Apples heimliche Datenspeicherung bei iPhone und iPad sorgt für grosses Aufsehen
• 23.04.11 Mittlerweile haben sich bei der heimlichen Datenaufzeichnung bei iPhone und iPad die Datenschützer diesen Landes eingemischt. Allerdings kann man dieses Auftreten mehr als moderat bezeichnen, als im Sinne des Verbraucherschutzes und damit im Interesse der Nutzer von iPad und iPhone.
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Der Datenschutzbeauftragte Peter Schaar sagte gegenüber der dpa aus, dass man auf Basis eines Fragenkatalogs eine Bewertung abgeben werde, und wenn die negativ ist dann muss Apple seine Praxis ändern.
Das Datenleck war Insidern schon länger bekannt, so hat die iPhone App iPhone Tracking dieses Datenleck genutzt, um den Nutzern sein Bewegungsprofil anzuzeigen. Apple zeichnet mit dem Verbreiten des Betriebsystems iOS Version 4.0 schon seit einem Jahr ohne Kenntnis der Nutzer heimlich Bewegungsprofile seiner Nutzer auf und verstösst damit gegen geltende Datenschutzbestimmungen .
Diese Bewegungsprofile waren Insidern wohl schon seit einiger Zeit bekannt, diese Information wurde bisher aber nicht an die öffentlichkeit getragen. Der Technikblog Engadget hat diesbezügliche Informationen schon im September 2010 veröffentlicht.
Apple hat sich bisher zu den Vorwürfen nicht geäussert. Es ist aber klarzustellen, dass die Ortsbezogenen Daten ohne Verschlüsselung auf den Geräten liegen. Dabei kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass diese Daten ohne Wissen der Nutzer aus dem iPhone und iPad von externer Seite ausgelesen werden können. Immerhin nutzt die iPhone App iPhone Tracker auf iTunes diese unverschlüsselten Daten auf den Geräten, um dem Nutzer anzuzeigen, wo er sich in der Vergangenheit befand.
Auch kann durch die kurzzeitige überlassung des Handys an eine Fremde Person nun ohne weiteres dies ungeschützte Datei "consolidated.db" mit den ortsbezogenen Daten ausgelesen werden. Und bei einem Diebstahl sind neben den privaten Kontakten auch Bewegungsprofile verfügbar.
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