einsatz. Schüler + Lehrer standen ca. 800 Meter von den Rauchfackeln entfernt. Im Ergebnis kam niemand mit Rauch in Kontakt, niemand wurde gefährdet. Aus diesem Grund stellte die Staatsanwaltschaft Kiel das Verfahren ein.".

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